Mülltonnenverkleidungen – die richtige Abschirmung für jede Anforderung

Manche Dinge wollen wir am liebsten gar nicht wahrnehmen, obwohl sie einen großen Einfluss auf unseren Alltag haben. Müll ist eines dieser Dinge. Nicht nur der Anfall von Müll überhaupt, sondern viel mehr auch die Lagerung unseres Hausmülls bis zur Abholung beschäftigt uns oft. Denn wir alle sind auf Mülltonnen angewiesen, aber sehen wollen wir sie idealerweise nicht.

Warum überhaupt Mülltonnenverkleidungen?

Die idealen Standorte für Mülltonnen ähneln sich bei allen Häusern oder Wohnungen. Die Mülltonnen sollen schnell und einfach erreichbar sein, so dass der tägliche Gang zur Tonne idealerweise auf dem Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen gleich mit erledigt werden kann. Gleichzeitig sollen die vollen und damit auch sehr schweren Tonnen am Abholtag leicht zur Straße oder zum Sammelplatz bewegt werden können. Als Folge stehen Mülltonnen fast immer in der Nähe der Haustür, meist im Vorgarten, oder an der Garage.
Da Mülltonnen nicht gerade die Krone ansprechender Gestaltung darstellen, wollen wir sie zwar leicht erreichbar haben, dabei aber idealerweise nicht von ihnen wahr-nehmen.
Neben der Optik spielt dabei natürlich auch die olfaktorische Wahrnehmung, also der Geruch, eine wesentliche Rolle. Ob Biomüll oder Babywindeln, bei warmen Temperaturen entwickelt dieser Müll schnell ein unappetitliches Eigenleben, das kaum eine Nase erfreuen dürfte.
Um Optik und Geruch der Mülltonne in den Griff zu kriegen, bieten verschiedenste Mülltonnenverkleidungen gute Lösungen für alle örtlichen Gegebenheiten.

So lässt sich eine Mülltonne verkleiden

Je nachdem, welche Aspekte der Abschirmung im konkreten Einzelfall besonders im Fokus stehen, können unterschiedliche Mülltonnenverkleidungen sinnvoll sein. Bei eingeschossigen Gebäuden kann zum Beispiel eine vertikale Abschirmung ausreichen, da die Tonnen ja ohnehin nicht von oben gesehen werden können.
Fällt der Blick häufig ob oben auf den Tonnenstellplatz, oder auch bei starker Sonneneinstrahlung, kann dagegen eine Überdachung sinnvoll sein. Sie verwehrt den Blick von oben und schützt zugleich den Müll vor zu starker Erhitzung durch die Sonne.
Als Kombination aus vertikaler und horizontaler Abschirmung stellt schließlich die Müllbox die maximale Einhausung dar.
Nach Art und Ausführung bestehen unzählige Varianten, Mülltonnenverkleidungen zu erstellen. Als besonders ansprechend und auch technisch sinnvoll erweisen sich aber mehr und mehr Kombinationen aus technischen Objekten, wie Sichtschutzverkleidungen, oder Müllboxen, mit Bepflanzungen. Im Folgenden sollen mögliche Ausführungsarten und die Vorteile einer Kombination mit einer Bepflanzung erläutert werden.

vertikaler Sichtschutz – Effektivität mit minimalem Aufwand

Die simpelste Art, einen Mülleimer unsichtbar zu machen, ist, ihn hinter einem anderen Objekt zu verstecken. Je nach Geschmack und örtlichen Gegebenheiten bietet der Markt unzählige verschiedene Varianten einer Sichtschutzwand, hinter der Mülltonnen optisch verschwinden können, ohne zugleich für den täglichen Zugriff unerreichbar zu sein.
Dem aktuellen Trend folgen zum Beispiel Sichtschutzwände aus Holzschalungen, oder auch aus trendigen Cortenstahlblechen. Je nach Schalungsart, farbiger Gestaltung oder auch Strukturierung des Metalls können hier völlig verschiedene optische Ziele erreicht werden. Allen Verkleidung eigen ist jedoch die Tatsache, dass es sich um eine sterile, geschlossene Fläche handelt, die rein durch die erforderliche Größe recht stark ins Gewicht fällt.
Dezenter und damit auch zurückhaltender wirkt ein solcher Sichtschutz in Kombination mit einer Bepflanzung. Diese kann von einer einfachen Bepflanzung in einem Beet vor der Einhausung, über an der Einhausung montierten Rankgerüsten, bis hin zum teilweisen Ersatz der Einhausung durch Pflanzen reichen. Neben einer natürlicheren und lockereren Ansicht tragen besonders stark riechende, blühende Pflanzen deutlich zu einer reduzierten Wahrnehmung des Müllgeruchs bei.

Die Müllbox – aufgeräumt mit Dach

Sollen die Mülltonnen ergänzend auch nach obenhin abgeschirmt werden, bieten Müllboxen eine gute Lösung. Ob Holz, Kunststoff oder Metall, stehen heute vielfältige Optiken zur Auswahl. Gerade das Dach einer Müllbox bietet sehr gute Voraussetzungen für eine Begrünung. Zum einen wird eine begrünte Dachfläche weit weniger negativ wahrgenommen. Darüber hinaus lassen sich aus der Begrünung aber noch weitere Vorteile ziehen. Durch die meist zentrale Lage der Mülltonnen bietet sich das Dach der Müllbox zum Beispiel ideal als Standort für einen Kräutergarten an. Die üblichen heimischen Kräuterpflanzen kommen gut mit üblichen Substratdicken aus und ermöglichen einen Mehrfachen Nutzen der Müllbox.

praktische Vorteile von Mülltonnenverkleidungen mit Pflanzen

Neben den bereits erwähnten optischen und nutzungstechnischen Vorteilen bieten Pflanzen in Verbindung mit Mülltonnenverkleidungen aber noch weitere, nicht zu vernachlässigende Vorteile. Bepflanzte Oberflächen, ob vertikal oder horizontal, tragen wesentlich zu einer geringeren Aufheizung der Mülltonnen bei. Im Gegensatz zu Stein, Holz oder Metall heizen sich Pflanzen kaum auf und reduzieren so den lästigen Müllgeruch durch Hitze. Gerade bei begrünten Dächern von Müllboxen stellt die Substratschicht unter den Pflanzen eine erhebliche Puffermasse dar, die das Klima im und um den Müll sehr positiv beeinflusst.

Fazit – so gelingen Mülltonnenverkleidungen optisch und technisch

Mülltonnenverkleidungen sind vielfältig. In welcher Form auch immer, bieten sie sich aber geradezu ideal zur Kombination mit Pflanzen an. Optisch werten Pflanzen die ansonsten meist sterile Einhausung oder Box auf und helfen gleichzeitig, üble Gerüche zu reduzieren. Mülltonnenverkleidungen mit Bepflanzung – letztendlich schlagen sie zwei Fliegen mit einer Klappe.