Der Teich im Garten

Der Teich im Garten

Manchmal reicht es nach vielen Jahren mit der immer gleichen Aussicht auf den Garten einfach und eine Veränderung muss unbedingt her. Oder ein Haus beziehungsweise eine Wohnung wird neu bezogen und bietet auf einem Garten viel Freiheit für die eigenen Vorstellungen. Nicht für jeden ist die Pflege von den einzelnen Pflanzen oder das ständige Mähen einer großen Rasenfläche ideal. Vielleicht ist der eigene Garten auch einfach recht groß und bietet aus diesem Grund sehr viel Raum für alle möglichen Ideen. Eine solche größere Fläche kann und sollte bei einer Neugestaltung wirklich mit einbezogen werden. Vielleicht ist ein Teich im Garten dann genau die richtige Idee für ein ganz anderes Ambiente im Garten. Denn mit einem Teich – egal ob groß oder ganz klein – verändert sich mehr als nur die reine Optik im Garten. Vielmehr hat ein Teich auch einen großen Anteil bezüglich der Stimmung im Garten. Darüber hinaus ist ein Teich mit Fischen auch eine schöne Sache für viele Tierliebhaber und für Kinder. Ein wenig Pflege benötigt ein Teich natürlich schon – doch so ein wenig Wasser im eigenen Garten ist sicherlich gar nicht so verkehrt.

Argumente für oder gegen einen Teich

Es gibt allerdings eine ganze Reihe von Argumenten, die gegen den Teich im Garten sprechen. Doch genauso gibt es Gründe, warum ein solcher Teich den Garten aufwertet. Der erste Aufwand zum Anlegen vom Teich spricht wahrscheinlich für sehr viele Menschen gegen diesen. Ein wenig Begeisterung für die Arbeit im Garten muss daher schon vorhanden sein. Sonst kann es recht schwierig werden, das Projekt Teich wirklich umzusetzen. Neben dem Ausheben der Grube und dem Auslegen mit Folie muss auch eine Pumpe für das Wasser vorhanden sein. Sonst steht das Wasser und riecht schon bald gar nicht mehr angenehm. Gegen einen Teich mit Fischen spricht wohl auch, dass die Fische immer zu füttern sind und der Teich unbedingt regelmäßig gereinigt werden muss. Einfach sich selbst überlassen stellt die Natur sonst einige weniger schöne Dinge mit dem Teich an.

Auf der anderen Seite gibt es aber auch Gründe, den Garten durch einen Teich aufzupeppen. Der Teich ist ein schöner Blickfang und lädt zum Beobachten der Fische ein. Darüber hinaus entsteht so mit den passenden Pflanzen in der Umgebung schnell eine Sumpflandschaft, die vielseitig nutzbar ist. Ein Teich entspannt auch und verändert das Ambiente im Garten. Vor allem in Kombination mit dem plätschern des Wassers durch die Pumpe oder durch einen möglicherweise vorhandenen Bach entspannt dieser bei jedem Aufenthalt draußen. Auf diese Weise ist es viel einfacher, sich einen ganz besonderen Rückzugsort zu erschaffen und den Garten wirklich zur Erholung in der Natur zu nutzen. Abhängig von der Lage, dem Zaun und der genauen Bepflanzung wird ein Garten so ganz schnell zu einem Ort abseits des Alltags. Genau dafür soll der Garten ja auch genutzt werden. Als Ausgleich zum Alltag genau wie als einen Ort der Ruhe und in der Natur. Ein Teich verhindert bei der entsprechenden Größe der Terrasse jedenfalls keine Grillparty, die ab und zu ebenfalls stattfinden kann.

Die Vorbereitung auf den Frühling

Die Vorbereitung auf den Frühling

Jedes Jahr im Januar fühlt es sich so an, als würde der Winter langsam enden und der Frühling näherrücken. Dann dauert es zwar noch etwas – doch es kann ganz sicher nicht schaden, sich auf den Frühling im Garten vorzubereiten. Letztendlich hängt die genaue Vorbereitung immer davon ab, wie genau der Garten bepflanzt ist und wie groß die Fläche genau ist. Falls nicht gerade ein Rasen vorhanden ist, der erst im Frühling wieder so richtig wächst, sind Zwiebeln eine beliebte Option für den Frühling. Diese müssen allerdings schon im Herbst eingepflanzt werden. Dafür zeigen diese sich auch schon an den ersten wärmeren Tagen und erblühen spätestens um Ostern herum zu schönen Tulpen oder Krokussen.

