Visualisieren vor dem Pflanzen mit neuem Gartenbuch

Michelle Gervais knows how overwhelming it can be to plan a garden and visit a nursery to buy just the right mix of flowers and shrubs.

To help with this daunting process, the New Milford resident wrote her first book, „Design-Your-Garden Toolkit,“ which features 150 reusable vinyl stickers and a laminated, fold-out design board that helps readers visualize their own backyard paradise ,

The book, published by Storey, hit shelves in March and is available in most bookstores, in addition to online outlets like Amazon.

„That takes some of the intimidation from buying and planting,“ Gervais said. „Gardening takes so much time, and that eliminates a lot of trial and error – when you’re in a nursery, you can just buy what you need.“

Gervais has a degree in horticulture and has worked in various gardens and nurseries. She also spent 15 years as an editor at Fine Gardening Magazing, a publication of Newtown-based Taunton Press. While working for Fine Gardening, Gervais traveled the country to visit hundreds of magenta gardens.

„Ich fühlte mich eingeschüchtert, zurück in meinen eigenen Garten zu kommen“, sagte sie. „Es war schwer, diese ganze Ungeheuerlichkeit zu erschaffen, die ich auf der Straße sah.“

Gervais versuchte, Fotos aus Zeitschriften zu schneiden, um ihren eigenen Garten zu planen, aber die Fotos zeigten oft nicht die gesamte Pflanze und waren nicht mit den anderen Ausschnitten proportioniert. In Anlehnung an die Colorform-Bücher der Vergangenheit kam Gervais auf die Idee, wiederverwendbare Aufkleber für ein Gartenplanungsbuch herzustellen.

„Ich warf die Idee dem Verleger aus einer Laune heraus vor und dachte, sie würden sagen: „Auf keinen Fall“, aber sie waren wirklich begeistert davon“, sagte sie.

Design-Your-Garden Toolkit hat 80 farbenfrohe Seiten, die Gärtnern aller Könnerstufen helfen, einen Garten zu planen. Gervais sagte, dass die im Buch vorgestellten Pflanzen für die meisten gemäßigten Zonen in den USA geeignet sind, mit Ausnahme von Gebieten wie Kalifornien, Teilen von Texas und Florida. Sie betont die Konzentration auf das Laub als erstes und das Blühen als zweites, da die Blüten eine relativ kurze Zeitspanne in voller Blüte haben.

„Wenn du dich nur auf Blumen konzentrierst, wirst du Löcher in deinem Garten haben“, sagte sie. „Das Buch hilft, eine gute Mischung aus Harmonie und Kontrast in Farbe, Form und Textur zu erhalten.“

The stickers can be arranged and layered to try out design variations. Gervais offers five simple steps to start a garden and hopes the stickers will save people time, energy and money by knowing what they want before going to a nursery to buy plants.

Gervais has been living on the banks of the Housatonic River in New Milford since 2002 with her husband Rob Wotzak, who helped create a video to demonstrate how to use the book. She is currently working for John Scheepers Beauty of Bulbs in Bantam. In her free time she likes to work in her garden.

„It can be messy, but it’s fun,“ she said. „It’s a constant job.“

Tipps für den Start Ihres Gemüsegartens

Jeder liebt frisches Gemüse und, wenn es aus dem eigenen Garten geerntet werden kann, umso besser.

Es kann argumentiert werden, dass ein Garten aus ein paar Töpfen auf einem Deck oder Balkon oder einem kleinen Grundstück außerhalb der Küchentür bestehen kann, aber die meisten Leute würden denken, dass eine viel größere Fläche notwendig wäre. Ein Grundstück mit einer Breite von 40 Fuß/12 m und einer Länge von 60 Fuß/18 m sollte genügend frisches Gemüse für eine Familie von sechs Erwachsenen bieten, das zusätzlich gelagert und konserviert werden kann. Das Pflücken von reifen, leckeren Tomaten, die man nicht im Supermarkt findet, oder das Auswählen von Salat und anderen Salatpflanzen für den Tisch ist pure Freude. Wenn ein Gemüsegarten vorgesehen ist, sind einige Vorschläge angebracht.

Viel Sonnenschein ist wichtig, obwohl der Lichtbedarf für viele Lieblingspflanzen unterschiedlich ist. Für Tomaten und Pflanzen wie Paprika, Gurken, Bohnen, Mais, Melonen und Kürbis werden mindestens acht Stunden benötigt. Andere gängige Gemüse wie Karotten, Rüben, Radieschen, Kohl, Erbsen und Kartoffeln können mit sechs bis acht Stunden gedeihen. Salat, Spinat, Mangold und Rucola kommen mit weniger als sechs aus. Behalten Sie immer im Auge, wie lange Schatten von hohen Bäumen oder Gebäuden zurückbleiben. Ein offenes, nach Süden ausgerichtetes Gebiet mit leichtem Gefälle und einer Barriere gegen starke Winde ist ideal.

Der Boden ist wichtig, aber er kann geändert werden. Ton hält die Feuchtigkeit länger, ist aber schwieriger zu verarbeiten. Leichter Sandboden, leicht zu bearbeiten, kann aber auch trocken sein…. Alle Böden sind mit der Zugabe von organischer Substanz besser. Kompost, Tierdünger und Torf sind einige der Änderungsanträge, die hinzugefügt werden können. Einige Pflanzen sind schwere Futtermittel wie die Kohlfamilie, Melonen, Gurken, Sellerie und Zuckermais und für sie kann zusätzlicher Dünger notwendig sein. Da der Boden während eines langen Zeitraums mit geringen Niederschlägen immer trocken werden kann, ist eine Form der Bewässerung erforderlich. Der Bereich sollte mit Schläuchen aus den Wasserquellen erreichbar sein. Das Tragen von Wasser in Eimern ist anstrengend. Vor allem muss das Wasser dorthin gelangen, wo die Wurzeln sind.

Der Geschmack ist unterschiedlich und der Raum, der jedem Gemüse gegeben wird, ist sehr unterschiedlich. Entscheiden Sie, welche Pflanzen wünschenswert und den Aufwand wert sind. Zuckermais nimmt viel Platz in Anspruch und kann in der Saison überall günstig eingekauft werden. Außerdem wirkt es wie ein Leuchtfeuer für die Waschbärenpopulation. Einige andere Lebewesen können auftauchen, um einen Teil der Produktion zu übernehmen, nämlich gemahlene Schweine, Eichhörnchen, Feldmäuse und Krähen. Hat jemand Hirsche vorbeikommen lassen? Planen Sie die Anzahl der Pflanzen pro Person in der Familie. Ein grober Anhaltspunkt könnten 15 Bohnenpflanzen, vier Kohlköpfe, vier Gurken, 12 Salatpflanzen, 50 Erbsenpflanzen, 10 Radieschen, 12 Spinatpflanzen und mindestens zwei, wenn nicht noch viel mehr, Tomaten pro Person sein. Beachten Sie, dass Tomatenpflanzen Busch- oder Kletterpflanzen sein können und in ihrer Produktion variieren.

Planen Sie das Layout so, dass die Pflanzen für die Ernte geeignet sind. Legen Sie Ihren Garten auf ein Blatt Papier, damit keine Zeit verloren geht oder Fehler gemacht werden. Sie müssen wissen, welche Samen Sie kaufen oder bestellen müssen. Salat und andere Salatpflanzen werden am häufigsten benötigt. Hohe Pflanzen sollten niedrig wachsende Pflanzen nicht beschatten. Es ist wahrscheinlich, dass einige Gemüsesorten Unterstützung benötigen. Unbestimmte Tomaten, die über mehrere Wochen produzieren, können durch Drahtkäfige, Holzrahmen oder Metallspiralen unterstützt werden. Bohnen und Erbsen können hoch werden und es ist eine Art Netz zwischen den Pfählen notwendig. Lauft die Reihen von Norden nach Süden. Es wird notwendig sein, sich im Garten zu bewegen, nur um zu hacken, zu düngen, zu wässern und Material zu transportieren, so dass Platz geschaffen werden muss.

Wenn einige Pflanzen im Haus begonnen werden, ist es notwendig, wenn sie für den Garten nach draußen gebracht werden, dass sie langsam eingeführt oder akklimatisiert werden. Ein kalter Rahmen kann hier nützlich sein, kann aber auch dazu verwendet werden, etwas Gemüse früh zu beginnen. Cloches, die aus Glas oder Kunststoff sind, sind nützlich, wenn Frost eine Gefahr darstellt. Versorgen Sie sich mit anderer geeigneter Ausrüstung, um Ihre Aufgaben zu erleichtern. Weitere praktische Geräte sind ein Säuferschlauch, ein Bodenthermometer, Messstäbe, Pfähle und verschiedene Hacken.

