Warum Wildkräuter so gesund sind – ein Überblick

Es gibt immer mehr Menschen, die sich des Nutzens von Brennnessel, Löwenzahn oder Giersch bewusst werden. Vor Jahrzehnten hatte der Großteil der Menschheit das reiche Wissen, wie man sich gesund und möglichst naturnah ernährt. Durch die Industrialisierung und die erschreckende Entwicklung der Lebensmittelindustrie, in der alles natürliche verbannt und durch chemisch erzeugte Produkte ersetzt wurde, haben Menschen den Bezug zur Natur komplett verlernt.

Doch in den letzten Jahren kehrt das Wissen langsam zurück. Viele Menschen genießen die Zeit in der Natur wieder bewusst und pflücken hier und da ein paar Löwenzahnblätter, die der Gesundheit guttun. In diesem Artikel erfahren Neugierige mehr Informationen zu den wohl bekanntesten Wildkräutern.

Gesundheit: Warum sind Wildkräuter so wertvoll?

In erster Linie sind Wildkräuter deshalb so nährstoffreich, da an ihnen keine chemische Düngung oder Ähnliches angewendet wurde. Sie wachsen, wie sie wachsen – ohne Pestizide und andere schädliche Stoffe. Sie enthalten außerdem viele Nährstoffe, die eine Pflanze aufbauen muss, um in der wilden Natur zu überleben. Natürlich kommt das auch den Menschen zugute, die diese Wildkräuter nun zu sich nehmen. Daneben enthalten Wildkräuter essenzielle Nährstoffe, Mineralstoffe sowie Chlorophyll.

Überdies sind die selbst gepflückten Wildkräuter kostenlos und passen super in die frischen Salate im Sommer. Doch auch nährstoffreiche Smoothies oder Dressings lassen sich daraus zaubern. Wer noch wenig Erfahrung mit Wildkräutern gemacht hat, der kann sich die nachfolgenden Tipps durchlesen.

 

Welche Wildkräuter passen in eine bewusste und nachhaltige Küche?

Löwenzahn

Eines der wohl beliebtesten Wildkräuter ist der Löwenzahn. Bei vielen Menschen hat er im sommerlichen Salat schon Einzug gehalten. Dank des leicht bitteren Geschmacks passt er perfekt zu Feldsalat oder Rauke. Wussten Sie, dass man auch die Blüte essen kann? Damit kann man einen Salat nicht nur aufhübschen, sondern auch andere Gerichte optisch und geschmacklich perfekt abrunden. Zudem gibt es die Möglichkeit, die gelben Blüten einzulegen, wie Kapern. Natürlich kann man daraus auch Honig oder Ähnliches machen. Beim Pflücken sollte darauf geachtet werden, dass es der richtige Löwenzahn ist und man nicht aus Versehen eine ähnliche Pflanze einsammelt. Ansonsten kann die gesamte Pflanze gegessen werden.

Folgende Nährstoffe sind enthalten:

  • Vitamin B
  • Vitamin A
  • Vitamin C
  • Vitamin E
  • Magnesium
  • Phosphor
  • Kalium
  • Calcium
  • Eisen
  • Zink
  • Jod

Einige dieser Stoffe sind in großem Ausmaß enthalten, während andere nur in Spuren vorhanden sind. Diese Auflistung soll aber zeigen, dass der Löwenzahn auch aus wissenschaftlicher Sicht sehr wertvoll ist. Statt den Rasen also mit seinem Mähroboter komplett glatt zu mähen, sollte man Brennnessel, Löwenzahn und anderes vermeintliches Unkraut stehen lassen und sich seinem Körper zu Leibe führen.

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Brennnessel

Das Gefühl, wenn man die Brennnessel berührt, ist nicht unbedingt angenehm. Aber dennoch sollte sie das nicht davon abhalten, das wertvolle Kraut zu sammeln. Am besten geht dies mit Handschuhen oder einer Schere. Brennnessel kann vielfältig eingesetzt werden: Besonders lecker schmeckt er in Smoothies, grünen Säften oder auch als Brennnesselsuppe. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Wer von den gesamten Nährstoffen profitieren möchte, der sollte ihn roh essen – gemixt braucht man sich auch keine Sorgen mehr über die brennende Wirkung machen. Die Nesseln werden nämlich durch das Mixen fein püriert. Die Suppe oder der Smoothie können demnach gefahrenlos getrunken oder gegessen werden. Wer möchte, kann daraus auch Tee machen.

Einen kleinen Einblick in die Nährstoffe:

  • Vitamin A
  • Vitamin E
  • Vitamin B
  • Vitamin C
  • Kalium
  • Calcium
  • Phosphor

Giersch

Auch das vielleicht weniger bekannte „Unkraut“ Giersch ist bei vielen Naturliebhabern sehr beliebt. Es schmeckt leicht nach Karotte oder Petersilie. Wer einen absoluten Nährstoffkick haben möchte, der sollte diese drei Kräuter miteinander in einen Smoothie verarbeiten. Die Pflanze erkennt man an dem keilförmigen Stiel und den drei Blättergruppen, die dreiecksförmig angeordnet sind. Jede Blattgruppe besteht meist aus zwei, drei Blättern.

Giersch überzeugt Skeptiker mit diesen Inhaltsstoffen:

  • Kalium
  • Mangan
  • Zink
  • Magnesium
  • Vitamin A
  • Vitamin C

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