Rechtzeitig mit dem Düngen beginnen

Es gibt einige Aufgaben mit denen jeder Gartenbesitzer früh genug anfangen sollte. Dazu gehört zum Beispiel eine Kontrolle aller Werkzeuge und Hilfsmittel für den Garten. Ein Spaten oder eine Hacke sollten nicht stumpf oder vollkommen rostig sein. Die Schubkarre ist bei einem etwas größeren Garten ebenfalls wichtig und befindet sich dann am besten ebenfalls in einem brauchbaren Zustand. Auch der Rasenmäher wird immer besser vor dem ersten Gebrauch gewartet – auf diese Weise können später unangenehme Überraschungen vermieden werden. Zu den wichtigsten Aufgaben gehört die Vorbereitung vom Rasen und von den Beeten auf den Frühling. Dann können alle Pflanzen gesund und wie gewünscht wachsen. Lücken werden ebenfalls früh genug für Maßnahmen dagegen sichtbar. An dieser Stelle wird auch das Düngen wichtig – nur so verfügt der Boden über alle wichtigen Nährstoffe, damit die Pflanzen richtig wachsen können. Vor dem Düngen müssen aber noch andere Aufgaben erfüllt werden.

Die Beete und den Rasen vorbereiten

Beim Rasen ist es im Frühjahr und vor dem Frühling wichtig, dass altes Laub von der Grasdecke entfernt wird. Verdeckt Laub den Rasen kommt nicht genug Luft an die Rasenfläche und das Wachstum wird stark eingeschränkt. Das erste Mal den Rasen wieder mähen gehört zu den wichtigen Momenten im Frühling für den Gärtner. Dafür sollten die Temperaturen nicht mehr unter die Marke von 0 Grad fallen. Außerdem wird der Rasen erst dann gemäht, wenn dieser eine Höhe von 5cm erreicht hat. Auf diese Weise werden auch frühzeitig Lücken oder ungesunde Stellen im Rasen bemerkt.

Bei den Beeten wollen ebenfalls vertrocknete Pflanzenteile genau wie Unkraut entfernt werden. Der nicht bepflanzte Boden muss aufgelockert werden und erhält im Anschluss genau wie die Beete eine Schicht Kompost. Ohne den Dünger fehlen den Pflanzen nach dem Winter die Nährstoffe, wodurch der gesunde Wachstum gehemmt wird. Ebenfalls gedüngt werden sollten an dieser Stelle die Rosenbüsche – sonst wird es später im Jahr nichts mehr mit der Blütenpracht. Überhaupt ist es schon vor den ersten richtig warmen Temperaturen wichtig, dass alle Beete, Sträucher und der Rasen bereit für die wärmere Jahreszeit gemacht werden. Damit beginnen erfahrene Gärtner normalerweise, wenn die Temperaturen im Frühjahr nachts nicht mehr die Frostmarke unterschreiten. Natürlich gibt es heute viele Unregelmäßigkeiten bezüglich des genauen Zeitpunkts, sodass eine gute Beobachtung noch wichtiger zum Bestimmen eines passenden Zeitpunkts geworden ist.

Selbstversorgung aus dem Garten

Selbstversorgung aus dem Garten

Bio-Qualität, saisonale und möglichst heimische Produkte werden immer wichtiger. Wenn ein Garten vorhanden ist, können einige Obst- und Gemüsesorten ohne Probleme selbst angebaut werden. Dafür muss auch kein Abschluss als Landwirt vorhanden sein. Ganzjährig können zum Beispiel Kräuter wie Basilikum oder Petersilie genau wie Minze auf der Fensterbank auf einer kleinen Fläche angepflanzt werden. Für die meisten anderen Obst- und Gemüsesorten sind der Frühling oder der Frühsommer Ende Mai oder Anfang Juni die richtigen Momente für einen Start. Es gibt einige Pflanzen, die nur einen Sommer lang halten und viel Sonne benötigen. Andere hingegen wachsen über einen Zeitraum von zwei Jahren oder mehreren Jahren. Auf diese Weise ist es möglich, sich je nach Bepflanzung bis in den Herbst hinein mit frischem Obst oder Gemüse zu versorgen.

