Traumhafter Frühling im Landgarten

Urlaubsstimmung und bunte Lebensfreude im Frühlingsgarten

Nachdem ich es im vergangenen  Gemüse-Beitrag versprochen habe, liefere ich heute ein paar Eindrücke vom Frühlingsgarten.
Die Kübel sind ausgeräumt. Die Seerose erobert wieder ihren Pool und die Solar-Fontäne sprudelt. Je mehr Sonne, desto höher. Hier am mediterranen Platz herrscht Urlaubsstimmung.
Im Vorgarten blühen keine Schneeglöckchen und Krokusse mehr. Die Narzissen sind ebenfalls verblüht. Jetzt wird es dafür richtig  farbig. Rote und lila Tulpen, Wiesenschaumkraut und ganz viel Löwenzahn. Hin und wieder ist noch eine spätere Wildtulpe dabei. Der Flieder blüht in den nächsten Tagen auf. Und die Kirsche vom Nachbarn dekoriert alles mit weißen herabfallenden Kirschblüten.
Sagte ich „keine“ Narzissen blühen mehr? Das stimmt wohl nicht so ganz. In der Blumenwiese, die frühen gelben Narzissen sind verblüht. In der Wiese auf der anderen Seite der Auffahrt allerdings stehen spätere, weiße Narzissen. Die sind jetzt in voller Blüte. So geben sich quer durch den Garten die Blüten den Staffelstab immer weiter. Und das wirklich rund ums Jahr. Ein ganz schönes Stück Arbeit, das so hin zu bekommen.

Die Obstblüte im Vollfrühling

Hier sind wir zwar schon wieder im Nutzgarten, aber die herrliche Obstblüte ist es wert, im Ziergartenbeitrag erwähnt zu werden.

Die Säulenobstbäume blühen. Also zumindest Birne und Kirsche.

Der alte Apfelbaum mitten im Gemüsebeet blüht wie ein Junger. Er ist krank, der Pilz wuchert aus dem Stamm und sein Schatten genau wie die Wurzeln sind im Gemüsebeet alles andere als hilfreich. Ich will ihn eigentlich umsägen. Aber jetzt blüht er wieder so schön und wird vielleicht auch wieder Äpfel tragen. Ich kann ihn nicht absägen. Ach ja, zeigen die Blüten der Birne und Kirsche den  Erstfrühling an, so kennzeichnet der Beginn der Apfelblüte bei frühen Apfelsorten den Einzug Vollfrühlings. Und wer könnte angesichts dieser Bilder von etwas anderem als vollem Frühling sprechen. Ein Frühling, wie ihn wohl jeder im Sinn hat, wenn das Wort fällt.

Von Lenzrosen und Tulpen

Wenden wir uns lieber wieder den weniger dramatischen Blüten zu. Eine meiner Lenzrosen bekommt gar nicht genug vom Blühen.
Die Hitze der vergangenen Tage (jeden Tag 30°C und blauer Himmel) hat die Tulpen in windeseile aufblühen lassen. Gottseidank hat es jetzt ein wenig abgekühlt. Bei knapp unter 20°C blühen sie nun noch ein wenig länger, als wenn es so arg heiß ist. Damit hält auch die Freude über sie länger an.
Ich liebe diese Papageitulpensorte mit den gelb-orange-rote-grünen Farbtönen.  Die hatte ich schon damals im Hinterhofgarten in den Blumenkübeln. Natürlich nicht diese Zwiebeln sondern eben diese Sorte.
Auch eine ganz reizende Kombination sind die späten, gefüllten, weißen Narzissen mit den gefüllten lila Tulpen. Diese Mischung gab es komplett zu kaufen.  Wir kauften sie auf einer Landesgartenschau als Mitbringsel.
Die Tulpenmischung steht zu Füßen unseres Hausbaumes im Buchs-Rondell. Bilde ich mir das nur ein oder ist das Rondel im Verhältnis zum Baum irgendwie zu klein? Mir scheint es so. Der Baum wächst aber auch so was von rasend schnell. Als wir das Rondell vor drei Jahren anlegten war der Baum kaum 2m hoch. Jetzt hat er bestimmt schon fast 5 Meter.
Das Tulpenthema ist aber noch nicht zu Ende. Draußen bei unseren Karpfenweihern hatte ich irgendwann einmal ein paar Tulpen von irgendeinem Discounter gesteckt. Und jedes Jahr auf’s neue blühen sie so wunderschön. Mitten in einer Wiese in der freien Landschaft irgendwo in Franken.

Winterharte Sukkulente

Große Freude auch über die winterharten Sukkulenten. Sie haben alle den harten Winter im Freien überstanden. Der einzige Schutz den sie hatten, war das Dach des Carports. Feuchtigkeit wäre ihr Tod im Winter. Fünfzehn Grad Kälte dagegen machen ihnen gar nichts.

Mauerblümchen

Wenn ich versucht hätte, in den Fugen Blumen zu sähen oder zu pflanzen, so wäre es unter Garantie schief gegangen. Wenn sie sich den Platz selbst aussuchen – und man sie lässt! – kommt es einfach immer und überall zu solch schönen und witzigen Situationen im Garten.

Der Giersch wird bedrohlich, kann man ihn eindämmen?

Alles allerdings kann auch ich nicht gewähren lassen. Mein größtes Problem im Staudengarten ist der übereifrig wachsende Gierschteppich. Im gedüngten Staudenbeet hat er eine Höhe von gut 30 cm und mehr und bildet einen dichten Teppich. Die Stauden kommen überhaupt nicht ans Licht und zum Wachsen. Ausgraben geht nicht. Der Wurzelfilz ist so stark, ich müsste mit einem Bagger die ganzen Staudenbeete bestimmt 40 cm abtragen, neu auffüllen und von vorne Anfangen. Ich weiß mir nicht mehr zu helfen. Und bitte, falls es jemand vor hat, verkneift euch den Vorschlag mit aufessen! Wer schon mal Giersch probiert hat, weiß, dass er enorm intensiv schmeckt. Und den ganzen Giersch essen, wäre für den Magen auch nicht gut, bei der Menge. Und nein, ich bin kein Ignorant. Ich verwende ihn tatsächlich in der Küche (siehe unten). Aber eben nur blättchenweise und nicht eimerweise.
Zurück also zu einem der Staudenbeete. Ich habe jetzt den Giersch hier auf einem Stück abgerupft. Dabei gingen natürlich auch die vielen Akeleien kaputt, die aber im Garten noch anderweitig vorhanden sind. Ein paar große Stauden treiben schon, die blieben stehen.
Dann habe ich alles  mit Wellpappe von Verpackungskartons belegt und diese mit Erdspießen fixiert.
Da das Beet am Zaun ist und meine Pappe dort echt unschön wirkt, habe ich alles noch mit Rasenschnitt zugemulcht. So fällt die Pappe nicht mehr auf. Meine Hoffnung ist, wenn ich es übers Jahr (und länger?) dicht halte, kann ich den Giersch reduzieren. Wenn ich es nicht probiere, werde ich nie erfahren, ob es funktioniert und wo anders auch angewendet werden kann.
Im großen Staudenbeet am Gemüsegarten wuchert er auch. Oft aber so, daß ich die Stauden mit dem Giersch unter Pappe ersticken müsste, so hat der die Staudenhorste durchwurzelt.
Wenn die großen Stauden im Beet wachsen, stehen sie über ihm. Bis dahin aber ist noch eine Weile und ich muss manchmal Angst haben, sie schaffen es nicht durch das Gierschdickicht.