Machen Sie es zu einer Praxis, andere Gärtner zu besuchen und mit ihnen zu sprechen. Die meisten sind in der Regel gerne bereit, den Gemüseanbau mit Ihnen zu besprechen und Ihnen Ratschläge zu erteilen. Übersehen Sie nicht die Demonstration Waterwise Garden an der Powerline Road.

Gartenskulpturen IGA

Gartenkunst, Gartenskulpturen: Schön, aber schwierig

Seit neun Jahren haben wir unseren aus zwei Parzellen bestehenden Garten – und noch immer steht da nirgends eine Gartenskulptur! Auf der IGA begegneten mir kürzlich figürliche Stelen aus Holz, die von der Machart her (!) in etwa unseren Vorstellungen entsprechen. Sie müssten allerdings kleiner sein und einen anderen Gesichtsausdruck zeigen.
Gartenskulpturen IGA

Leider können wir uns solche Skulpturen nicht leisten. Alles Erschwingliche, was man übers Internet bestellen kann, ist dann meist zu klein, zu filigran oder so „abgesehen“, weil es in tausenden Gärten steht. Also ist der Garten noch immer ohne skulpturalen Blickpunkt, doch schaue ich mich weiterhin um, was es so an interessanten Skulpturen gibt.

Diese Figur scheint aus einer Kalebasse zu bestehen, die um Gliedmaßen aus Holz (?) ergänzt wurde. Sieht gut aus, sehr individuell:

Ein Buddha bereichert viele Gärten, doch würde der nicht zur Stimmung unseres naturnahen Gartens passen, genauer gesagt nicht zu unserer Stimmung im Garten:

Was für ein hübsches Kind! Bei uns wäre es schnell nicht mehr sichtbar, sondern versteckt von hoch wachsenden Wildkräutern oder Gemüse:

Die „Topfkunst“ ist sehr originell, aber abseits vom Verblüffungseffekt, der sich ja abschleift, finde ich sie nicht schön genug:

Die Eulen als Gartenskulptur finde ich toll, erst recht im Trio!

Fragt sich nur, ob die nicht schnell mal jemand mitnimmt…

Traumhafter Frühling im Landgarten

Urlaubsstimmung und bunte Lebensfreude im Frühlingsgarten

Nachdem ich es im vergangenen  Gemüse-Beitrag versprochen habe, liefere ich heute ein paar Eindrücke vom Frühlingsgarten.
Die Kübel sind ausgeräumt. Die Seerose erobert wieder ihren Pool und die Solar-Fontäne sprudelt. Je mehr Sonne, desto höher. Hier am mediterranen Platz herrscht Urlaubsstimmung.
Im Vorgarten blühen keine Schneeglöckchen und Krokusse mehr. Die Narzissen sind ebenfalls verblüht. Jetzt wird es dafür richtig  farbig. Rote und lila Tulpen, Wiesenschaumkraut und ganz viel Löwenzahn. Hin und wieder ist noch eine spätere Wildtulpe dabei. Der Flieder blüht in den nächsten Tagen auf. Und die Kirsche vom Nachbarn dekoriert alles mit weißen herabfallenden Kirschblüten.
Sagte ich „keine“ Narzissen blühen mehr? Das stimmt wohl nicht so ganz. In der Blumenwiese, die frühen gelben Narzissen sind verblüht. In der Wiese auf der anderen Seite der Auffahrt allerdings stehen spätere, weiße Narzissen. Die sind jetzt in voller Blüte. So geben sich quer durch den Garten die Blüten den Staffelstab immer weiter. Und das wirklich rund ums Jahr. Ein ganz schönes Stück Arbeit, das so hin zu bekommen.

Die Obstblüte im Vollfrühling

Hier sind wir zwar schon wieder im Nutzgarten, aber die herrliche Obstblüte ist es wert, im Ziergartenbeitrag erwähnt zu werden.

Die Säulenobstbäume blühen. Also zumindest Birne und Kirsche.

Der alte Apfelbaum mitten im Gemüsebeet blüht wie ein Junger. Er ist krank, der Pilz wuchert aus dem Stamm und sein Schatten genau wie die Wurzeln sind im Gemüsebeet alles andere als hilfreich. Ich will ihn eigentlich umsägen. Aber jetzt blüht er wieder so schön und wird vielleicht auch wieder Äpfel tragen. Ich kann ihn nicht absägen. Ach ja, zeigen die Blüten der Birne und Kirsche den  Erstfrühling an, so kennzeichnet der Beginn der Apfelblüte bei frühen Apfelsorten den Einzug Vollfrühlings. Und wer könnte angesichts dieser Bilder von etwas anderem als vollem Frühling sprechen. Ein Frühling, wie ihn wohl jeder im Sinn hat, wenn das Wort fällt.

Von Lenzrosen und Tulpen

Wenden wir uns lieber wieder den weniger dramatischen Blüten zu. Eine meiner Lenzrosen bekommt gar nicht genug vom Blühen.
Die Hitze der vergangenen Tage (jeden Tag 30°C und blauer Himmel) hat die Tulpen in windeseile aufblühen lassen. Gottseidank hat es jetzt ein wenig abgekühlt. Bei knapp unter 20°C blühen sie nun noch ein wenig länger, als wenn es so arg heiß ist. Damit hält auch die Freude über sie länger an.
Ich liebe diese Papageitulpensorte mit den gelb-orange-rote-grünen Farbtönen.  Die hatte ich schon damals im Hinterhofgarten in den Blumenkübeln. Natürlich nicht diese Zwiebeln sondern eben diese Sorte.
Auch eine ganz reizende Kombination sind die späten, gefüllten, weißen Narzissen mit den gefüllten lila Tulpen. Diese Mischung gab es komplett zu kaufen.  Wir kauften sie auf einer Landesgartenschau als Mitbringsel.
Die Tulpenmischung steht zu Füßen unseres Hausbaumes im Buchs-Rondell. Bilde ich mir das nur ein oder ist das Rondel im Verhältnis zum Baum irgendwie zu klein? Mir scheint es so. Der Baum wächst aber auch so was von rasend schnell. Als wir das Rondell vor drei Jahren anlegten war der Baum kaum 2m hoch. Jetzt hat er bestimmt schon fast 5 Meter.
Das Tulpenthema ist aber noch nicht zu Ende. Draußen bei unseren Karpfenweihern hatte ich irgendwann einmal ein paar Tulpen von irgendeinem Discounter gesteckt. Und jedes Jahr auf’s neue blühen sie so wunderschön. Mitten in einer Wiese in der freien Landschaft irgendwo in Franken.

Winterharte Sukkulente

Große Freude auch über die winterharten Sukkulenten. Sie haben alle den harten Winter im Freien überstanden. Der einzige Schutz den sie hatten, war das Dach des Carports. Feuchtigkeit wäre ihr Tod im Winter. Fünfzehn Grad Kälte dagegen machen ihnen gar nichts.

Mauerblümchen

Wenn ich versucht hätte, in den Fugen Blumen zu sähen oder zu pflanzen, so wäre es unter Garantie schief gegangen. Wenn sie sich den Platz selbst aussuchen – und man sie lässt! – kommt es einfach immer und überall zu solch schönen und witzigen Situationen im Garten.

Der Giersch wird bedrohlich, kann man ihn eindämmen?

Alles allerdings kann auch ich nicht gewähren lassen. Mein größtes Problem im Staudengarten ist der übereifrig wachsende Gierschteppich. Im gedüngten Staudenbeet hat er eine Höhe von gut 30 cm und mehr und bildet einen dichten Teppich. Die Stauden kommen überhaupt nicht ans Licht und zum Wachsen. Ausgraben geht nicht. Der Wurzelfilz ist so stark, ich müsste mit einem Bagger die ganzen Staudenbeete bestimmt 40 cm abtragen, neu auffüllen und von vorne Anfangen. Ich weiß mir nicht mehr zu helfen. Und bitte, falls es jemand vor hat, verkneift euch den Vorschlag mit aufessen! Wer schon mal Giersch probiert hat, weiß, dass er enorm intensiv schmeckt. Und den ganzen Giersch essen, wäre für den Magen auch nicht gut, bei der Menge. Und nein, ich bin kein Ignorant. Ich verwende ihn tatsächlich in der Küche (siehe unten). Aber eben nur blättchenweise und nicht eimerweise.
Zurück also zu einem der Staudenbeete. Ich habe jetzt den Giersch hier auf einem Stück abgerupft. Dabei gingen natürlich auch die vielen Akeleien kaputt, die aber im Garten noch anderweitig vorhanden sind. Ein paar große Stauden treiben schon, die blieben stehen.
Dann habe ich alles  mit Wellpappe von Verpackungskartons belegt und diese mit Erdspießen fixiert.
Da das Beet am Zaun ist und meine Pappe dort echt unschön wirkt, habe ich alles noch mit Rasenschnitt zugemulcht. So fällt die Pappe nicht mehr auf. Meine Hoffnung ist, wenn ich es übers Jahr (und länger?) dicht halte, kann ich den Giersch reduzieren. Wenn ich es nicht probiere, werde ich nie erfahren, ob es funktioniert und wo anders auch angewendet werden kann.
Im großen Staudenbeet am Gemüsegarten wuchert er auch. Oft aber so, daß ich die Stauden mit dem Giersch unter Pappe ersticken müsste, so hat der die Staudenhorste durchwurzelt.
Wenn die großen Stauden im Beet wachsen, stehen sie über ihm. Bis dahin aber ist noch eine Weile und ich muss manchmal Angst haben, sie schaffen es nicht durch das Gierschdickicht.