Die beliebtesten Bäume und Sträucher

Besonders beliebt zum selbst Anbauen sind Tomaten und Erdbeeren. Erdbeeren sind ideal für Kübel und Tomaten können in Töpfe drinnen oder draußen gepflanzt werden. Paprikas können genau wie Peperoni im Haus vorgezogen werden und dann nach draußen verpflanzt werden. Die genannten Obst- und Gemüsesorten benötigen aber unbedingt viel Wasser und gute Erde. Tomaten müssen darüber hinaus bei zu kleinen Töpfen im Laufe des Sommers umgepflanzt werden. Ein Anbinden an Stöcken mit einem Bindfaden schützt die Pflanzen vor dem Umknicken – gerade Tomaten und Paprika können je nach Sorte sehr hoch wachsen. Tomaten halten übrigens sogar Mücken ab und sind damit wunderbar direkt auf der Terrasse oder dem Balkon aufgehoben. Dadurch ist eine Ernte auch direkt im ersten Jahr möglich. Ebenfalls möglich für Kübel sind Brombeeren und Himbeeren. Brombeeren eignen sich aber auch für Hecken und können im Spätsommer geerntet werden. Weitere beliebte Beeren, die sich für den heimischen Garten eignen, sind Stachelbeeren und Johannisbeeren. Stachelbeeren können aber erst im zweiten Jahr geerntet werden.

Erträge im gleichen Jahr

Etwas arbeits- und platzintensiver zum Anpflanzen sind Gemüsesorten wie zum Beispiel Kartoffeln, Salate und Zwiebeln. Auch Radieschen können so gepflanzt werden. Allerdings sind bei diesen Gemüsesorten auch die Schädlinge zu beachten – sonst freuen sich zum Beispiel die Schnecken über den Bio-Kopfsalat. Diese Gemüsesorten werden ebenfalls im gleichen Jahr geerntet. Für Anfänger oder für kleinere Gärten ist die Bepflanzung im Kübel ideal. Die Bepflanzung außerhalb von Kübeln ist arbeitsintensiver und benötigt ein wenig mehr Erfahrung. Ideal ist daher der Start mit Tomaten, Erdbeeren oder Kräutern an der Fensterbank oder direkt auf der Terrasse. Diese können dann im Laufe des Sommers immer wieder geerntet werden. Zumindest ist das bei einem sonnigen Plätzchen der Fall – denn ohne Sonne, ausreichend Dünger und natürlich eine gute Ernte wird es mit der Selbstversorgung nichts werden. Um sich richtig selbst zu versorgen, ist auch wesentlich mehr Platz erforderlich, als in den meisten Gärten vorhanden ist. Doch einige Dinge können schon angepflanzt werden und müssen vielleicht in der Saison nicht mehr im Supermarkt oder im Bio-Laden um die Ecke gekauft werden. Hilfreich sind dafür auf jeden Fall passende Aussaattermine sowie ein wenig Erfahrung, damit die Pflanzen nicht direkt vertrocknen oder von Schädlingen zerstört werden.

Die perfekte Gestaltung der Terrasse

Die perfekte Gestaltung der Terrasse

Das Herz von einem Garten ist jetzt nicht unbedingt der prachtvolle, lange gehegte Rosenstrauch und auch nicht der sattgrüne Rasen. Vielmehr ist eine schöne Terrasse in jedem Garten wichtig. Diese muss nicht besonders groß sein – doch genug Platz zum Sitzen oder wenigstens für eine Gartenliege ist schon wichtig. Wie und wo die Terrasse angeordnet ist, hängt auch immer vom Grundriss des Gartens ab und natürlich auch von der Anzahl der Bewohner vor Ort. Im besten Fall sind aber schon zwei Stühle und ein kleiner Tisch vorhanden. Falls Gäste erwartet werden eben auch ein wenig mehr. Häufig stellt sich aber die Frage, wie nach dem Winter die Terrasse wieder bereit für schöne Auszeiten gemacht werden kann.

