Die perfekte Gestaltung der Terrasse

Die perfekte Gestaltung der Terrasse

Das Herz von einem Garten ist jetzt nicht unbedingt der prachtvolle, lange gehegte Rosenstrauch und auch nicht der sattgrüne Rasen. Vielmehr ist eine schöne Terrasse in jedem Garten wichtig. Diese muss nicht besonders groß sein – doch genug Platz zum Sitzen oder wenigstens für eine Gartenliege ist schon wichtig. Wie und wo die Terrasse angeordnet ist, hängt auch immer vom Grundriss des Gartens ab und natürlich auch von der Anzahl der Bewohner vor Ort. Im besten Fall sind aber schon zwei Stühle und ein kleiner Tisch vorhanden. Falls Gäste erwartet werden eben auch ein wenig mehr. Häufig stellt sich aber die Frage, wie nach dem Winter die Terrasse wieder bereit für schöne Auszeiten gemacht werden kann.

Nach dem Winter hat sich im Normalfall in den Fugen einer Terrasse nicht nur Dreck sondern auch Unkraut angesammelt. Das ist manchmal gar nicht so leicht zu entfernen – mit einem einfachen Besen wird daher eher wenig erreicht. Viel besser eignet sich die Behandlung mit einem Hochdruckreiniger – der beste Moment ist in den ersten warmen Tagen ohne Frost. Nach dieser Behandlung sieht zumindest der Boden der Terrasse wieder gepflegt aus. Die Möbel finden im besten Fall in einer Gartenhütte oder Abstellkammer Platz. Sollte das nicht der Fall sein, bestehen diese hoffentlich aus sehr robustem Material. Sonst passt die Optik vielleicht nach einem langen Winter mit viel Schnee und Eis nicht mehr. Es ist daher sehr schnell möglich, die Terrasse fit für den Frühling und die nächste Saison im Freien zu machen.

Ort für eine Auszeit oder die nächste Party

Die Terrasse bietet viele Möglichkeiten und passt sich in einem Garten genau den Bewohnern an. Manche mögen es ruhiger und freuen sich nach der Arbeit oder an den Wochenenden auf eine Auszeit – im Idealfall in der Sonne. Ein Sonnenschirm oder eine Markise runden die Terrasse dann ab und sorgen dafür, dass auch an den heißesten Tagen ein Aufenthalt draußen möglich ist. Wenn ein bisschen mehr Platz vorhanden ist, dann rundet eine Hängematte das Bild des gemütlichen Gartens sehr gut ab. Diese ist außerdem perfekt zum Schlafen und Entspannen geeignet. Ganz wichtig ist aber ein weiterer Bestandteil der Terrasse oder des Gartens – zumindest ist das in Deutschland der Fall. Die Rede ist von einem Grill. Am besten wird dann nicht das billige und schnell rostende Modell genutzt, sondern ein etwas besserer. Dieser Grill übersteht den Winter mit einer Plane abgedeckt und ist dann nach einer kleinen Reinigung im Frühling bereit für die neue Grillsaison.

Egal ob für Sommerpartys mit Fleisch vom Grill und eisgekühltem Bier oder für gemütliche Auszeiten, eine schöne und gepflegte Terrasse ist immer perfekt geeignet. Schon bei der Planung des Gartens ist es daher sinnvoll, auf eine solche Fläche zu achten. Diese sollte natürlich von den Maßen her zum Garten passen. Dann sind der Fantasie aber je nach Platz keine Grenzen mehr gesetzt. Stühle, ein Tisch, Liegestühle oder Liegebetten sind genau wie Hängematten, ein Grill und ein Kühlschrank möglich. Nur ein bisschen gepflegt sollte die Terrasse im Garten schon sein.

Einen Gartenteich anlegen

Viele Leute, die einen schönen Garten ihr Eigen nennen, träumen irgendwann vom eigenen Gartenteich. Ein Gartenteich lädt zum Verweilen und Ausruhen ein und nicht zuletzt ist ein kleiner Gartenteich auch immer ein toller Blickfang im eigenen Garten. Fische und schöne Wasserpflanzen, aber vielleicht auch ein Bachlauf oder eine Fontäne runden den Anblick ab.

In diesem Artikel erklären wir, wie man ein Gartenteich mit geringem Aufwand selbst anlegen kann.