Unkraut kann man auch in der Küche verwenden

Ich bin ja sehr liberal, was Unkraut oder „Begleitgrün“ angeht. Wenn es schön blüht freut es mich sogar. Aber der Girsch wird wirklich zur  Gefahr. Da nützt es auch nichts, dass ich etwas von ihm, zusammen mit den Verwandten der hier abgebildeten Schönheiten beim Gewächshaus, zu einer getrockneten Salatdressing-Würze oder Frühlingskräuter-Instant-Gemüsebrühe verarbeitet habe.
Was ich also genau mit  Giersch, Gundermann, Löwenzahn und Co. anstelle, können interessierte LeserInnen HIER nachschlagen.

Der Gemüsegarten kommt langsam in Fahrt

Es ist an der Zeit, den Gemüsegarten zu bearbeiten

Es ist nun bereits Ende April und wir haben eine ganze Reihe traumhaft schöner Frühlingstage hinter uns. Ich denke, es ist höchste Zeit, auch einmal wieder etwas vom Gemüsegarten zu berichten.
Viel zu lange stand der dieses Jahr hinten an. Naja eigentlich stand ja der ganze Garten hinten an, weil das Wetter die ersten Monate wirklich ganz greislig war. Nun gibt es ach so viel an Arbeit nach zu holen, auf zu holen oder zu überspringen. Ich habe mir – und das ist das erste mal, daß es auch richtig nötig war – ein paar Tage Urlaub genommen um wirklich voran zu kommen.

Die Gemüsejungpflanzen

Fangen wir mit dem Gemüse an. Vielleicht zu erst einmal die Dinge, die „jeder“ hat. Zumindest werden sie in den Gartenforen reichlich und prächtig präsentiert.
Tomaten, Chili, Paprika stehen hier (zu) dicht gedrängt im  Regal. Auf der unteren Etage gedeihen Yaconpflanzen (hallo Anna, dies sind wunderbar geworden!), Süßkartoffelpflanzen und Basilikum.
Das Regal ist recht praktisch. Nimmt man die Böden heraus, sackt es auf wenige Zentimeter zusammen und kann so platzsparend verstaut werden. Dazu geliefert wurde eine Gewächshaushaube mit Reißverschluss-Tür zum Öffnen. Die war am Anfang noch drüber, als es in dem Raum noch nicht so von der Sonne aufgeheizt war. Wir haben noch einen billigen Möbelroller vom Baumarkt besorgt (er muss ja keine 200 kg bewältigen können) und eine Holzplatte darauf geschraubt. Somit hat das  Regal einen fahrbaren Untersatz und ist mobil. Abends ziehe ich es zurück und schließe die Türen. Tagsüber dürfen sie sich sonnen und den Wind um die Blätter streifen lassen (letzteres ist übrigens sehr wichtig für ihre Gesundheit!). Ich achte darauf, dass jeden Tag eine andere Seite vorne am Licht steht.
Wenn im Gewächshaus auf den Tischen Platz ist, kommen die Töpfe dorthin. Da haben sie von allen Seiten Sonne. Ich hoffe nur, dass die Temperaturen nachts nicht zu weit absacken und ihnen Wachstumsdämpfer verpassen.
Was auch „jeder“ hat, aber nicht jeder selbst aus  Samen anzieht, ist der Salat. Den werden wir später noch einmal sehen.
Kommen wir aber jetzt zu den spannenden Dingen, die eben nicht „jeder“ hat. Super stolz gemacht und so erfreut hat mich der Grünspargel. Kurz die Vorgeschichte: Letztes Jahr habe ich auf dem extra für ihn (und Kartoffeln) hinzu genommen Stück Land, dem Weihergarten etwa 40 Grünspargelwurzeln gepflanzt. Sie sind nicht sündhaft teuer, kosten aber auch ihr Geld. Ganz zu schweigen von der Arbeit damit. Was soll ich sagen, es war der totale Reinfall. Nichts kam. Hier und da ein Trieb, der unwesentlich größer war, als die hier Gekeimten. Der war dann schnell auch wieder weg. Alles umsonst. Dann sah ich im Samenkatalog Samen vom Grünspargel. Die dachte ich, sähe ich und setze dann die komplette Pflanze, vielleicht geht das dann an.
Erst schien es so, als ob Grünspargel generell nicht gewillt ist, mit mir zusammen zu arbeiten. Es keimte nichts. Und dann kam ich eines Tages ins Gewächshaus und sah die herrlichen Sämlinge. Ich habe extra nach gesehen. Es hat 4 Wochen gedauert, bis er keimte. Nun Geduld brauchen wir damit sowieso noch. Schätze mal, daß wir in 4 oder 5 Jahre den ersten werden Ernten können. Oder ist das zu optimistisch? Wenn jemand Erfahrung damit hat, bitte gerne melden.
Auch nicht so oft wird man wohl diese Sämlinge finden. Es sind die Zwiebeln. Meistens werden sie als Steckzwiebeln in die Erde kommen. Da hatte ich aber die letzten Jahre insgesamt keine Gute Erfahrung gemacht. Seit 2017 nun sähe ich sie und mache wieder gute Zwiebel-Erfahrungen.
Vorteil ist die größere Sortenauswahl und dass keine Krankheit eingeschleppt wird. An den Saatzwiebeln können sich Krankheitskeime befinden, die man sich so in den Garten holt. Auch ein Grund übrigens, warum ich allen Kohl sowieso immer selbst ziehe. Kohlhernie holt man sich auch über die gekauften Pflanzen in den Garten. Nicht über die eigenen gesäten. Das minimiert schon mal die Gefahr diese Krankheit im Garten ertragen zu müssen.
Meine Kohlsämlinge. Weißkraut für Sauerkraut (diesmal die Sorte Filderkraut). Frühkohl, der bei mir immer deutlich besser gedeiht, als der späte Kohl. Und Blaukraut, das wir am meisten benötigen. In den vergangene Jahren, waren die Pflanzen zu der Zeit jetzt schon deutlich größer. Dieses Jahr aber hat mir das schlimme Frühjahr einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Bei der vielen Arbeit im Garten muss man auch immer sehen, wie man sie sich erleichtert. So sähe ich etwa die Melden nicht mehr vor und päpple sie mühsam hoch. Bei denen ist es echt langwierig, sät man sie in Saatschalen selbst aus. Da warte ich immer, bis sie überall in den Beeten keimen und suche mir dann schöne Pflanzen heraus. Die kommen dann in die Reihe, wo sie gedeihen sollen. Der Rest wird gejätet. So kräftige Sämlinge bekommt man durch Aussaat selbst nicht hin. Glaubt mir!

