Fotos überm Sofa

Gartenbilder an der Wohnzimmer-Wand: Das Poster-Triptychon

Kürzlich hab ich über zwei Deko-Vorhaben berichtet: Neue Bilder über meinem roten Sofa, am liebsten aus dem Garten. Und im Garten hätt ich gerne einen Blickpunkt, irgend eine attraktive Gartenkunst, die aber nicht so einfach wegtragbar sein darf.

Letzteres ist gar nicht so einfach und braucht wohl noch Zeit, bis mir „das Richtige“ ins Auge fällt. In Sachen Sofa-Bilder hab ich aber mal Nägel mit Köpfen gemacht: ein Tryptichon aus großen Gartenpostern (DIN A1) hat die vergilbten, selbst ausgedruchten Din A3 Fotos ersetzt. Gefällt mir!

Aber erst nochmal der Anblick VORHER:

Fotos überm Sofa

Und NACHHER, bzw. JETZT:

Sofabilder

Ich wollte auf jeden Fall Bilder aus dem Garten da haben, doch bringen die natürlich immer jede Menge GRÜN mit. Und Grün zum dunkelroten Sofa? Das geht – aber nur, weil die Fensterseite des Zimmers voller Pflanzen steht – und damit das Zimmer insgesamt sowieso ein „rot-grünes“ ist:

wohnzimmer

Selber machen oder drucken lassen?

Mit Photoshop und meinem Din A 3-Drucker wäre es auch irgendwie möglich gewesen, die Motive in vier Teilen auszudrucken und selbst auf eine Unterlage aufzuziehen. Das hätte mich aber bestimmt viele Stunden „Forschungsarbeit“ und Bastelei gekostet. Also hab ich diesmal drucken lassen – und zwar bei Posterlux auf Kapa-Platte. Das kannte ich bisher nicht, hab mich aber über die verschiedenen Möglichkeiten informiert und mich dann wegen der Stabilitiät bei trotzdem leichtem Gewicht für „Kapa“ entschieden. Gefallen hat mir an diesem Druck-Dienst, dass man in einem Foto-Editor per Bild-Upload gleich sehen kann, wie die Qualität sein wird – bzw. werden wird, wenn man es dort einfach vergrößert. Da meine DigiCam nur 3264 x 2448 hergiebt, hab ich die Fotos dann erst noch im Fotoshop auf 180 DPI hochgebracht und nochmal geladen. Das hat dann gut gereicht und die Ergebnisse finde ich für die Qualität der Fotos sehr gut.

Nur FAST ein Triptychon…

Ein Triptychon ist eigentlich ein Bild, das auf drei Teile verteilt ist. Man kennt das von Altären, deren Mittelteil größer ist. Manchmal lassen sich die beiden Randbilder einklappen. Meine drei Fotos sind also nicht wirklich ein klassisches Triptychon, doch nutze ich den Begriff einfach mal frei für eine Dreiergruppe Fotos von ein und demselben Motiv in verschiedenen Ansichten. Das macht für meinen Geschmack die Reihe über dem Sofa attraktiver, mehr zum „Deko-Element“ als ganz unterschiedliche Fotos, die nie und nimme so mit dem Sofa harmonieren könnten!

Viele Stunden Bildersuche

Die Stunden, die ich mir fürs Selber-Basteln gespart habe, hab‘ ich übrigens damit verbracht, die passenden Fotos zu suchen. Seit 2006 fotografiere ich im Garten, mittlerweile im zweiten – tausende Bilder hab‘ ich durchsucht auf der Suche nach dem richtigen Ausschnitt und dem passenden Rot einer Stockrose oder Malve. Das ursprünglich vorgesehende Hochformat hab ich dabei in den Wind geschrieben, denn ich fotografiere meist horizontal. Aber selbst die Suche in kommerziellen Foto-Datenbanken erbrachte keine passenden DREI Motive von derselben Pflanze – immer nur sehr schöne Einzelbilder, die in hohen Auflösungen dann schon mal locker das mehrfache meiner Kapa-Plattendrucke gekostet hätten! Und Lizenz-technisch ist meine Anwendung (übers Sofa hängen, dann aber auch mal ein Foto davon im Web zeigen) sowieso gar nicht vorgesehen.

Also wurden es eben Bilder im Querformat. Und ich bin trotzdem sehr zufrieden. Musste nur noch ein paar Bildernägel kaufen und aufhängen, denn auch die Aufhänger waren schon dran.

Über meinem Schreibtisch sind auch noch drei Kambodscha-Bilder – vielleicht schenk‘ ich mir da auch noch drei „Kapas“ zum nächsten Geburtstag!

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