Unkraut kann man auch in der Küche verwenden

Ich bin ja sehr liberal, was Unkraut oder „Begleitgrün“ angeht. Wenn es schön blüht freut es mich sogar. Aber der Girsch wird wirklich zur  Gefahr. Da nützt es auch nichts, dass ich etwas von ihm, zusammen mit den Verwandten der hier abgebildeten Schönheiten beim Gewächshaus, zu einer getrockneten Salatdressing-Würze oder Frühlingskräuter-Instant-Gemüsebrühe verarbeitet habe.
Was ich also genau mit  Giersch, Gundermann, Löwenzahn und Co. anstelle, können interessierte LeserInnen HIER nachschlagen.

Der Gemüsegarten kommt langsam in Fahrt

Es ist an der Zeit, den Gemüsegarten zu bearbeiten

Es ist nun bereits Ende April und wir haben eine ganze Reihe traumhaft schöner Frühlingstage hinter uns. Ich denke, es ist höchste Zeit, auch einmal wieder etwas vom Gemüsegarten zu berichten.
Viel zu lange stand der dieses Jahr hinten an. Naja eigentlich stand ja der ganze Garten hinten an, weil das Wetter die ersten Monate wirklich ganz greislig war. Nun gibt es ach so viel an Arbeit nach zu holen, auf zu holen oder zu überspringen. Ich habe mir – und das ist das erste mal, daß es auch richtig nötig war – ein paar Tage Urlaub genommen um wirklich voran zu kommen.

Die Gemüsejungpflanzen

Fangen wir mit dem Gemüse an. Vielleicht zu erst einmal die Dinge, die „jeder“ hat. Zumindest werden sie in den Gartenforen reichlich und prächtig präsentiert.
Tomaten, Chili, Paprika stehen hier (zu) dicht gedrängt im  Regal. Auf der unteren Etage gedeihen Yaconpflanzen (hallo Anna, dies sind wunderbar geworden!), Süßkartoffelpflanzen und Basilikum.
Das Regal ist recht praktisch. Nimmt man die Böden heraus, sackt es auf wenige Zentimeter zusammen und kann so platzsparend verstaut werden. Dazu geliefert wurde eine Gewächshaushaube mit Reißverschluss-Tür zum Öffnen. Die war am Anfang noch drüber, als es in dem Raum noch nicht so von der Sonne aufgeheizt war. Wir haben noch einen billigen Möbelroller vom Baumarkt besorgt (er muss ja keine 200 kg bewältigen können) und eine Holzplatte darauf geschraubt. Somit hat das  Regal einen fahrbaren Untersatz und ist mobil. Abends ziehe ich es zurück und schließe die Türen. Tagsüber dürfen sie sich sonnen und den Wind um die Blätter streifen lassen (letzteres ist übrigens sehr wichtig für ihre Gesundheit!). Ich achte darauf, dass jeden Tag eine andere Seite vorne am Licht steht.
Wenn im Gewächshaus auf den Tischen Platz ist, kommen die Töpfe dorthin. Da haben sie von allen Seiten Sonne. Ich hoffe nur, dass die Temperaturen nachts nicht zu weit absacken und ihnen Wachstumsdämpfer verpassen.
Was auch „jeder“ hat, aber nicht jeder selbst aus  Samen anzieht, ist der Salat. Den werden wir später noch einmal sehen.
Kommen wir aber jetzt zu den spannenden Dingen, die eben nicht „jeder“ hat. Super stolz gemacht und so erfreut hat mich der Grünspargel. Kurz die Vorgeschichte: Letztes Jahr habe ich auf dem extra für ihn (und Kartoffeln) hinzu genommen Stück Land, dem Weihergarten etwa 40 Grünspargelwurzeln gepflanzt. Sie sind nicht sündhaft teuer, kosten aber auch ihr Geld. Ganz zu schweigen von der Arbeit damit. Was soll ich sagen, es war der totale Reinfall. Nichts kam. Hier und da ein Trieb, der unwesentlich größer war, als die hier Gekeimten. Der war dann schnell auch wieder weg. Alles umsonst. Dann sah ich im Samenkatalog Samen vom Grünspargel. Die dachte ich, sähe ich und setze dann die komplette Pflanze, vielleicht geht das dann an.
Erst schien es so, als ob Grünspargel generell nicht gewillt ist, mit mir zusammen zu arbeiten. Es keimte nichts. Und dann kam ich eines Tages ins Gewächshaus und sah die herrlichen Sämlinge. Ich habe extra nach gesehen. Es hat 4 Wochen gedauert, bis er keimte. Nun Geduld brauchen wir damit sowieso noch. Schätze mal, daß wir in 4 oder 5 Jahre den ersten werden Ernten können. Oder ist das zu optimistisch? Wenn jemand Erfahrung damit hat, bitte gerne melden.
Auch nicht so oft wird man wohl diese Sämlinge finden. Es sind die Zwiebeln. Meistens werden sie als Steckzwiebeln in die Erde kommen. Da hatte ich aber die letzten Jahre insgesamt keine Gute Erfahrung gemacht. Seit 2017 nun sähe ich sie und mache wieder gute Zwiebel-Erfahrungen.
Vorteil ist die größere Sortenauswahl und dass keine Krankheit eingeschleppt wird. An den Saatzwiebeln können sich Krankheitskeime befinden, die man sich so in den Garten holt. Auch ein Grund übrigens, warum ich allen Kohl sowieso immer selbst ziehe. Kohlhernie holt man sich auch über die gekauften Pflanzen in den Garten. Nicht über die eigenen gesäten. Das minimiert schon mal die Gefahr diese Krankheit im Garten ertragen zu müssen.
Meine Kohlsämlinge. Weißkraut für Sauerkraut (diesmal die Sorte Filderkraut). Frühkohl, der bei mir immer deutlich besser gedeiht, als der späte Kohl. Und Blaukraut, das wir am meisten benötigen. In den vergangene Jahren, waren die Pflanzen zu der Zeit jetzt schon deutlich größer. Dieses Jahr aber hat mir das schlimme Frühjahr einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Bei der vielen Arbeit im Garten muss man auch immer sehen, wie man sie sich erleichtert. So sähe ich etwa die Melden nicht mehr vor und päpple sie mühsam hoch. Bei denen ist es echt langwierig, sät man sie in Saatschalen selbst aus. Da warte ich immer, bis sie überall in den Beeten keimen und suche mir dann schöne Pflanzen heraus. Die kommen dann in die Reihe, wo sie gedeihen sollen. Der Rest wird gejätet. So kräftige Sämlinge bekommt man durch Aussaat selbst nicht hin. Glaubt mir!