Saat-Kartoffeln stecken. Meine Methode dafür spart Arbeit und bringt super Ernte

Bereits vor einer Woche schon habe ich den beim Grünspargel erwähnten Weihergarten angefangen zu bewirtschaften. Zuerst haben wir die ganze Fläche mit Rasenschnitt gemulcht. Der Boden hier ist sehr gut, es fehlen im aber die Regenwürmer. Da muss ich jetzt wirklich daran arbeiten. Wie anders ist es, wenn ich oben im Hausgarten in der Erde herumstochere.  Alle Größen an Würmern in und auf der Erde unter dem Mulch.
Das rechte Häuschen ist übrigens unseres, falls neue LeserInnen hier sind.
Ach ja Entschuldigung. Ich erwähne neue LeserInnen und vergesse doch glatt zu zeigen, warum ich dieses Stück Land „Weihergarten“ nenne. Ich drehe mich mal schnell um und mache noch ein Foto.
Et voilà, der Dorfweiher.
Zweieinhalb Stunden habe ich gerackert bis alle 100 Knollen verbuddelt waren.  30°C hatten wir,  kein  Wind und keine Wolke. Und ich Dödel habe mein Trinken oben im Garten stehen lassen…..
Was habe ich hier gemacht? Kartoffeln gesteckt, Topinambur gesteckt, Ackerbohnen gesät.
Ein paar Worte möchte ich zum Kartoffeln-Stecken äußern, weil ich das auch nicht mache wie „jeder“ und doch super Ernten einfahre. Wir essen noch immer die Kartoffeln vom letzten Jahr. Die halten hervorragend und die Menge ist mehr als ausreichen.
Was mache ich also anders? Es ist eher das, was ich nicht mache, das interessant sein dürfte. Und das wahnsinnig viel Arbeit spart und den Rücken schont. Mehr als jedes Hochbeet….
Der Boden ist also gemulcht und ich spanne erst mal eine Schnur, damit die Reihen nicht schräg zum Weg verlaufen werden.
Dann reche ich den Mulch großflächig zur Seite. Mit dem Handpflug und nachhelfend dem Spaten ziehe ich eine Rille. Umgegraben wird bei mir übrigens nicht im Herbst und nicht zu einer anderen Jahreszeit.
In die Rille lege ich meine vorgekeimten Kartoffeln. Allesamt (bis auf eine Sorte) Kartoffeln aus eigener Ernte.
Darüber kommen 2 Schaufeln dieser Mischung. Die Reihe ist in etwa 4 Meter lang. Die Mischung besteht aus reifen Kompost, Hornmehl, Algenkalk und einer Prise Holzasche (Kartoffeln lieben Kalium im Boden). Wie kommt man auf die richtige Menge? Ich wußte, wie viele Reihen ich brauche.  Ich weiß auch wie lang eine Reihe ist und in welchem Abstand die nächste Reihe kommt. So lässt sich die gesamte Fläche ausrechnen. Wie viel Hornmehl, Algenkalk oder Kompost pro Quadratmetern bei Starkzehrern nötig ist, steht ja fest (oder eben auf der Packung). Beim Kompost ist es übrigens bei Starkzehrern etwa ein 10 l Eimer pro Quadratmeter, was ausgebracht gar nicht viel erscheint.
Die Mengen habe ich abgemessen, vermischt und dann gleichmäßig auf die Reihen verteilt.
Danach werden die Reihen wieder mit dem Aushub zugerecht. Der beiseite geschobene Mulch kommt wieder drüber und fertig. Jetzt muss ich nur rasch noch Stroh besorgen, das dann in einer dicken Schicht über die ganze Fläche kommt. 20 cm hoch sollte die Schicht schon sein. Schnell muss ich sein, weil ich jetzt noch einfach das Stroh über die gesamte Fläche werfen kann. Sind die Kartoffeln erst einmal über der Erde, müsste ich es sorgsam zwischen die Reihen legen.
Wie das letztes Jahr so lief und zu was es führte, könnt ihr HIER nachlesen.  Anhäufeln ist nicht  nötig. Und Hacken auch nicht. Kartoffeln lieben einen eher kühlen und frischen, also feuchten Boden. Bei uns ist es, gerade hier unten am Weiher aber immer heiß und trocken. Da ist es besser, den Boden durch das Stroh frisch und kühl und locker zu halten. Im Herbst musste ich nur das Stroh beiseite schieben und mit einer Handschaufel die sehr oberflächlich liegenden Kartoffeln vorsichtig freischarren. Manche lagen auch auf der Erde, geschützt unter dem Stroh und mussten gar nicht ausgegraben werden. Über den Winter ist das Stroh restlich verrottet und nichts ist mehr davon zu sehen.
Hätte ich nicht die wirklich ekelhaften Winden im Garten, gäbe es wegen dem Stroh auch keinerlei Unkraut. Also leichter und rückenschonender habe ich  noch nie Kartoffeln angebaut. Auch ich habe einmal angehäufelt und Unkraut gehackt und dann nach den Kartoffeln gegraben. Ich weiß, wie anstrengend das ist. Daher probierte dich damals, als ich darüber las, sofort und gerne die jetzige Methode aus. Die gebe ich auch nicht mehr her…..

Wie ich mir beim Gemüsepflanzen und Beetvorbereiten eine Menge Arbeit spare

So, und nun noch einmal kurz zurück, hoch in den Hausgarten.
Bei den Tomaten, zu Beginn dieses Beitrages, habe ich es erwähnt. Der Platz auf den Gewächshaustischen muss frei werden. Daher sollte das dortige Gemüse endlich ins Freie.
Aber die Beete liegen noch da, wie ich sie im Herbst verlassen habe. Zeit ist trotz Urlaub Mangelware. Sie ist knapp und rast zudem noch. Also müssen alle Arbeiten auf ihre Notwendigkeit überprüft werden.
  • Restlichen Mulch von den Beeten entfernen zum Pflanzen. Kann entfallen. Dann liegt eben noch Laub  und ein paar Pflanzenstängel im Beet.
  • Boden mit der Grabegabel lockern, bevor gepflanzt wird. Kann entfallen. Ich lese von Gärtnern, die selbst das nie machen, ganz abgesehen vom Umgraben. Umgraben tue ich sowieso nicht. Es ist ansträngend und für meine  Boden (ist kein reiner Lehmboden) nicht nützlich. Ausserdem ist der Boden locker, wenn ich so mit meinem Schäufelchen darin herum stochere.
  • Unkraut jäten. Kann entfallen. Also fast jedenfalls. Hier und da steht ein Löwenzahn oder Brennnessel oder ein ein Grasbüschel. Das ist schnell beseitigt. Ich bin selbst ganz überrascht, dass nicht mehr kommt und schon keimt.  Ich habe da eine Idee, die muß ich aber erst überprüfen und werden, wenn es stimmt noch darüber berichten.
  • Der Kompost müsste noch gesiebt werden. Kann entfallen. Er ist locker bröselig und trocken. Nur wenig grobe Stücke sind enthalten. Klar, es wird ja auch alles gehäckselt, bevor es auf den Kompost kommt. Die Arbeit spare ich mir also.

So mische ich mir wieder, wie bei den Kartoffeln beschrieben meine Düngemischung aus Kompost, Hornmehl und Algenkalk. Zusätzlich kommt in jedes Pflanzloch ein wenig vom „Gartengold“, meinem Wurmhumus aus der Wurmfarm.

Und schon sind die jungen Salatpflanzen (die wir oben schon einmal im Gewächshaus gesehen haben) und Sommerlauchpflanzen in der Erde. Zwischen dem Salat wurden Radieschen gesät. Und dann waren da noch ein paar Kohlpflanzen der ersten Aussaaten Anfang März. Weil dieses Jahr einfach nichts gelingen wollte, keimten sie fast nicht, dann doch zog ich die Saatschalen irgendwie durch. Nun weiß ich nicht mal  mehr, was es genau ist. Doch die Pflänzchen waren schön und ich habe sie jetzt einfach wild in der Reihe gemischt gesetzt. Es kann nur Frühkohl oder Kohlrabi sein. Zwei Stunden war ich dennoch locker damit beschäftigt. Wie lange wäre ich wohl beschäftigt gewesen,  hätte ich die Arbeiten oben ausgeführt, statt ausgelassen?

Und ich bin sicher, die Pflanzen gedeihen prächtig. Verfolgt es einfach in den künftigen Beiträgen.

Hier die ersten Gemüse im Beet für dieses Jahr.

Es ist erst April und doch denkt der Selbstversorger schon wieder ans Konservieren

Neben den  notwendigen Arbeiten im Garten geht es parallel in der Küche weiter. Die Ernte muß ja auch verarbeitet und konserviert werden. Ja! Auch jetzt wird beim Selbstversorger schon an später, den Winter und schlechte Zeiten gedacht.
Heute habe ich erst einmal vom Bärlauch Bärlauchbutter gemacht und portionsweise eingefroren.
In den Fotos seht ihr meinen Bärlauch. Hier im Gemüsebeet.
Und hier in der Wildnis an der Grundstücksgrenze unter den Haselnußsträuchern. Schaut mal hinten rechts im Bild….
Der wird auch demnächst geerntet werden können. Es ist meine Waldmeisterplantage.