Vorab sind ein paar Überlegungen notwendig

Es gibt eine große Anzahl verschiedener Möglichkeiten, seinen Teich anzulegen und zu gestalten. Die einfachsten Varianten sind Fertigteiche aus Kunststoff, sowie auch Hochteiche, die man nicht in die Erde einlassen muss. Darüber hinaus gibt es sogenannte Folienteiche, bei denen ein ausgehobenes Loch mit Teichfolie ausgekleidet wird. Seltener sind dann schon Teiche aus Beton und sogenannte Naturteiche. Abgerundet wird das ganze durch Schwimm-und Badeteiche, Bachlaufsysteme, Teiche speziell für wertvolle Koi-Karpfen und viele mehr.

Unsere Anleitung für Anfänger behandelt das Anlegen eines Teiches mit einem Kunststoffelement, da dies die einfachste Möglichkeit ist, ohne großes Vorwissen an einen schicken Gartenteich zu gelangen.

Kunststoffteich-Materialauswahl

Zwei Materialien für Kunststoffteiche werden regelmäßig verwendet. Während die kleineren Formen meist aus Polyethylen hergestellt werden, so werden die großen Formen aus glasfaserverstärkten Kunststoff in mehreren Schichten gefertigt. Dieses Verfahren heißt Laminierverfahren.

Nachteile kleiner Teichformen

Auch wenn kleine Teichformen aus Polyethylen besonders leicht zu verbauen sind, so sollte man wissen, dass diese Formen für einen Teich nicht optimal sind. Dies gilt insbesondere, wenn ein Fischbesatz geplant ist. Die kleinen Formen erlauben in der Regel an der tiefsten Stelle nur eine Wassertiefe von maximal 70 cm. Diese kann im Winter durch frieren, was zum Tod der Fische führt. Außerdem ist die Flachwasserzone mit einer Breite von meist unter 20 cm viel zu klein, um die notwendigen ökologischen Funktionen zu erfüllen. Ergänzend sei gesagt, dass auch die Uferzonen der kleinen Kunststoffformen häufig zu steil sind und ins Wasser geratene Land-Insekten oder Kleintiere keine Möglichkeit haben, wieder an Land zu gelangen.

Große Teichformen

Größere Teichformen, aus glasfaserverstärkten Kunststoff hergestellt, besitzen meist eine Tiefwasserzone von mindestens 1 m. Dies reicht in der Regel auch in strengen Wintern aus, ein vollständiges Zufrieren des Teiches zu verhindern. Trotzdem sind, aufgrund des schlechten Verhältnisses von Tiefwasserzone zu Flachwasserzone, ein Eisfreihalter und ein Ozonisator zwingend notwendig.

Aufstellen des Fertigteiches

Um einen Gartenteich aus einem fertigen Kunststoffteil aufzustellen, sollte man ebenfalls einige Dinge beachten:

Suchen Sie einen geeigneten Standort. Sind regelmäßig Kinder am Teich, sollte man den Teich so anlegen, dass die Rückseite für Kinder schwer zugänglich ist und man von vorne eine freie Sicht auf das gegenüberliegende Ufer hat. Bedenken Sie, dass schon Kinder in selbst flachen Gartenteichen ertrunken sind.

Wer den Teich mit Fischen besetzen will, der sollte darauf achten dass mindestens ein Drittel des Teiches tagsüber im Schatten oder Halbschatten liegt. So können sich die Fische in kühlere Bereiche zurückziehen und der Teich heizt sich nicht so schnell auf. Laubbäume als Schattenspender sind nicht besonders gut geeignet. Im Herbst bereitet das herunterfallende Laub, welches sich im Teich sammelt, einige Probleme.

Die Grube ausheben

Ist der geeignete Standort gefunden, so kann man sich daran machen, die Grube auszuheben. Hierzu wird die Teichform an die gewünschte Stelle auf dem Boden gestellt und die Größe des Teiches gekennzeichnet. Bewährt hat sich eine Spur aus Sand, die man genau um die Form herum auf dem Boden aufsteht.

Nun wird die Erde ausgehoben. Bei kleineren Teichen reichen Spaten und Schaufel, bei größeren Teichen empfiehlt sich der Einsatz eines Minibaggers.