Saat-Kartoffeln stecken. Meine Methode dafür spart Arbeit und bringt super Ernte

Bereits vor einer Woche schon habe ich den beim Grünspargel erwähnten Weihergarten angefangen zu bewirtschaften. Zuerst haben wir die ganze Fläche mit Rasenschnitt gemulcht. Der Boden hier ist sehr gut, es fehlen im aber die Regenwürmer. Da muss ich jetzt wirklich daran arbeiten. Wie anders ist es, wenn ich oben im Hausgarten in der Erde herumstochere.  Alle Größen an Würmern in und auf der Erde unter dem Mulch.
Das rechte Häuschen ist übrigens unseres, falls neue LeserInnen hier sind.
Ach ja Entschuldigung. Ich erwähne neue LeserInnen und vergesse doch glatt zu zeigen, warum ich dieses Stück Land „Weihergarten“ nenne. Ich drehe mich mal schnell um und mache noch ein Foto.
Et voilà, der Dorfweiher.
Zweieinhalb Stunden habe ich gerackert bis alle 100 Knollen verbuddelt waren.  30°C hatten wir,  kein  Wind und keine Wolke. Und ich Dödel habe mein Trinken oben im Garten stehen lassen…..
Was habe ich hier gemacht? Kartoffeln gesteckt, Topinambur gesteckt, Ackerbohnen gesät.
Ein paar Worte möchte ich zum Kartoffeln-Stecken äußern, weil ich das auch nicht mache wie „jeder“ und doch super Ernten einfahre. Wir essen noch immer die Kartoffeln vom letzten Jahr. Die halten hervorragend und die Menge ist mehr als ausreichen.
Was mache ich also anders? Es ist eher das, was ich nicht mache, das interessant sein dürfte. Und das wahnsinnig viel Arbeit spart und den Rücken schont. Mehr als jedes Hochbeet….
Der Boden ist also gemulcht und ich spanne erst mal eine Schnur, damit die Reihen nicht schräg zum Weg verlaufen werden.
Dann reche ich den Mulch großflächig zur Seite. Mit dem Handpflug und nachhelfend dem Spaten ziehe ich eine Rille. Umgegraben wird bei mir übrigens nicht im Herbst und nicht zu einer anderen Jahreszeit.
In die Rille lege ich meine vorgekeimten Kartoffeln. Allesamt (bis auf eine Sorte) Kartoffeln aus eigener Ernte.
Darüber kommen 2 Schaufeln dieser Mischung. Die Reihe ist in etwa 4 Meter lang. Die Mischung besteht aus reifen Kompost, Hornmehl, Algenkalk und einer Prise Holzasche (Kartoffeln lieben Kalium im Boden). Wie kommt man auf die richtige Menge? Ich wußte, wie viele Reihen ich brauche.  Ich weiß auch wie lang eine Reihe ist und in welchem Abstand die nächste Reihe kommt. So lässt sich die gesamte Fläche ausrechnen. Wie viel Hornmehl, Algenkalk oder Kompost pro Quadratmetern bei Starkzehrern nötig ist, steht ja fest (oder eben auf der Packung). Beim Kompost ist es übrigens bei Starkzehrern etwa ein 10 l Eimer pro Quadratmeter, was ausgebracht gar nicht viel erscheint.
Die Mengen habe ich abgemessen, vermischt und dann gleichmäßig auf die Reihen verteilt.
Danach werden die Reihen wieder mit dem Aushub zugerecht. Der beiseite geschobene Mulch kommt wieder drüber und fertig. Jetzt muss ich nur rasch noch Stroh besorgen, das dann in einer dicken Schicht über die ganze Fläche kommt. 20 cm hoch sollte die Schicht schon sein. Schnell muss ich sein, weil ich jetzt noch einfach das Stroh über die gesamte Fläche werfen kann. Sind die Kartoffeln erst einmal über der Erde, müsste ich es sorgsam zwischen die Reihen legen.
Wie das letztes Jahr so lief und zu was es führte, könnt ihr HIER nachlesen.  Anhäufeln ist nicht  nötig. Und Hacken auch nicht. Kartoffeln lieben einen eher kühlen und frischen, also feuchten Boden. Bei uns ist es, gerade hier unten am Weiher aber immer heiß und trocken. Da ist es besser, den Boden durch das Stroh frisch und kühl und locker zu halten. Im Herbst musste ich nur das Stroh beiseite schieben und mit einer Handschaufel die sehr oberflächlich liegenden Kartoffeln vorsichtig freischarren. Manche lagen auch auf der Erde, geschützt unter dem Stroh und mussten gar nicht ausgegraben werden. Über den Winter ist das Stroh restlich verrottet und nichts ist mehr davon zu sehen.
Hätte ich nicht die wirklich ekelhaften Winden im Garten, gäbe es wegen dem Stroh auch keinerlei Unkraut. Also leichter und rückenschonender habe ich  noch nie Kartoffeln angebaut. Auch ich habe einmal angehäufelt und Unkraut gehackt und dann nach den Kartoffeln gegraben. Ich weiß, wie anstrengend das ist. Daher probierte dich damals, als ich darüber las, sofort und gerne die jetzige Methode aus. Die gebe ich auch nicht mehr her…..

Wie ich mir beim Gemüsepflanzen und Beetvorbereiten eine Menge Arbeit spare

So, und nun noch einmal kurz zurück, hoch in den Hausgarten.
Bei den Tomaten, zu Beginn dieses Beitrages, habe ich es erwähnt. Der Platz auf den Gewächshaustischen muss frei werden. Daher sollte das dortige Gemüse endlich ins Freie.
Aber die Beete liegen noch da, wie ich sie im Herbst verlassen habe. Zeit ist trotz Urlaub Mangelware. Sie ist knapp und rast zudem noch. Also müssen alle Arbeiten auf ihre Notwendigkeit überprüft werden.
  • Restlichen Mulch von den Beeten entfernen zum Pflanzen. Kann entfallen. Dann liegt eben noch Laub  und ein paar Pflanzenstängel im Beet.
  • Boden mit der Grabegabel lockern, bevor gepflanzt wird. Kann entfallen. Ich lese von Gärtnern, die selbst das nie machen, ganz abgesehen vom Umgraben. Umgraben tue ich sowieso nicht. Es ist ansträngend und für meine  Boden (ist kein reiner Lehmboden) nicht nützlich. Ausserdem ist der Boden locker, wenn ich so mit meinem Schäufelchen darin herum stochere.
  • Unkraut jäten. Kann entfallen. Also fast jedenfalls. Hier und da steht ein Löwenzahn oder Brennnessel oder ein ein Grasbüschel. Das ist schnell beseitigt. Ich bin selbst ganz überrascht, dass nicht mehr kommt und schon keimt.  Ich habe da eine Idee, die muß ich aber erst überprüfen und werden, wenn es stimmt noch darüber berichten.
  • Der Kompost müsste noch gesiebt werden. Kann entfallen. Er ist locker bröselig und trocken. Nur wenig grobe Stücke sind enthalten. Klar, es wird ja auch alles gehäckselt, bevor es auf den Kompost kommt. Die Arbeit spare ich mir also.

So mische ich mir wieder, wie bei den Kartoffeln beschrieben meine Düngemischung aus Kompost, Hornmehl und Algenkalk. Zusätzlich kommt in jedes Pflanzloch ein wenig vom „Gartengold“, meinem Wurmhumus aus der Wurmfarm.

Und schon sind die jungen Salatpflanzen (die wir oben schon einmal im Gewächshaus gesehen haben) und Sommerlauchpflanzen in der Erde. Zwischen dem Salat wurden Radieschen gesät. Und dann waren da noch ein paar Kohlpflanzen der ersten Aussaaten Anfang März. Weil dieses Jahr einfach nichts gelingen wollte, keimten sie fast nicht, dann doch zog ich die Saatschalen irgendwie durch. Nun weiß ich nicht mal  mehr, was es genau ist. Doch die Pflänzchen waren schön und ich habe sie jetzt einfach wild in der Reihe gemischt gesetzt. Es kann nur Frühkohl oder Kohlrabi sein. Zwei Stunden war ich dennoch locker damit beschäftigt. Wie lange wäre ich wohl beschäftigt gewesen,  hätte ich die Arbeiten oben ausgeführt, statt ausgelassen?

Und ich bin sicher, die Pflanzen gedeihen prächtig. Verfolgt es einfach in den künftigen Beiträgen.

Hier die ersten Gemüse im Beet für dieses Jahr.

Es ist erst April und doch denkt der Selbstversorger schon wieder ans Konservieren

Neben den  notwendigen Arbeiten im Garten geht es parallel in der Küche weiter. Die Ernte muß ja auch verarbeitet und konserviert werden. Ja! Auch jetzt wird beim Selbstversorger schon an später, den Winter und schlechte Zeiten gedacht.
Heute habe ich erst einmal vom Bärlauch Bärlauchbutter gemacht und portionsweise eingefroren.
In den Fotos seht ihr meinen Bärlauch. Hier im Gemüsebeet.
Und hier in der Wildnis an der Grundstücksgrenze unter den Haselnußsträuchern. Schaut mal hinten rechts im Bild….
Der wird auch demnächst geerntet werden können. Es ist meine Waldmeisterplantage.