Sonntag, 15. April 2018

Ein elektrischer Gartenhäcksler im Test – ein Werbe-Beitrag

Heute gibt es einmal einen etwas anderen Beitrag in meinem Blog. Es ist tatsächlich ein sogenannter „bezahlter Beitrag“. Ach ja, bezahlt wurde übrigens nur der Test, nicht meine Meinung. Das ist mir wichtig.
Ganz zeitig im Jahr – noch vor der leidigen Datenschutzverordnungsdiskussion und dem  wahrscheinlichen Ende vieler  Blogs – bekam ich eine Anfrage, ob ich den Elektro Gartenhäcksler IEG 2500  testen möchte. Natürlich sollte ich dann auch darüber schreiben.
Ein Gartenhäcksler kam mir eigentlich ganz gelegen. Will ich doch mehr über die Humuswirtschaft vom Kompost bis zum Mulch schreiben. Und werde ich nicht immer wieder einmal gefragt, was ich für einen Häcksler habe und dass man einen sucht und nicht weiß, welchen nehmen?
Vielleicht ist das ja einer, den ich künftig empfehlen kann?
Rasch wurde der Häcksler geliefert und von mir sofort neugierig ausgepackt. Da war noch lange nicht ans Häckseln im Garten zu denken.
Der Häcksler ist zwar ein wenig zerlegt, damit er in den Karton passt.  Da er sehr leicht ist und das Werkzeug mitgeliefert wird, konnte ich ihn gleich ohne weitere Vorbereitungen und geistige Anstrengungen, noch im Vorraum zum Haus, zusammen bauen. Ich war eben neugierig.
Gleich wurde er an den Strom angeschlossen und einmal laufen lassen. Das klingt gut und kraftvoll. Wenn doch endlich Frühling wäre und ich Sträucher und Gestrüpp, Rosen oder Beerenobst schneiden muss.
Lange ließ das Frühjahr auf sich warten. Aber irgendwann war es so weit. Im Staudenbeet habe ich, was lange nötig war, die große Weigelie auf den Stock gesetzt. Da fällt eine Menge Schnittgut an. Jetzt wird gehäckselt.
Im ersten Bild sieht man den Häcksler mit dem Haufen Strauchschnitt. Im Zweiten Bild, etwas 45 Minuten später, ist alles klein geschreddert.
Jetzt wird es Zeit einmal was über den Gartenhäcksler zu sagen.
Der Häcksler ist komplett aus Kunststoff und daher wirklich sehr leicht. Mit den Rädern lässt er sich problemlos von A nach B bewegen. Auch über die Wiese.
Nun, die Lautstärke erreicht fast die Dezibelwerte meines großen benzinbetriebenen  Hammerwerkhäckslers. So sagen es jedenfalls die Aufdrucke auf den beiden Geräten. Dennoch erscheint mir der Lärm des kleinen, elektrischen Häckslers gefühlt nicht ganz so unangenehm, wie der vom Benzinhäcksler.
Sofort positiv aufgefallen sind mir beim IKRA Häcksler bereits auf den Internetseiten des Herstellers zwei Dinge.
Der große (50l) Auffangkorb direkt unter dem Schneidewerk. Ich lege bei meinem Großen immer eine Plane unter und muss dann das Gehäckselte in zusätzlichen Arbeitsschritten mit der Schaufel in Eimer füllen und dann verteilen. Nehme ich keine Plane muss ich das Material aus dem Rasen rechen, was echt aufwändig ist. Beim IKRA stoppe ich einfach den Motor, ziehe den vollen Auffangbehälter heraus und kann das Häckselmaterial verwenden. Der große Haufen Weigelienschnitt im Bild erforderte nur 3 maliges Leeren des Behälters. Dieser Auffangkorb ist wirklich Gold wert.
Zum Anderen hat dieser kleine und wirklich  preisgünstige Häcksler noch ein Feature, das ich so noch bei keinem anderen gesehen und doch immer vermisst habe. Dieses geniale mitgelieferte Plastikteil zum Nachstopfen der Äste. Da hat endlich mal ein Hersteller mit gedacht. Diejenigen unter euch, die auch häckseln, haben mit Sicherheit auch diverse Äste zum Nachstopfen. Die werden aber immer kürzer und müssen wieder und wieder ausgetauscht werden, weil man immer damit an die Messer kommt. Nicht mit diesem Teil. Es passt genau in den Einfüllschlitz. Besser als ein Ast, denn es ist so breit und so geformt wie die Öffnung. Und man hat einen Griff zum festen Stopfen und es ist so lang, dass es nie an die Messer kommen kann. Super!
Und wie häckselt das Gerät? Also ich war derart überrascht, das kann ich sagen. Ich habe schon ein paar Häcksler gehabt. Mit Messern oder die Leisehäcksler die nur quetschen. Dicke Äste musste ich immer im Leisehäcksler zermalmen, weil die Messer vom anderen dabei sofort blockierten. Der IKRA soll laut Handbuch Äste bis 4 cm Durchmesser klein bekommen. Das ist ein Ansage. Messt einmal 4 cm am Lineal ab!
Klar, dass die Weigelie auch dicke Äste hatte. Äste, die ich nie mit einem meiner anderen Messerhäcksler hätte zerkleinern können. Wie anders ist dieser neue, kleine Häcksler. Er saugt selbst die dicken Äste regelrecht ein und  ohne dass der Motor langsamer wird haut er sie in winzige Stücke. Ich bin wirklich baff.
Das Häckselgut ist wirklich wunderbar fein zerkleinert. Es kann so unmittelbar als Mulch in den Beeten verteilt werden. Oder man gibt es auf den Kompost. Ich verteilte es gleich im Staudenbeet,wo es seinen Ursprung (Weigelie) hatte.
Nur ganz dünne, biegsame Zweige werden kaum zerkleinert und gelangen ungeschreddert in den Auffangkorb.
Der Häcksler ist laut Katalog gemacht für „Äste- und Zweige (Durchmesser max. 40mm), Gehölz- und Baumschnittabfälle, Schnittabfälle von Hecken, Planzenmaterial und andere Gartenabfälle“. Er ist nicht gemacht für Küchenabfälle und allgemein weiche und saftige Abfälle. Die sollen direkt verkompostiert werden.
Ich habe noch einen Haufen mit Staudenschnitt vom kürzlichen Reinigen des großen Staudenbeetes.
Und einen Haufen mit Brombeerranken. Die wilden Brombeeren überwuchern mir immer die Haselnußhecke und müssen entfernt werden.
Nach dem Erfolg mit dem Astschnitt versuche ich mich mit den Staudenresten. Ich muß gestehen, dass ich da sehr skeptisch war. Mut machte mir noch ein Detail vom Häcksler, das mich sehr positiv überrascht hat. Mit nur einer Schraube, die selbst mit Handschuhen leicht aufgedreht werden kann, öffnet man die Kammer zu den Messern und kann bei Verstopfung rasch alles ausräumen. Was gäbe ich für so eine einfache Handhabe bei meinem großen Häcksler. Also hätte ich nicht von der Schraube gewusst, hätte ich die Stauden nicht gehäckselt, weil die sicher alles verstopfen.
Gut, daß es die Schraube gibt. Die Abfälle waren zu weich. Jedenfalls kam im Auffangbehälter nichts an und rasch war der Häcksler verstopft. Aufgemacht ist er rasch, freigeräumt eher nicht so rasch. Der Auswurf in den Korb ist, warum auch immer, mit Stegen blockiert, so dass man ihn schlecht freiräumen kann. Aber immer noch viel leichter als ich das von allen anderen Häckslern kannte, bei denen zum Teil die Messerscheibe von unten abgeschraubt werden musste, wenn er verstopft war.
Ein Vorteil des IKRA ist sein geringes Gewicht. Ich habe ihn auch einfach umgedreht und alles ausgekippt. Jedenfalls war das jetzt kein Erfolg mit den überwinterten Staudenüberresten. Postiv allerdings ist wirklich die Möglichkeit, so unkompliziert an den Ort der Verstopfung zu Problemlösung heran zu kommen.
Was ist wohl mit den Brombeerranken, die ich vor vielleicht 14 Tagen schon geschnitten hatte. Ich fasse mich kurz. Gleiches Prozedere, wie mit den Stauden. Jetzt bin ich echt enttäuscht. Brombeerranken würde ich schon erwarten, dass er klein bekommt, ohne zu verfilzen.
Kann ich ihn so empfehlen? Ich gebe ihm noch eine Chance. Wenn denn endlich richtig Frühjahr wird, werde ich die Rosen schneiden. Rambler, Kletterrosen, historische Rosen mit sehr starken Dornen, Moosrosen mit weichen Trieben und einem Filz aus Dornen und Wildrosen. Also da ist alles dabei.
Was war ich überrascht. Vollkommen problemlos  gingen die durch. Keine Verstopfung. Lag es daran, daß die Brombeerranken nicht frisch geschnitten waren? Oder sind Brombeerranken so fieses Gestrüpp? Ich weiß es nicht. Die Rosen jedenfalls gingen butterweich durch die Messer.
Könnte ich das nur auch vom Einfüllstutzen sagen. Leider ist es der gleiche enge und schmale Schlitz, wie bei allen anderen Häckslern auch. Hätten die nicht nach der guten Idee mit dem Stopfer, der Schraube zum Öffnen oder dem praktischen  Auffanggkorb nicht auch hier weiter denken können? Weigelie geht gut rein. Rosen mit Dornen und Verzweigung geht eher langsam. Man braucht auch den Stopfer. Das aber ist wie gesagt eine Macke, die ich von allen Häckslern kenne. Nur die wirklich großen und starken habe eine breitflächige Öffnung für dergleichen Gestrüpp.
Damit beende ich fürs Erste meinen Test des Häckslers. Da ich ihn behalten darf, kann ich im Laufe des Jahres noch weitere Materialen testen.  Ist das  nun ein Häcksler, den ich meinen Lesern empfehlen kann, wenn ich immer auffordere, mehr zu kompostieren und weniger über braune Tonne oder sonstige Dienste zu entsorgen? Biomaterial und wertvoller Dünger der verloren ist und durch teuren gekauften ersetzt werden muss.
Ich kann hier nicht eindeutig ja oder nein sagen, sondern muss differenzieren.
Habe ich einen kleinen Garten und wenig Stauraum. Möchte ich das von mir abgeschnittene harte Material nicht all zu großen Umfangs, zerkleinern und als Mulch auf die Beete streuen oder den Kompostwurm damit füttern. Möchte ich vielleicht das alles erst mal probieren, ohne groß in eine teures Gerät investieren zu müssen? Meist sehe ich ja auch, dass Frauen garteln und vielleicht von der Leichtigkeit und einfachen Handhabung im Transport von dem Gerät erfreut wären. Für all diejenigen kann ich den Häcksler wirklich empfehlen.
Habe ich einen großen Garten, viel Material zum Häckseln, entsorge ich nichts und will alles über den Kompost oder Mulch recyceln? Habe ich keinen Strom im Garten? Will ich auch weicheres und saftigeres Material zerkleinern? Dann ist das Gerät, zumindest als Hauptgerät, eher ungeeignet.
Für die Mengen, die bei mir (1700 qm Garten) anfallen und verarbeitet werden müssen ist er jedenfalls als Hauptgerät deutlich zu klein. Ich entsorge bekanntlich nur Wurzelunkräuter oder Walnußlaub in der Biotonne. Alles andere wird gehäckselt oder zu Brennholz geschnitten.
Ich werde ihn dennoch gern als kleines, rasch einsetzbares und wirklich sehr (!) leistungsstarkes Zweitgerät gerne weiter nutzen. Ich kenne auch andere Häcksler, deren Vorteile und Makken. Der  Gartenhäcksler  IEG 2500 hat mich, für das von mir umrissene Einsatzfeld aber überzeugt. Dazu beigetragen haben das sehr gute Preis-Leistungsverhältnis, die hohe Leistung, das geringe Gewicht, die stabile Verarbeitung, das einfache Öffnen bei Verschmutzung, der Auffangkorb und natürlich der beigefügte Stopfer für Aste.
Und zum Schluß noch eine Belohnung für alle, die meinen Bericht bis hierher gelesen haben. Ich gehe davon aus, daß diejenigen dann vielleicht auch gerade Interesse an einem Häcksler haben. Oder sich mit dem Gedanken tragen, einen zu zu legen.
Die Firma IKRA hat mir freundlicherweise erlaubt einen Rabatt-Code hier zu nennen.