Wenn der Aushub langsam die Form des Teiches annimmt, so sollte man regelmäßig die Form in das Loch einpassen um zu sehen, wo man weiteres Erdreich entfernen muss. Als Faustregel kann man sagen, dass das Loch insgesamt etwa 15 cm zu allen Seiten hin größer wird, als die Form vorliegt.

Ein Extra Tipp: schütten Sie das ausgehoben Erdreich direkt neben dem Teich zu einem Hügel auf und bepflanzen diesen. Der Kontrast zwischen Hügel und Teich ist optisch besonders ansprechend.

Die Grube befestigen

Viele Privatleute vergessen diesen Schritt und wundern sich dann, dass der Teich bereits nach wenigen Wochen undicht ist. Die Grube muss gründlich von Steinen, aber auch Wurzelwerk, befreit werden. Ansonsten hat man bereits nach wenigen Wochen die ersten Löcher in der Form.

Hiernach füllt man die Grube ringsum mit Sand aus. Eine 10-12 cm dicke Schicht sorgt dafür, dass die Form fest in der Grube sitzt und eventuell vergessene Steine sich nicht durch den Kunststoff drücken können. Klopfen Sie den Sand mit einer Schaufel ordentlich feste.

Einsetzen und Einschlämmen

Im nun folgenden Schritt wird die Teichform in das Loch eingesetzt. Hierbei ist äußerste Sorgfalt gefragt, denn die Kunststoffform muss absolut waagerecht sitzen.

Direkt im Anschluss wird die Form eingeschlämmt. Dazu wird die Teichform mit ca. ein Drittel Wasser befüllt und anschließend wird ringsum die Form alles mit Sand ausgefüllt. Hierbei wird der Sand ordentlich eingewässert, damit er glatt nach unten durchrutscht. Diesen Vorgang nennt man das Einschlämmen. Auch hier ist Gründlichkeit besonders wichtig, damit der Teich später nicht verrutscht.

Teichrand herstellen

Aufgrund der bisher erfolgten Arbeiten hat sich natürlich nun ein unschöner Rand um den Teich herum gebildet. Hat man beim Aushub aufgepasst und die Grasnarbe sauber abgestochen, so kann man sie noch einmal verwenden. Ansonsten empfehlen wir, ein Pflanzenbeet nach den persönlichen Vorlieben anzulegen.

Pflanzen einbringen

Zuerst wird nun die Tiefwasserzone des Teiches bepflanzt. Wählen Sie robuste Pflanzen, damit Sie später wenig Arbeit mit Neubepflanzungen haben. Für die Flachwasserzone können Sie dann Schwimmblattpflanzen, Röhricht und andere Flachwassergewächse pflanzen.

Da Steine ringsum einen Teich unnatürlich aussehen, sollten Sie den Teichrand ebenfalls bepflanzen. Für diesen Bereich der Feuchtzone eignen sich zum Beispiel Sumpfpflanzen, da diese auch etwas Wasser vertragen. Gräser und Binsen machen sich am Teichrand ebenfalls gut, denn diese wachsen auch häufig an natürlichen Teichen und sehen. Sie helfen bei der Selbstreinigung des Teiches.

Teich befüllen und Technik installieren

Nun wird endlich der Teich befüllt. Optimal wäre sauberes Regenwasser, aber leider verfügen die meisten Leute nur über Leitungswasser, welches ebenfalls geeignet ist.

Ist der Teich befüllt, ist es an der Zeit, die Teichtechnik zu installieren. Filter, Eisfreihalter, Beleuchtung, Springbrunnen und Ozonisator sind nur einige Möglichkeiten. Wenn Sie vorhaben, Fische im Teich anzusiedeln, müssen Sie die entsprechende Technik ebenfalls installieren.

Die Fische

Der letzte Schritt bei einem Teich ist in aller Regel der Fischbesatz. Bitte warten Sie jedoch nach der Anlage ihres Gartenteiches mindestens sechs Wochen, besser jedoch 8-10 Wochen, bevor Sie die ersten Fische in ihren Gartenteich lassen. Diese Zeit ist notwendig, da die gesamte Teichanlage, einschließlich aller Pflanzen, erst ein biologisches Gleichgewicht erlangen muss. Ansonsten ist die Gefahr groß, dass die Fische erkranken oder im schlimmsten Fall sogar eingehen.

 

Das Team von Bluemchen-Auslese.de wünscht viel Spaß mit ihrem neuen Gartenteich.

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