Sonntag, 15. April 2018

Ein elektrischer Gartenhäcksler im Test – ein Werbe-Beitrag

Heute gibt es einmal einen etwas anderen Beitrag in meinem Blog. Es ist tatsächlich ein sogenannter „bezahlter Beitrag“. Ach ja, bezahlt wurde übrigens nur der Test, nicht meine Meinung. Das ist mir wichtig.
Ganz zeitig im Jahr – noch vor der leidigen Datenschutzverordnungsdiskussion und dem  wahrscheinlichen Ende vieler  Blogs – bekam ich eine Anfrage, ob ich den Elektro Gartenhäcksler IEG 2500  testen möchte. Natürlich sollte ich dann auch darüber schreiben.
Ein Gartenhäcksler kam mir eigentlich ganz gelegen. Will ich doch mehr über die Humuswirtschaft vom Kompost bis zum Mulch schreiben. Und werde ich nicht immer wieder einmal gefragt, was ich für einen Häcksler habe und dass man einen sucht und nicht weiß, welchen nehmen?
Vielleicht ist das ja einer, den ich künftig empfehlen kann?
Rasch wurde der Häcksler geliefert und von mir sofort neugierig ausgepackt. Da war noch lange nicht ans Häckseln im Garten zu denken.
Der Häcksler ist zwar ein wenig zerlegt, damit er in den Karton passt.  Da er sehr leicht ist und das Werkzeug mitgeliefert wird, konnte ich ihn gleich ohne weitere Vorbereitungen und geistige Anstrengungen, noch im Vorraum zum Haus, zusammen bauen. Ich war eben neugierig.
Gleich wurde er an den Strom angeschlossen und einmal laufen lassen. Das klingt gut und kraftvoll. Wenn doch endlich Frühling wäre und ich Sträucher und Gestrüpp, Rosen oder Beerenobst schneiden muss.
Lange ließ das Frühjahr auf sich warten. Aber irgendwann war es so weit. Im Staudenbeet habe ich, was lange nötig war, die große Weigelie auf den Stock gesetzt. Da fällt eine Menge Schnittgut an. Jetzt wird gehäckselt.
Im ersten Bild sieht man den Häcksler mit dem Haufen Strauchschnitt. Im Zweiten Bild, etwas 45 Minuten später, ist alles klein geschreddert.
Jetzt wird es Zeit einmal was über den Gartenhäcksler zu sagen.
Der Häcksler ist komplett aus Kunststoff und daher wirklich sehr leicht. Mit den Rädern lässt er sich problemlos von A nach B bewegen. Auch über die Wiese.
Nun, die Lautstärke erreicht fast die Dezibelwerte meines großen benzinbetriebenen  Hammerwerkhäckslers. So sagen es jedenfalls die Aufdrucke auf den beiden Geräten. Dennoch erscheint mir der Lärm des kleinen, elektrischen Häckslers gefühlt nicht ganz so unangenehm, wie der vom Benzinhäcksler.
Sofort positiv aufgefallen sind mir beim IKRA Häcksler bereits auf den Internetseiten des Herstellers zwei Dinge.
Der große (50l) Auffangkorb direkt unter dem Schneidewerk. Ich lege bei meinem Großen immer eine Plane unter und muss dann das Gehäckselte in zusätzlichen Arbeitsschritten mit der Schaufel in Eimer füllen und dann verteilen. Nehme ich keine Plane muss ich das Material aus dem Rasen rechen, was echt aufwändig ist. Beim IKRA stoppe ich einfach den Motor, ziehe den vollen Auffangbehälter heraus und kann das Häckselmaterial verwenden. Der große Haufen Weigelienschnitt im Bild erforderte nur 3 maliges Leeren des Behälters. Dieser Auffangkorb ist wirklich Gold wert.
Zum Anderen hat dieser kleine und wirklich  preisgünstige Häcksler noch ein Feature, das ich so noch bei keinem anderen gesehen und doch immer vermisst habe. Dieses geniale mitgelieferte Plastikteil zum Nachstopfen der Äste. Da hat endlich mal ein Hersteller mit gedacht. Diejenigen unter euch, die auch häckseln, haben mit Sicherheit auch diverse Äste zum Nachstopfen. Die werden aber immer kürzer und müssen wieder und wieder ausgetauscht werden, weil man immer damit an die Messer kommt. Nicht mit diesem Teil. Es passt genau in den Einfüllschlitz. Besser als ein Ast, denn es ist so breit und so geformt wie die Öffnung. Und man hat einen Griff zum festen Stopfen und es ist so lang, dass es nie an die Messer kommen kann. Super!
Und wie häckselt das Gerät? Also ich war derart überrascht, das kann ich sagen. Ich habe schon ein paar Häcksler gehabt. Mit Messern oder die Leisehäcksler die nur quetschen. Dicke Äste musste ich immer im Leisehäcksler zermalmen, weil die Messer vom anderen dabei sofort blockierten. Der IKRA soll laut Handbuch Äste bis 4 cm Durchmesser klein bekommen. Das ist ein Ansage. Messt einmal 4 cm am Lineal ab!
Klar, dass die Weigelie auch dicke Äste hatte. Äste, die ich nie mit einem meiner anderen Messerhäcksler hätte zerkleinern können. Wie anders ist dieser neue, kleine Häcksler. Er saugt selbst die dicken Äste regelrecht ein und  ohne dass der Motor langsamer wird haut er sie in winzige Stücke. Ich bin wirklich baff.
Das Häckselgut ist wirklich wunderbar fein zerkleinert. Es kann so unmittelbar als Mulch in den Beeten verteilt werden. Oder man gibt es auf den Kompost. Ich verteilte es gleich im Staudenbeet,wo es seinen Ursprung (Weigelie) hatte.
Nur ganz dünne, biegsame Zweige werden kaum zerkleinert und gelangen ungeschreddert in den Auffangkorb.
Der Häcksler ist laut Katalog gemacht für „Äste- und Zweige (Durchmesser max. 40mm), Gehölz- und Baumschnittabfälle, Schnittabfälle von Hecken, Planzenmaterial und andere Gartenabfälle“. Er ist nicht gemacht für Küchenabfälle und allgemein weiche und saftige Abfälle. Die sollen direkt verkompostiert werden.
Ich habe noch einen Haufen mit Staudenschnitt vom kürzlichen Reinigen des großen Staudenbeetes.
Und einen Haufen mit Brombeerranken. Die wilden Brombeeren überwuchern mir immer die Haselnußhecke und müssen entfernt werden.
Nach dem Erfolg mit dem Astschnitt versuche ich mich mit den Staudenresten. Ich muß gestehen, dass ich da sehr skeptisch war. Mut machte mir noch ein Detail vom Häcksler, das mich sehr positiv überrascht hat. Mit nur einer Schraube, die selbst mit Handschuhen leicht aufgedreht werden kann, öffnet man die Kammer zu den Messern und kann bei Verstopfung rasch alles ausräumen. Was gäbe ich für so eine einfache Handhabe bei meinem großen Häcksler. Also hätte ich nicht von der Schraube gewusst, hätte ich die Stauden nicht gehäckselt, weil die sicher alles verstopfen.
Gut, daß es die Schraube gibt. Die Abfälle waren zu weich. Jedenfalls kam im Auffangbehälter nichts an und rasch war der Häcksler verstopft. Aufgemacht ist er rasch, freigeräumt eher nicht so rasch. Der Auswurf in den Korb ist, warum auch immer, mit Stegen blockiert, so dass man ihn schlecht freiräumen kann. Aber immer noch viel leichter als ich das von allen anderen Häckslern kannte, bei denen zum Teil die Messerscheibe von unten abgeschraubt werden musste, wenn er verstopft war.
Ein Vorteil des IKRA ist sein geringes Gewicht. Ich habe ihn auch einfach umgedreht und alles ausgekippt. Jedenfalls war das jetzt kein Erfolg mit den überwinterten Staudenüberresten. Postiv allerdings ist wirklich die Möglichkeit, so unkompliziert an den Ort der Verstopfung zu Problemlösung heran zu kommen.
Was ist wohl mit den Brombeerranken, die ich vor vielleicht 14 Tagen schon geschnitten hatte. Ich fasse mich kurz. Gleiches Prozedere, wie mit den Stauden. Jetzt bin ich echt enttäuscht. Brombeerranken würde ich schon erwarten, dass er klein bekommt, ohne zu verfilzen.
Kann ich ihn so empfehlen? Ich gebe ihm noch eine Chance. Wenn denn endlich richtig Frühjahr wird, werde ich die Rosen schneiden. Rambler, Kletterrosen, historische Rosen mit sehr starken Dornen, Moosrosen mit weichen Trieben und einem Filz aus Dornen und Wildrosen. Also da ist alles dabei.
Was war ich überrascht. Vollkommen problemlos  gingen die durch. Keine Verstopfung. Lag es daran, daß die Brombeerranken nicht frisch geschnitten waren? Oder sind Brombeerranken so fieses Gestrüpp? Ich weiß es nicht. Die Rosen jedenfalls gingen butterweich durch die Messer.
Könnte ich das nur auch vom Einfüllstutzen sagen. Leider ist es der gleiche enge und schmale Schlitz, wie bei allen anderen Häckslern auch. Hätten die nicht nach der guten Idee mit dem Stopfer, der Schraube zum Öffnen oder dem praktischen  Auffanggkorb nicht auch hier weiter denken können? Weigelie geht gut rein. Rosen mit Dornen und Verzweigung geht eher langsam. Man braucht auch den Stopfer. Das aber ist wie gesagt eine Macke, die ich von allen Häckslern kenne. Nur die wirklich großen und starken habe eine breitflächige Öffnung für dergleichen Gestrüpp.
Damit beende ich fürs Erste meinen Test des Häckslers. Da ich ihn behalten darf, kann ich im Laufe des Jahres noch weitere Materialen testen.  Ist das  nun ein Häcksler, den ich meinen Lesern empfehlen kann, wenn ich immer auffordere, mehr zu kompostieren und weniger über braune Tonne oder sonstige Dienste zu entsorgen? Biomaterial und wertvoller Dünger der verloren ist und durch teuren gekauften ersetzt werden muss.
Ich kann hier nicht eindeutig ja oder nein sagen, sondern muss differenzieren.
Habe ich einen kleinen Garten und wenig Stauraum. Möchte ich das von mir abgeschnittene harte Material nicht all zu großen Umfangs, zerkleinern und als Mulch auf die Beete streuen oder den Kompostwurm damit füttern. Möchte ich vielleicht das alles erst mal probieren, ohne groß in eine teures Gerät investieren zu müssen? Meist sehe ich ja auch, dass Frauen garteln und vielleicht von der Leichtigkeit und einfachen Handhabung im Transport von dem Gerät erfreut wären. Für all diejenigen kann ich den Häcksler wirklich empfehlen.
Habe ich einen großen Garten, viel Material zum Häckseln, entsorge ich nichts und will alles über den Kompost oder Mulch recyceln? Habe ich keinen Strom im Garten? Will ich auch weicheres und saftigeres Material zerkleinern? Dann ist das Gerät, zumindest als Hauptgerät, eher ungeeignet.
Für die Mengen, die bei mir (1700 qm Garten) anfallen und verarbeitet werden müssen ist er jedenfalls als Hauptgerät deutlich zu klein. Ich entsorge bekanntlich nur Wurzelunkräuter oder Walnußlaub in der Biotonne. Alles andere wird gehäckselt oder zu Brennholz geschnitten.
Ich werde ihn dennoch gern als kleines, rasch einsetzbares und wirklich sehr (!) leistungsstarkes Zweitgerät gerne weiter nutzen. Ich kenne auch andere Häcksler, deren Vorteile und Makken. Der  Gartenhäcksler  IEG 2500 hat mich, für das von mir umrissene Einsatzfeld aber überzeugt. Dazu beigetragen haben das sehr gute Preis-Leistungsverhältnis, die hohe Leistung, das geringe Gewicht, die stabile Verarbeitung, das einfache Öffnen bei Verschmutzung, der Auffangkorb und natürlich der beigefügte Stopfer für Aste.
Und zum Schluß noch eine Belohnung für alle, die meinen Bericht bis hierher gelesen haben. Ich gehe davon aus, daß diejenigen dann vielleicht auch gerade Interesse an einem Häcksler haben. Oder sich mit dem Gedanken tragen, einen zu zu legen.
Die Firma IKRA hat mir freundlicherweise erlaubt einen Rabatt-Code hier zu nennen.