Carlito

Bereits früh am Morgen ist Carlito perfekt geöffnet, auch bei kühleren Temperaturen. Also ein EMO und ein CMO (early & cold morning opener), was nicht unwesentlich zu seiner Registrierung beigetragen hat. Die Fotos in der Collage mit Ausnahme des Fotos unten rechts stammen von unterschiedlichen Tagen zwischen 7.30 und 8.30 Uhr.

Aber auch die hübsche Rüsche, die Bagelform und die dunkle Aderung gefallen mir sehr, obwohl die dunlen Augen im Garten nur sparsam eingesetzt werden können. Aber das ist ja eher eine Sache des persönlichen Geschmacks. Der Farbton fällt je nach Witterung und Wasserversorgung ein bisschen unterschiedlich aus, was man vielleicht auf der folgenden Collage erahnen kann.

 

Ich habe sie mit 15 Knospen registriert, es gibt aber auch Stängel mit vierfacher Verzweigung über 20 Knospen.

Ab und an remontiert sie auch.

Und hier noch ein Übersichtsfoto zusammen mit einem dunklen tetraploiden Sämling und – nur zu erahnen – einem Sämling aus Piano Man X Julie Newmar. Um die Proportionen zu wahren, müssen die Horste der tetraploiden im Umfang geringer sein, damit sie die kleine nicht schlucken.

Carlito ist samen- und pollenfertil. Als Mutter braucht es allerdings einige Versuche, bis es klappt. Hier einige Carlito- Kinder. Die meisten sind 6-7cm  im Durchmesser.

Swimmingpools zum aufstellen für den Garten

Der Sommer rückt immer nähe und es zieht uns nach draußen in den Garten. Wenn es dann richtig heiß wird, wünschen sich die meisten Gartenbesitzer einen eigenen Gartenpool, um sich abzukühlen. Inzwischen ist es sogar erschwinglich geworden, einen Swimmingpool zu kaufen. Wenn auch Sie einen Gartenpool kaufen wollen, liefert Ihnen dieser Ratgeber die nötigen Informationen. Lesen Sie hier, was Sie wissen müssen, bevor Sie einen Swimmingpool kaufen.

Günstig einen Swimmingpool kaufen

Bis vor einigen Jahren war es undenkbar mal eben so einen Swimmingpool zu kaufen und diesen im eigenen Garten aufzustellen. Das lag mitunter daran, dass die Kosten dafür unerschwinglich waren. Doch wie in allen Bereichen, zeichnet sich auch in der Swimmingpool-Herstellung eine Weiterentwicklung ab. Inzwischen werden schnellere und bessere Herstellungsverfahren genutzt, sodass die Preise für Swimmingpools deutlich gesenkt werden konnten. Somit muss der Traum vom kühlen Nass kein Traum mehr bleiben.

Swimmingpool kaufen: Welches Modell?

Doch damit es ist es noch nicht getan. Sie können nicht einfach loslegen und sich mal eben schnell einen Swimmingpool kaufen. Schließlich gibt es einige Aspekte, welche man im Vorfeld beachten sollte. Vor dem Kauf gilt es Überlegungen anzustellen. Zum Beispiel was die Form oder das verwendete Material des Pools betrifft. Aber auch in puncto Tiefe sollte man sich ganz genau überlegen, was eigentlich gewünscht ist. Diese und weitere Fragen kommen auf, wenn es darum geht einen Swimmingpool zu kaufen.

Diese Voraussetzungen müssen gegeben sein

Geht es darum einen Swimmingpool zu kaufen, sollten Sie sich auch überlegen, welcher Platz im Garten dafür vorgesehen ist. Wo genau soll der Pool aufgebaut werden? Wichtig ist, dass der vorgesehene Platz nicht nur sonnig, sondern auch eben ist. Wenn Sie feststellen, dass der Untergrund in Ihrem Garten schief ist, werden Sie nicht drum herumkommen, diesen zu begradigen.

Den Swimmingpool kaufen und einfach liefern lassen

Doch bei all den Überlegungen ist positiv zu beachten, dass sich sowohl der Aufwand, als auch der Zeitfaktor in den letzten Jahren gebessert hat. Es ist inzwischen recht einfach geworden, einen Swimmingpool zu kaufen und aufzustellen. Denn aufgrund der bereits erwähnten Weiterentwicklung, hält sich der Aufwand in Grenzen. Das zeichnet sich zum Beispiel deutlich ab, wenn es um die Lieferung des Pools geht. Pools werden in Einzelteilen geliefert, sodass Sie diesen im Handumdrehen aufstellen können. Das bedeutet aber nicht, dass Sie dies alleine bewerkstelligen können. Sorgen Sie deshalb für helfende Hände. Ist dies aber erst einmal erledigt, fehlt nur noch das Wasser im Pool und schon kann die Gartenparty beginnen.

Der Swimmingpool als Komplett-Set

Im Netz gibt es zahlreiche Anbieter für Gartenpools. Zahlreiche Modelle wurden so konzipiert, dass diese als Set mit dem benötigten Zubehör geliefert werden. Auf diese Weise haben Sie nichts weiter zu tun, als den Swimmingpool zu kaufen und zu befüllen. sowie anschließend abzutauchen. In den meisten Fällen ist für den Aufbau nicht einmal besonderes Werkzeug erforderlich. Diese Modelle eignen sich hervorragend für Familien, da diese blitzschnell aufgebaut sind.

