Lausitzer Pink Flamingo

Dieser Sämling unterschied sich vom ersten Tag deutlich von seinen Geschwistern. Einen solch großen Kontrast zwischen dem Pink der Grundfarbe und der grünen Kehle zeigte kein anderer. Auch wenn sich andere insgesamt als wüchsiger präsentierten, machte er das Rennen.

Das Grün erinnerte mich an die Sorte Rose F. Kennedy, aber es gibt keinerlei verwandtschaftliche Beziehungen. Er hat schmalere Segmente und kommt für meinen Geschmack eleganter daher als die berühmte und wirklich bahnbrechende Sorte.

Besonders interessant ist auch das watermark, der hellere Bereich zwischen  dem ausgedehnten Schlundbereich und der Grundfarbe.

Er hat nicht nur eine Markierung bzw. Einkerbung, die mich an einen Schwalbenschwanz erinnerte. Dieser hellere Bereich zeichnet sich auch durch eine besondere, gekreppte Textur aus, die ich bei diesem Sämling zum ersten Mal sah.

Bisher weigert sich der Flamingo standhaft,  Samen anzusetzen. Als Vater eignet er sich dagegen gut. Die folgenden vier sind Geschwister, die aus einer Kreuzung mit dem Geschwister vom Wellenspiel stammen. Der erste hatte im zweiten Jahr drei sehr gut verzweigte Stängel, der letzte hat einen unvergleichlichen Flieder-Pastell- Ton.

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