Tulpenblüte in allen Farben….Schutz vor Kälte , Entdeckungen

so leuchteten eben die Tulpen in der Nachmittagssonne

dieses sind Bilder aus verschieden Perspektiven

dazwischen wächst , eher wuchert, die Wolfsmilch
in einem rötlichen Blattaustrieb und leuchtend grünen Blüten

 

dazu passen die Sorgentröster aus den Stoffresten,
die ich gerade fertige

die Kartoffelreihen bekamen Folien als Schutz vor  nächtlicher Kälte,
auch erwärmt sich hoffentlich dadurch der Boden schneller
und die Erbsen sind so vor Vögel sicher.

der grüne Spargel kam frisch in Salat hmm…
so zart gibts den nicht zu kaufen

Unser Maulwurf buddelt sich weiter voran

meine schon größeren Enkel budddeln auch gerne tiefe Löcher
doch hier war kein Schatz zu finden…..
ein gutes Pflanzloch  für ???

 

die wilde Rauke versamte ich selbst zwischen den Erdbeeren

wie unten der Ahorn zwischen den Stauden,
nur der ist nicht willkommen
und wird deshalb sofort gezogen!

 

die Süßkirschen blühen
und hoffentlich tragen sie in diesem Jahr…


allen auch schöne Frühlings – Entdeckungen
wünscht Frauke

Virginias spektakulärste historische Gärten

Es gibt vielleicht keinen schöneren Ort, um den Frühling zu erleben, als in Virginia, einem Staat, der neben einer Fülle an Geschichte, die auf die Ursprünge Amerikas zurückgeht, vier völlig unterschiedliche Jahreszeiten aufweist. Letzte Woche feierte der Garden Club of Virginia mit der 85. Historischen Gartenwoche, dem größten Tag der offenen Tür des Landes, sowohl die Saison als auch das Erbe. Ein Netzwerk von 47 lokalen Vereinen bündelt die Kräfte für die Veranstaltung, die Geld für historische Gärten und Landschaften im ganzen Land sammelt. Gärtner, Architekturliebhaber und Geschichtsliebhaber strömen zu diesem jährlichen Frühlingsritual nach Virginia, wo über 200 Häuser und Gärten (von denen viele privat sind) für acht Tage ihre Türen öffnen. In diesem Jahr begrüßte der Garden Club schätzungsweise 28.000 Menschen zu einem Programm mit 29 Touren, die von Hunderten von Freiwilligen koordiniert wurden.
Von den sanften Hügeln von Middleburg Hunt Country und Albemarle bis hin zu den flachen Farmlandschaften des Tidewaters, von der georgischen über die griechische Wiedergeburt bis hin zu Italien und darüber hinaus bietet die Vielfalt der Show endlose Möglichkeiten zur Erkundung. Ein Besitzer beschrieb die Garden Week als „eine riesige Gartenparty“; ein anderer sagte, es sei „wie das Beste von Virginia zu nehmen und es der Welt zu zeigen“. Ein Besitzer pflanzt bereits 400 Glocken für die Tour im nächsten Jahr.