Kaufkriterium Bedienungsanleitung

Und damit es noch einfacher geht, liegen den Modellen entsprechende Aufbauanleitungen bei. Wenn Sie einen Swimmingpool kaufen, sollten Sie also unbedingt darauf achten, dass diese Anleitung klar verständlich und ausführlich bebildert ist. Das vermeidet Stress beim Aufbau und Sie können umso schneller ins kühle Nass springen. Viele Anbieter ermöglichen bereits vor dem Kauf den Download der Bedienungsanleitung, sodass Sie sich schon im Vorfeld damit vertraut machen können. Das ist vor allem dann wichtig, wenn es darum geht den benötigten Platz im Garten zu prüfen, bevor Sie den Swimmingpool kaufen.

Hemerocallis

Bei der American Hemerocallis Society (AHS) sind mittlerweile fast 75 000 Sorten registriert – eine schier unüberschaubare Menge. Einerseits zeigt sich damit die unglaubliche Vielfalt dieser Gattung, andererseits auch die züchterischen Möglichkeiten.

 

Welche Taglilien im eigenen Garten gut gedeihen, hängt von vielen Kriterien ab: Standort, Bodenbeschaffenheit, Wasser- und Düngerzufuhr, Kleinklima.  Da hilft meist nur das Ausprobieren und der Besuch von Tagliliengärtnern, um zu sehen, was in unserem Klima die Erwartungen erfüllt. Züchterfotos im Internet wecken oft Begierden, die sich nicht oder nicht in vollem Umfang erfüllen lassen. Viele amerikanische Züchter leben im Süden der USA. Winterhärte ist dort logischerweise kein Kriterium. So entstanden viele halbimmergrüne bzw. immergrüne Sorten, die die europäischen Winter schlecht oder gar nicht überstehen. Ihr immergrünes Laub wird matschig und manchmal leiden sie an Kronenfäule. Selbst wenn man in solch einem Fall die Pflanze retten kann, dauert es doch oft ein, zwei Jahre, bis sie wieder blüht.

Es gibt aber auch zahlreiche immergrüne Hems, die in unserem Klima zuverlässig blühen. Zu Beginn meiner „Tagliliensucht“ habe ich nicht auf das Laubverhalten geachtet, sodass heute einige immergrüne in meinem Garten gedeihen. Viele überstehen unsere Winter gut. Es hilft also nur, auszuprobieren.

 

Das Ziel der europäischen Züchterinnen und Züchter ist es, robuste, unserem Klima angepasste Sorten, die auch nach kühlen Nächten gut öffnen, zu züchten.

Auch Verzweigung und Knospenzahl sind wichtige Züchtungskriterien, da eine Verlängerung der Blühsaison durch das Remontieren- anders als im Süden der USA- eher selten der Fall ist. Auch sollen die Knospen idealer Weise so angeordnet sein, dass sie sich beim Öffnen nicht gegenseitig behindern.

Pflanzung und Pflege

 

Taglilien gedeihen am besten in voller Sonne. Auch Halbschatten ist möglich, jedoch sollten sie mindestens 6 Stunden Sonne haben. Eine Ausnahme bilden rote und purpurfarbene Sorten: Diese „verkochen“ in praller Sonne förmlich. Daher sollte man einen Standort wählen, an dem sie vor der Mittagshitze geschützt sind.

 

Um optimale Blüten zu zeigen, müssen die Pflanzen gut mit Wasser versorgt werden. Eine Düngung im Frühjahr wirkt sich positiv auf Wachstum und Blütenbildung aus.

 

Taglilien werden kaum von Schädlingen befallen. Einzig die Hemerocallis- Gallmücke kann größere Schäden anrichten, wenn man nicht Vorsorge treibt. Meist sind die ersten Knospen betroffen und diese sind aufgrund ihrer aufgeblasenen Form gut zu erkennen (siehe Foto). Solche Knospen müssen entfernt und in einem verschlossenen Beutel im Hausmüll entsorgt werden. Auf keinen Fall gehören sie auf den Kompost!

Blütenaufbau

Blütenformen

runde Blütenform

gefüllte Blüten

dreieckige Form

sternförmige Blüten

Unusual form

Spider

Die Unusual forms, die ich ganz besonders mag, stelle ich in einem Blog genauer vor. Hier der Link

Blüten in 3D

Einige Taglilien zeigen Blüten, die eine reliefartige Substanz aufweisen. unter dem Begriff ’sculpted‘ werden drei Varianten zusammengefasst: pleated (gefaltet/ plissiert), cristate und relief.

pleated

cristate

relief

Auch zu den Farben gibt es mittlerweile einen Blogartikel: Von Selfies und Blendern

Einer zum Thema Augenmuster wird folgen.

Aloe Vera

Aloe Vera im Garten

Aloe Vera ist eine Pflanze, die nicht nur durch ihr dekoratives Erscheinungsbild überzeugt. Sie gilt als wahres Wundermittel in der Naturheilkunde. Geschätzt wird sie wegen ihrer heilenden Wirkung. In Form einer Aloe Heat Lotion wird der dickflüssige Saft der Blätter äußerlich angewendet. Als Nahrungsergänzungsmittel unterstützt der Aloe Vera Saft das Immunsystem. Solche Heil- und Nahrungsmittel können mit wenige Aufwand selbst hergestellt werden. Die Aloe Vera ist eine dankbare Pflanze, die sich mit wenig Pflege und Aufwand gut im Garten kultivieren lässt.

Anbau und Pflege im Garten

Aloe Vera liebt einen gleichmäßig warmen Standort mit viel Licht. Im Sommer gedeiht die Pflanze optimal an südlich exponierten Standorten im Freien. Eine direkte Sonneneinstrahlung macht dieser Wüstenlilie nichts aus, wenn sie vorher für mindestens 14 Tage an diesen Standort gewöhnt wurde. Während des Winters sollten die Pflanzen an einem warmen Ort stehen, da sie sehr frostempfindlich sind. Die Temperaturen sollten 10° Celsius nicht unterschreiten. Je wärmer der Platz, desto wohler fühlt sich die Pflanze. Aloe Vera ist eine anspruchslose Pflanze, was die Pflege angeht. Sobald die obere Erdschicht angetrocknet ist, sollte die Pflanze bewässert werden. Kleine Wassermengen reichen aus, damit die Pflanze ihren Wasserbedarf stillen kann. Die Erde sollte gut durchlässig sein, damit sich keine Staunässe bildet. In nährstoffreichem Substrat wächst die Aloe Vera besonders gut. Sobald sich genügend der saftigen Blätter entwickelt haben, können sie geerntet werden. Die ältesten Blätter werden zuerst an der Blattbasis abgeschnitten. Wenn der Bedarf geringer ist, können die obersten drei bis vier Zentimeter der Blätter abgeschnitten werden. Die dadurch entstandene Wunde schließt sich innerhalb weniger Tage von selbst. Die geernteten Blätter können bis zur Verwendung im Kühlschrank gelagert werden.

 

Gut für die Haut

Die Aloe Vera entwickelt fleischige Blätter, in denen sie Wasser speichert. Bereits die Jungpflanzen, die vegetativ über Ableger von abgeschnittenen Blättern gezogen werden können, enthalten die wertvollen Inhaltsstoffe. Dieser zäh flüssige Saft enthält wertvolle Inhaltsstoffe, die sich der Mensch zunutze macht. Als Aloe Heat Lotion findet der Pflanzensaft Verwendung in der Naturheilkunde. Die Lotion entwickelt auf der Haut einen wärmenden Effekt. Das macht sie zu einem beliebten Heilmittel bei Gelenk- oder Muskelschmerzen. Um die Aloe Vera Heat Creme selbst herzustellen, werden einige Zutaten benötigt. Neben dem ausgepressten Saft aus den Blättern beinhaltet die Lotion pflegende und feuchtigkeitsspendende Öle wie Sesam- und Aprikosenöl. Menthol und Eukalyptusöl wirken durchblutungsfördernd, wodurch die Selbstheilung des Körpers unterstützt wird. Die Lotion eignet sich optimal für Massagen. Sie wird rückstandsfrei von der Haut aufgenommen und sorgt für ein gepflegtes weiches Hautbild. Die Creme kann auch als Aloe Heat Lotion von Forever Living gekauft werden.