Wie auch immer man es betrachtet, die Historische Gartenwoche ist ein eindrucksvoller Beweis für die Begeisterung ihrer Mitglieder und Freiwilligen, die das Programm über die Jahrzehnte akribisch weiterentwickelt haben. Hier ein Blick auf einige unserer Favoriten von der diesjährigen Tour:

 

 

 

 

 

 

 

Derzeit im Besitz der University of Virginia (dank der Großzügigkeit ihres früheren Besitzers, John Kluge), ist Morven ein georgisch-föderales Haus aus dem Jahr 1820. Das Anwesen verfügt über formale und schneidende Gärten, die von Annette Hoyt Flanders in den 1930er Jahren renoviert wurden. Tulpen, Phlox, Flieder, Viburnum und Deutzia sind im Überfluss vorhanden. Die Innenräume des Hauses sind perfekt erhalten und beinhalten ein Esszimmer mit einer Zuber-Tapete aus dem frühen 20. Jahrhundert mit romantischen Szenen aus Amerika. Morven war ein Charterobjekt, das für die erste Historische Gartenwoche 1929 eröffnet wurde.

Burghügel

 

 

 

 

 

 

 

Derzeit im Besitz von Peter und Ann Taylor, Castle Hill liegt hoch über der gewundenen Louisa Road in Keswick, etwas außerhalb von Charlottesville. Dieses geschichtsträchtige Haus, das zwischen einer neueren Bundesfront aus 1823 Ziegelsteinen und einer kolonialen georgischen Klappe aus dem Jahr 1764 aufgeteilt ist, gehörte der Familie Rives – zu der auch die bekannte Schriftstellerin und Dramatikerin Amelie Rives und ihr Mann Prinz Troubetzkoy gehörten – im frühen 20. Das Gelände und die Gärten sind weitläufig, und die tausende von Hektar um sie herum stehen dank der früheren Besitzer unter Naturschutz.

Ben-Coolyn

Sein Name ist schottisch für „luftiger Hügel“, Ben-Coolyn ist ein anmutiges Anwesen außerhalb von Charlottesville, das sich auf einem Hügel mit herrlichem Blick über hügelige, gepflegte Weiden befindet. Große Eichen umgeben das Haupthaus aus den 1870er Jahren. Inmitten der Gärten befindet sich ein Glasgewächshaus und ein Pool. Die Vorbesitzer verbrachten Jahrzehnte mit der Restaurierung und Entwicklung der parkähnlichen Anlagen und Gärten, die ein Glasgewächshaus, einen Pool und ein Arboretum mit hohen und niedrigen Baumkronen, darunter 176 Weideneichen und eine große Auswahl an laubabwerfenden Magnoliensorten und -kreuzen, aufweisen.

Bloomsbury

 

 

 

 

 

 

 

 

Bloomsbury gilt als die älteste existierende Wohnung in Orange County und ist ein gut erhaltenes Juwel aus dem frühen 18. Jahrhundert, das sich noch in den Händen derselben Familie befindet, die es gebaut hat – den Taylors. Das Anwesen ist einzigartig in seinen nahezu perfekten Proportionen und raffinierten innenarchitektonischen Details, die als die ersten ihrer Art im kolonialen Amerika gelten. Ein Perückenschrank, eine Musikergalerie und ein Geisterzimmer sind nur einige der Merkmale, die dieses Anwesen zu einer faszinierenden historischen Entdeckung machen. Die jetzige Besitzerin, Helen Marie Taylor, ist eine engagierte Denkmalpflegerin und plant, die Restaurierung der Landschaft rund um das Haus fortzusetzen.

Tomaten, Tomaten, Tomaten

Ich liebe Tomaten, vor allem wenn ich sie selbst angepflanzt habe, der Geschmack ist einfach unvergleichlich.
Für die diesjährige Tomatensaison habe ich mir jedenfalls sehr viel vorgenommen.

Bereits Ende März (27.03.) habe ich die ersten großen Tomatensorten gesät. Die Keimrate war sehr gut, einzig zwei Sorten sind davon nicht gekeimt. Von den Übrigen sind alle drei Samen aufgegangen.
Auch sind sie dieses Jahr besonders schnell gekeimt, sie haben gerade mal drei Tage dafür gebraucht.
Die Pflanzen haben sich bis jetzt sehr gut entwickelt und warten langsam darauf ins Freie zu können.

Fleischtomaten:
– Blue Beauty
– Great White Purple
– Hippie Zebra
– Olympic Flame
– Orange Fleshed Purple Smudge
– Purple Calabash
– Schwarzer Elefant
– Beauty King
– Berkeley Tie Dye Pink
– Black Russian

Ochsenherztomaten:
– Brad´s Black Heart
– Orange Russian
– Kosovo

Beefsteaktomaten:
– Ananas Tomate
– Ananas Noire
– Aunt Ruby´s German Green
– Big Rainbow
– Brandywine Red
– Cherokee Purple
– Feuerwerk
– Georgia Streak
– German Gold
– Hillibilly
– Marvel Striped
– Old German
– Virginia Sweets

Anfang April (03.04.) sind dann auch die kleineren Sorten unter die Erde gekommen.
Auch hier sind wieder alle bis auf eine Sorte aufgegangen, und wieder eine sehr kurze Dauer bis zur Keimung von nur vier Tagen.

 

Cherrytomaten:
– Black Plum
– Blueberry
– Dancing with Smurfs
– Gelbe Dattelwein
– Bosque Blue
– Helsing Junction Blues
– Indigo Rose
– Isis Candy
– Kleine Mohren
– OSU Blue
– Süße von der Krim
– Green Grape

Strauchtomaten:
– Belle Coeur
– Blue Wolly
– Dark Galaxy
– Gargamel
– Plum Lemon
– Primary Colors
– Schwarze Königin
– Siberia
– Tschernij Prinz

Ampeltomaten:
– Benary´s Gartenfreude
– Red Robin
– Tumbler
– Window Box Yellow

Wildtomaten:
– Australische
– Galapagos
– Gelbe Johannisbeere
– Golden Currant
– Peruanische
– Rote Johannisbeere
– Small Egg

Flaschentomaten:
– Artisan Blush Tiger
– Buratino
– Kuldne Kala
– Sosuletschka

Kirschtomaten:
– Black Cherry
– Chokolate Pear
– Fablonelystiny
– Fahrenheit Blues
– Green Pear
– Ildi
– Indigo Kumquat
– Mexikanische Honigtomate
– Tomaccio

Falls ihr euch jetzt fragt „was macht sie denn jetzt mit so vielen Tomatenpflanzen?“ dann kann ich dazu nur sagen ich habe wirklich vor von jeder der 70 Sorten mindestens eine Pflanze im Garten oder auf der Terrasse unterzubringen.
Die restlichen Pflanzen werden an Freunde und Verwandschaft verschenkt, die freuen sich jetzt schon alle darauf.

Außerdem waren mein Mann und ich auch schon sehr fleißig und haben mir endlich die lang ersehnte Überdachung für die empfindlichen Tomaten gebaut.
Neben der Terrasse befindet sich ein bisher ungenutzter Bereich von ca. 2,50 x 4,00 Meter Grundfläche.
Umgeben ist dieser auf zwei Seiten mit einer Natursteinmauer, ein Grundgerüst aus Balken von einem ehemaligen Holzpavillon ist auch vorhanden.
Wir haben einfach alte Dachbalken vom undichten Garagendach gehobelt und gestrichen und einen kleinen flachen Dachstuhl daraus gezimmert.

 

Darauf haben wir dann nur noch Hohlkammerplatten verlegt, fertig ist das neue Tomatendach.

 

 

Ob es den Tomaten nun gefällt dass alle vier Seiten offen sind wird sich zeigen, ich habe mir überlegt evtl. dann im nächsten Jahr noch zwei Seiten zu verschließen.

Zitruskick

Das Wetter ist trüb und grau? Zitruskick leuchtet einem auch dann von Weitem entgegen. Und immer wieder überraschen die Blüten mit neuen Verdrehungen. Die Petalen sind häufig zurückgeschlagen, während die Sepalen entweder röhrenförmig zusammengerollt sind wie oben oder Korkenzeherlöckchen bilden wie auf dem Foto unten rechts.

Dabei weist die Sorte eine sehr feste, wachsartige Substanz auf, der auch Sonne und Regen nichts ausmacht.

 

Zitruskick ist samen- und pollenfertil. in diesem Jahr habe ich endlich einmal ein paar mehr Samen produziert.

Die abgebildeten Sämlinge stammen aus einer Kreuzung mit Sämling Nr. 31-14.

Bestandsaufnahme: Lösungen für die ganzjährige Pflege des Gemüsegartens im Hinterhof

GROW das ganze Jahr über mit diesen Gewächshäusern und Zubehörteilen, die den Sämlingen einen starken Start ermöglichen.

 

GrowSmart Self Watering Wicking Töpfe sorgen dafür, dass den Pflanzen nie das Wasser ausgeht. Das Wasser dringt durch halbporöse Keramikkegel und liefert genug, um ein gesundes Wurzelwachstum zu fördern und gleichzeitig Bedingungen zu beseitigen, die Schädlinge und Krankheiten begünstigen. Die GrowSmart Töpfe sind aus starkem PBA-freiem Kunststoff gefertigt und haben einfache Füllfenster mit Wasserstandsanzeige, $70. growfreshgreenhouses.com.au

Die Hitze ist an

Damit Samen keimen können, brauchen sie Wärme. Deshalb bietet das Winter Gardenz Heat Pad eine innovative Möglichkeit, Sämlinge zu kicken. Perfekt für ein Gewächshaus, funktioniert das Heat Pad auch in einer Garage, einem Schuppen oder sogar auf einer Küchenbank. Eine konstante Leistung von 10 Watt sorgt für Wärme, sorgt aber für niedrige Betriebskosten, und die robuste, versiegelte Einheit wird steckerfertig geliefert.

Klein ist perfekt

Mini-Gewächshäuser sind eine perfekte Möglichkeit, die Freuden der Vermehrung von Pflanzen zu erleben, egal ob es sich um einen Innenhof oder einen kleinen Hinterhof handelt. Das Mini Grow Grande von Grow-Fresh Greenhouses bietet ein robustes und dennoch kleines Gewächshaus, komplett mit 4mm doppelwandigen Polycarbonatplatten, Aluminiumregalen und Ankern zur Befestigung am Boden.

Läute die Glocke

Das Bella-Gewächshaus hat eine einzigartige Glockenform, die Schnee abweist und bis zu 100 km/h windabweisend ist. Die 3,55 m x 2,36 m große Bella wurde in Israel entwickelt und hergestellt und verfügt über 6 mm dicke Polycarbonat-Doppelwandplatten zum Schutz vor Sonnenlicht und UV-Strahlen. Ein Schiebepaneelsystem macht die Montage zum Kinderspiel und ein verzinkter Stahlfuß sorgt für Stabilität.

Die Spitze des Gutshofes

Sproutwells hochbelastbares Polycarbonat-Gewächshaus ist für den privaten oder gewerblichen Gebrauch konzipiert. Die rigorose Konstruktion hat durchweg hochbelastbare Anschlüsse und der gesamte Aluminiumrahmen ist aus einem Kastenprofil gefertigt, was eine große Breite von 5 m ermöglicht. Das durchschnittliche Modell ist schnell und einfach zu montieren und mit einem Cinch zu verlängern – einfach die Rückwand entklicken und das neue Profil anbringen. Alle Modelle verfügen über eine Dachrinne und Dachluken. Das Modell Grange-5 10000 ist 10 m tief, 5 m breit und 3,1 m hoch, mit einer Grundfläche von 50 m².

Tunnelblick

Für ein kostengünstiges Einstiegsgewächshaus in kalten und gemäßigten Klimazonen ist ein Polytunnel eine gute Wahl. Sage Horticultural hat eine Reihe von Größen, aber ihre 4,5m x 2,8m Kit ist ein Bestseller. Auch bekannt als Reifenhaus oder Iglu, enthält der Bausatz eine vollverzinkte Stahlkonstruktion und behandelte Kiefernfußleisten und Türrahmen. Die Verkleidung besteht aus UV-geschütztem, transparentem Kunststoff mit einer Stärke von 180 Mikrometern.

Licht und Schatten

Das MultiZone Growhouse von Winter Gardenz bietet die Vielseitigkeit von zwei Anbaugebieten in einer Struktur. Dank einer inneren Trennwand und Schiebetüren bietet die MultiZone sowohl ein Gewächshaus als auch ein Schattenhaus. Im Schattenbereich schützen perforierte Aluminiumgitterpaneele vor starker Sonneneinstrahlung und Wind, während 6 mm starke doppelwandige Polycarbonatverglasungen im Gewächshausbereich die Wärme halten. Mit 15 Jahren Garantie misst das MultiZone Growhouse 3220mm breit, 6386mm tief und 3150mm hoch.

Carlito

Bereits früh am Morgen ist Carlito perfekt geöffnet, auch bei kühleren Temperaturen. Also ein EMO und ein CMO (early & cold morning opener), was nicht unwesentlich zu seiner Registrierung beigetragen hat. Die Fotos in der Collage mit Ausnahme des Fotos unten rechts stammen von unterschiedlichen Tagen zwischen 7.30 und 8.30 Uhr.

Aber auch die hübsche Rüsche, die Bagelform und die dunkle Aderung gefallen mir sehr, obwohl die dunlen Augen im Garten nur sparsam eingesetzt werden können. Aber das ist ja eher eine Sache des persönlichen Geschmacks. Der Farbton fällt je nach Witterung und Wasserversorgung ein bisschen unterschiedlich aus, was man vielleicht auf der folgenden Collage erahnen kann.

 

Ich habe sie mit 15 Knospen registriert, es gibt aber auch Stängel mit vierfacher Verzweigung über 20 Knospen.

Ab und an remontiert sie auch.

Und hier noch ein Übersichtsfoto zusammen mit einem dunklen tetraploiden Sämling und – nur zu erahnen – einem Sämling aus Piano Man X Julie Newmar. Um die Proportionen zu wahren, müssen die Horste der tetraploiden im Umfang geringer sein, damit sie die kleine nicht schlucken.

Carlito ist samen- und pollenfertil. Als Mutter braucht es allerdings einige Versuche, bis es klappt. Hier einige Carlito- Kinder. Die meisten sind 6-7cm  im Durchmesser.

Mülltonnenverkleidungen – die richtige Abschirmung für jede Anforderung

Manche Dinge wollen wir am liebsten gar nicht wahrnehmen, obwohl sie einen großen Einfluss auf unseren Alltag haben. Müll ist eines dieser Dinge. Nicht nur der Anfall von Müll überhaupt, sondern viel mehr auch die Lagerung unseres Hausmülls bis zur Abholung beschäftigt uns oft. Denn wir alle sind auf Mülltonnen angewiesen, aber sehen wollen wir sie idealerweise nicht.

Warum überhaupt Mülltonnenverkleidungen?

Die idealen Standorte für Mülltonnen ähneln sich bei allen Häusern oder Wohnungen. Die Mülltonnen sollen schnell und einfach erreichbar sein, so dass der tägliche Gang zur Tonne idealerweise auf dem Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen gleich mit erledigt werden kann. Gleichzeitig sollen die vollen und damit auch sehr schweren Tonnen am Abholtag leicht zur Straße oder zum Sammelplatz bewegt werden können. Als Folge stehen Mülltonnen fast immer in der Nähe der Haustür, meist im Vorgarten, oder an der Garage.
Da Mülltonnen nicht gerade die Krone ansprechender Gestaltung darstellen, wollen wir sie zwar leicht erreichbar haben, dabei aber idealerweise nicht von ihnen wahr-nehmen.
Neben der Optik spielt dabei natürlich auch die olfaktorische Wahrnehmung, also der Geruch, eine wesentliche Rolle. Ob Biomüll oder Babywindeln, bei warmen Temperaturen entwickelt dieser Müll schnell ein unappetitliches Eigenleben, das kaum eine Nase erfreuen dürfte.
Um Optik und Geruch der Mülltonne in den Griff zu kriegen, bieten verschiedenste Mülltonnenverkleidungen gute Lösungen für alle örtlichen Gegebenheiten.