 

Gut bewährtes Heilmittel

In vielen Haushalten ist Aloe Vera Gel nicht mehr aus dem Medizinschrank wegzudenken. Es gibt nur wenige Heilpflanzen, die eine gleichermaßen vielfältige Zusammensetzung von Inhaltsstoffen haben, wie die Aloe Vera. Ihr Saft enthält Enzyme, essentielle Aminosäuren und Mehrfachzucker. Das aus dem Saft hergestellte Gel ist nicht nur als Forever Heat Lotion beliebt. Es gilt als wahres Wundermittel zur Erstversorgung von Wunden. Die Inhaltsstoffe regen die Zellteilung an, was die Wundheilung unterstützt. Gleichzeitig wirkt der kühlende Effekt beruhigend und schmerzstillend. Aloe Vera Gel kann bei Sonnenbrand und anderen kleinen Verletzungen eingesetzt werden. Es wirkt antibakteriell und entzündungshemmend. Um an das Gel zu gelangen, werden die Blätter der Aloe Vera geschält. Anschließend kann der dickflüssige Saft mit einem Löffel ausgekratzt werden. Nach Bedarf kann das Gel mit Kokos- oder Teebaumöl angereichert werden. Der Saft ist außerdem ein beliebtes Nahrungsergänzungsmittel, welches das Immunsystem unterstützt. Der Saft kann pur oder mit Bienenhonig verzehrt werden. Wer eine bittere Geschmacksnote bevorzugt, der kann das Blatt mit der Schale pürieren.

Den Traumgarten gestalten

Das Wohnzimmer oder das Schlafzimmer gestalten – irgendwie gehört das bei der Einrichtung der Wohnung oder des Hauses einfach mit dazu. Doch in manchen Fällen gehört zu der Wohnung oder zum Traumhaus nicht nur ein Balkon oder eine tolle Küche, sondern auch ein Garten. In manchen Fällen sogar der große Garten hinter dem Haus und der kleinere Vorgarten am Eingang. Wer Natur liebt und keine Angst davor hat, sich auch mal die Hände schmutzig zu machen, kann an dieser Stelle mit der Gestaltung des Traumgartens beginnen. Ganz so einfach wie das klingt ist das nämlich auch wieder nicht. Denn es gibt so viele kleine Dinge zu überlegen – und die eigenen Wünsche spielen natürlich auch immer eine sehr große Rolle und sollten nicht vergessen werden. Die einen lieben einen schönen, saftig grünen Rasen und haben gar keine Lust auf Blumenbeete oder Sträucher. Andere wünschen sich einen Teich und einen Hauch der fernöstlichen Garten, in denen der gesamte Garten ein ruhiges Ambiente ausstrahlt. Es gibt also sehr viele Möglichkeiten und der Fantasie sind im ersten Moment erst einmal nur sehr wenige Grenzen gesetzt.

Die richtige Zeit für die Planungen auswählen

Zu jeder Jahreszeit mit der Gestaltung des Gartens zu beginnen ist aber zunächst einmal schwierig. Im Hochsommer ist die Erde trocken und neue Pflanzen können nicht so wirklich gut eingepflanzt werden. Das ist höchstens dann der Fall, wenn es gerade über einen längeren Zeitraum hinweg nicht ganz so heiß ist. Auch der Winter ist kein guter Moment, um den traumhaften Garten der eigenen Vorstellung ins Leben zu rufen. Wesentlich besser sind da der Frühling und bis zu einem gewissen Punkt auch der Herbst geeignet. Im Winter in der zugefrorenen Erde ist es ja in der Regel noch nicht einmal möglich, eine Gartenhütte aufzustellen. Daher gilt bei einem Umzug im Winter oder im Hochsommer erst einmal abwarten und die Einrichtung innerhalb der eigenen vier Wände abzuschließen.

Bei der genauen Gestaltung des Gartens ist der Fantasie kaum eine Grenze gesetzt. Zunächst einmal spielen die Größe und die Form des Gartens aber schon eine Rolle. Eine kleine Terrasse und ein Platz für den obligatorischen Grill dürfen eigentlich auch nicht fehlen. Doch der Rest kann so gestaltet oder gepflanzt werden, wie die eigenen Vorstellungen es vorschreiben. Sehr beliebt sind mittlerweile auch selbstgebastelte Gartenmöbel oder die Gestaltung mit Obstkisten oder Weinkisten für kleine Höhlen oder Tische. Rankende Pflanzen, Blumenkübel oder ein schöner Teich können die Gestaltung nach Wunsch abrunden. Gerade am Anfang macht es vielleicht auch Sinn, bereits vorgezogene Blumen oder Sträucher zu nutzen. Auf diese Weise dauert es nicht noch ein Jahr oder länger, bis wirklich ein schöner und blühender Garten entsteht. Heute gibt es ja fast alle Pflanzen auch schon in verschiedenen Stadien vorgezogen. Dadurch klappt es im Normalfall sogar im ersten Jahr mit den ersten blühenden Rosen. Anregungen geben Bilder von anderen Gärten oder einfach der eigene Geschmack. Nicht selten entsteht schon beim Einzug ein bestimmtes Bild vom zukünftigen Garten im Kopf – und dieses Bild kann ja ruhig umgesetzt werden.

Werkzeuge für jede Gelegenheit

Werkzeuge spielen in Haus und Garten eine wichtige Rolle. Schließlich müssen nicht nur Bilder an die Wand gebracht und Lampen aufgehängt werden – das Beet soll vielleicht umgegraben oder der Rasen gemäht werden. Mit einem Löffel würde das Umgraben selbst bei kleinen Beeten extrem langsam gehen – und demotivieren würde ein solches Angehen an die Arbeit auch. Daher greifen selbst stolze Gartenbesitzer mit der Liebe zur Arbeit an der frischen Luft gerne zu passenden Hilfsmitteln. Mit einer Schaufel klappt zum Beispiel das Umgraben leichter und mit einem guten Spaten können auch sehr harte Böden ohne Probleme aufgehackt und gelockert werden. Eine Schubkarre gehört nicht nur in riesigen Gärten zu einem wichtigen Instrument im Bereich der Gartenarbeit. Der Rasenmäher wiederum darf bei keinem Garten fehlen, der einen Rasen hat. Es hängt dann eigentlich nur noch vom Budget ab, welches Modell genau gewählt wird. Am Ende macht die Gartenarbeit mit dem passenden Werkzeug auch vielen Spaß, die sonst gar nicht dafür zu begeistern wären. Genau wie bei Arbeiten im Haus ist bei Tätigkeiten im Garten auch wichtig, dass die richtigen Utensilien vorhanden sind.

Gartenarbeit für die Gartenbesitzer

Natürlich besteht auch immer die Möglichkeit, jemanden gegen eine Bezahlung für die Gartenarbeit zu engagieren. Viele Gartenbesitzer wollen aber gar nicht unbedingt, dass jemand anderes die Aufgaben im Garten übernimmt. In diesem Bereich gibt es daher wirklich geteilte Meinungen. Doch egal ob die Arbeit selbst erledigt wird oder ob alle zwei Wochen jemand zum Mähen des Rasens, zum Beschneiden der Rosen oder zum Umgraben des Beetes gebraucht wird – das Werkzeug muss stimmen. Ohne die passenden Utensilien ist Gartenarbeit nicht nur eine schmutzige, sondern auch eine extrem anstrengende Angelegenheit. Aktuelles, einsatzfähiges und passendes Werkzeug ist daher für alle Arbeiten im Garten wichtig. Dieses Werkzeug kann viel länger genutzt werden, wenn es gut gepflegt wird und an dem richtigen Ort wie in einer Gartenhütte verstaut wird. Gerade bei Schaufeln oder Spaten mit einem Holzgriff ist es wirklich ganz wichtig, dass keine Späne oder Splitter am Griff vorhanden sind. Sonst entstehen schnell unangenehme Verletzungen durch die eintretenden Splitter. Überhaupt ist die Qualität vom Werkzeug wichtig und entscheidet mit darüber, wie lange dieses einsetzbar ist.

Natürlich macht die Arbeit im Garten mit dem Entfernen des Unkrauts sowie mit dem Umgraben der Beete nicht jedem Spaß. Doch es gibt genug Gartenbesitzer, für die diese Tätigkeiten wohltuende Arbeit und eine Art Meditation in einem sind. Damit es richtig Spaß machen kann und das Ergebnis am Ende vollkommen überzeugt, sind daher einige gute Werkzeuge erforderlich. Dann kann es aber mit allen Tätigkeiten losgehen, die am Ende zu einem schönen Garten führen. Wichtig ist auch immer, dass die Arbeiten zur richtigen Zeit im Jahr gemacht werden. Sonst passiert es schnell, dass die Pflanzen nicht richtig wachsen können oder der Garten einfach nur einen ungepflegten Eindruck macht. Ein gutes Beispiel ist dafür das Mähen vom Rasen. Diese Arbeit sollte im besten Fall immer rechtzeitig erledigt werden. Dann nimmt der Rasen auch gar nicht erst einen ungepflegten Anblick an – denn das passiert in einem Garten ganz schnell.

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