So lässt sich eine Mülltonne verkleiden

Je nachdem, welche Aspekte der Abschirmung im konkreten Einzelfall besonders im Fokus stehen, können unterschiedliche Mülltonnenverkleidungen sinnvoll sein. Bei eingeschossigen Gebäuden kann zum Beispiel eine vertikale Abschirmung ausreichen, da die Tonnen ja ohnehin nicht von oben gesehen werden können.
Fällt der Blick häufig ob oben auf den Tonnenstellplatz, oder auch bei starker Sonneneinstrahlung, kann dagegen eine Überdachung sinnvoll sein. Sie verwehrt den Blick von oben und schützt zugleich den Müll vor zu starker Erhitzung durch die Sonne.
Als Kombination aus vertikaler und horizontaler Abschirmung stellt schließlich die Müllbox die maximale Einhausung dar.
Nach Art und Ausführung bestehen unzählige Varianten, Mülltonnenverkleidungen zu erstellen. Als besonders ansprechend und auch technisch sinnvoll erweisen sich aber mehr und mehr Kombinationen aus technischen Objekten, wie Sichtschutzverkleidungen, oder Müllboxen, mit Bepflanzungen. Im Folgenden sollen mögliche Ausführungsarten und die Vorteile einer Kombination mit einer Bepflanzung erläutert werden.

vertikaler Sichtschutz – Effektivität mit minimalem Aufwand

Die simpelste Art, einen Mülleimer unsichtbar zu machen, ist, ihn hinter einem anderen Objekt zu verstecken. Je nach Geschmack und örtlichen Gegebenheiten bietet der Markt unzählige verschiedene Varianten einer Sichtschutzwand, hinter der Mülltonnen optisch verschwinden können, ohne zugleich für den täglichen Zugriff unerreichbar zu sein.
Dem aktuellen Trend folgen zum Beispiel Sichtschutzwände aus Holzschalungen, oder auch aus trendigen Cortenstahlblechen. Je nach Schalungsart, farbiger Gestaltung oder auch Strukturierung des Metalls können hier völlig verschiedene optische Ziele erreicht werden. Allen Verkleidung eigen ist jedoch die Tatsache, dass es sich um eine sterile, geschlossene Fläche handelt, die rein durch die erforderliche Größe recht stark ins Gewicht fällt.
Dezenter und damit auch zurückhaltender wirkt ein solcher Sichtschutz in Kombination mit einer Bepflanzung. Diese kann von einer einfachen Bepflanzung in einem Beet vor der Einhausung, über an der Einhausung montierten Rankgerüsten, bis hin zum teilweisen Ersatz der Einhausung durch Pflanzen reichen. Neben einer natürlicheren und lockereren Ansicht tragen besonders stark riechende, blühende Pflanzen deutlich zu einer reduzierten Wahrnehmung des Müllgeruchs bei.

Die Müllbox – aufgeräumt mit Dach

Sollen die Mülltonnen ergänzend auch nach obenhin abgeschirmt werden, bieten Müllboxen eine gute Lösung. Ob Holz, Kunststoff oder Metall, stehen heute vielfältige Optiken zur Auswahl. Gerade das Dach einer Müllbox bietet sehr gute Voraussetzungen für eine Begrünung. Zum einen wird eine begrünte Dachfläche weit weniger negativ wahrgenommen. Darüber hinaus lassen sich aus der Begrünung aber noch weitere Vorteile ziehen. Durch die meist zentrale Lage der Mülltonnen bietet sich das Dach der Müllbox zum Beispiel ideal als Standort für einen Kräutergarten an. Die üblichen heimischen Kräuterpflanzen kommen gut mit üblichen Substratdicken aus und ermöglichen einen Mehrfachen Nutzen der Müllbox.

praktische Vorteile von Mülltonnenverkleidungen mit Pflanzen

Neben den bereits erwähnten optischen und nutzungstechnischen Vorteilen bieten Pflanzen in Verbindung mit Mülltonnenverkleidungen aber noch weitere, nicht zu vernachlässigende Vorteile. Bepflanzte Oberflächen, ob vertikal oder horizontal, tragen wesentlich zu einer geringeren Aufheizung der Mülltonnen bei. Im Gegensatz zu Stein, Holz oder Metall heizen sich Pflanzen kaum auf und reduzieren so den lästigen Müllgeruch durch Hitze. Gerade bei begrünten Dächern von Müllboxen stellt die Substratschicht unter den Pflanzen eine erhebliche Puffermasse dar, die das Klima im und um den Müll sehr positiv beeinflusst.

Fazit – so gelingen Mülltonnenverkleidungen optisch und technisch

Mülltonnenverkleidungen sind vielfältig. In welcher Form auch immer, bieten sie sich aber geradezu ideal zur Kombination mit Pflanzen an. Optisch werten Pflanzen die ansonsten meist sterile Einhausung oder Box auf und helfen gleichzeitig, üble Gerüche zu reduzieren. Mülltonnenverkleidungen mit Bepflanzung – letztendlich schlagen sie zwei Fliegen mit einer Klappe.

Lausitzer Pink Flamingo

Dieser Sämling unterschied sich vom ersten Tag deutlich von seinen Geschwistern. Einen solch großen Kontrast zwischen dem Pink der Grundfarbe und der grünen Kehle zeigte kein anderer. Auch wenn sich andere insgesamt als wüchsiger präsentierten, machte er das Rennen.

Das Grün erinnerte mich an die Sorte Rose F. Kennedy, aber es gibt keinerlei verwandtschaftliche Beziehungen. Er hat schmalere Segmente und kommt für meinen Geschmack eleganter daher als die berühmte und wirklich bahnbrechende Sorte.

Besonders interessant ist auch das watermark, der hellere Bereich zwischen  dem ausgedehnten Schlundbereich und der Grundfarbe.

Er hat nicht nur eine Markierung bzw. Einkerbung, die mich an einen Schwalbenschwanz erinnerte. Dieser hellere Bereich zeichnet sich auch durch eine besondere, gekreppte Textur aus, die ich bei diesem Sämling zum ersten Mal sah.

Bisher weigert sich der Flamingo standhaft,  Samen anzusetzen. Als Vater eignet er sich dagegen gut. Die folgenden vier sind Geschwister, die aus einer Kreuzung mit dem Geschwister vom Wellenspiel stammen. Der erste hatte im zweiten Jahr drei sehr gut verzweigte Stängel, der letzte hat einen unvergleichlichen Flieder-Pastell- Ton.

Geum 2017

Auch 2017 bereiteten die Nelkenwurze viel Freude. Sie füllen die Lücke zwischen den Frühblühern in den Hembeeten und den ersten Taglilienblüten. Die meisten sind wüchsig und ich muss einige in ihre Schranken verweisen. Andererseits entfalten sie in größerer Blütenfülle erst ihre volle Schönheit. Oben COSMOPOLITAN und GIMLET.

 

Durch den fransigen Rand unverkennbar: PINK FRILLS

MAGIC TOYBOX
MAGIC TOYBOX
SMOKY PEACH
SMOKY PEACH
CANTAMOS
CANTAMOS
COTTON CANDY
COTTON CANDY

 

Zwei neue Sorten von A. Kremer: APRICOT PEARL und TWO TONE PEARL (rechts)

SPANISH FLY
SPANISH FLY

CARLSKAER und GOLDEN JOY

 

MANGO LASSI
MANGO LASSI
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