Nach dem Winter hat sich im Normalfall in den Fugen einer Terrasse nicht nur Dreck sondern auch Unkraut angesammelt. Das ist manchmal gar nicht so leicht zu entfernen – mit einem einfachen Besen wird daher eher wenig erreicht. Viel besser eignet sich die Behandlung mit einem Hochdruckreiniger – der beste Moment ist in den ersten warmen Tagen ohne Frost. Nach dieser Behandlung sieht zumindest der Boden der Terrasse wieder gepflegt aus. Die Möbel finden im besten Fall in einer Gartenhütte oder Abstellkammer Platz. Sollte das nicht der Fall sein, bestehen diese hoffentlich aus sehr robustem Material. Sonst passt die Optik vielleicht nach einem langen Winter mit viel Schnee und Eis nicht mehr. Es ist daher sehr schnell möglich, die Terrasse fit für den Frühling und die nächste Saison im Freien zu machen.

Ort für eine Auszeit oder die nächste Party

Die Terrasse bietet viele Möglichkeiten und passt sich in einem Garten genau den Bewohnern an. Manche mögen es ruhiger und freuen sich nach der Arbeit oder an den Wochenenden auf eine Auszeit – im Idealfall in der Sonne. Ein Sonnenschirm oder eine Markise runden die Terrasse dann ab und sorgen dafür, dass auch an den heißesten Tagen ein Aufenthalt draußen möglich ist. Wenn ein bisschen mehr Platz vorhanden ist, dann rundet eine Hängematte das Bild des gemütlichen Gartens sehr gut ab. Diese ist außerdem perfekt zum Schlafen und Entspannen geeignet. Ganz wichtig ist aber ein weiterer Bestandteil der Terrasse oder des Gartens – zumindest ist das in Deutschland der Fall. Die Rede ist von einem Grill. Am besten wird dann nicht das billige und schnell rostende Modell genutzt, sondern ein etwas besserer. Dieser Grill übersteht den Winter mit einer Plane abgedeckt und ist dann nach einer kleinen Reinigung im Frühling bereit für die neue Grillsaison.

Egal ob für Sommerpartys mit Fleisch vom Grill und eisgekühltem Bier oder für gemütliche Auszeiten, eine schöne und gepflegte Terrasse ist immer perfekt geeignet. Schon bei der Planung des Gartens ist es daher sinnvoll, auf eine solche Fläche zu achten. Diese sollte natürlich von den Maßen her zum Garten passen. Dann sind der Fantasie aber je nach Platz keine Grenzen mehr gesetzt. Stühle, ein Tisch, Liegestühle oder Liegebetten sind genau wie Hängematten, ein Grill und ein Kühlschrank möglich. Nur ein bisschen gepflegt sollte die Terrasse im Garten schon sein.

Einen Gartenteich anlegen

Viele Leute, die einen schönen Garten ihr Eigen nennen, träumen irgendwann vom eigenen Gartenteich. Ein Gartenteich lädt zum Verweilen und Ausruhen ein und nicht zuletzt ist ein kleiner Gartenteich auch immer ein toller Blickfang im eigenen Garten. Fische und schöne Wasserpflanzen, aber vielleicht auch ein Bachlauf oder eine Fontäne runden den Anblick ab.

In diesem Artikel erklären wir, wie man ein Gartenteich mit geringem Aufwand selbst anlegen kann.

Vorab sind ein paar Überlegungen notwendig

Es gibt eine große Anzahl verschiedener Möglichkeiten, seinen Teich anzulegen und zu gestalten. Die einfachsten Varianten sind Fertigteiche aus Kunststoff, sowie auch Hochteiche, die man nicht in die Erde einlassen muss. Darüber hinaus gibt es sogenannte Folienteiche, bei denen ein ausgehobenes Loch mit Teichfolie ausgekleidet wird. Seltener sind dann schon Teiche aus Beton und sogenannte Naturteiche. Abgerundet wird das ganze durch Schwimm-und Badeteiche, Bachlaufsysteme, Teiche speziell für wertvolle Koi-Karpfen und viele mehr.

Unsere Anleitung für Anfänger behandelt das Anlegen eines Teiches mit einem Kunststoffelement, da dies die einfachste Möglichkeit ist, ohne großes Vorwissen an einen schicken Gartenteich zu gelangen.

Kunststoffteich-Materialauswahl

Zwei Materialien für Kunststoffteiche werden regelmäßig verwendet. Während die kleineren Formen meist aus Polyethylen hergestellt werden, so werden die großen Formen aus glasfaserverstärkten Kunststoff in mehreren Schichten gefertigt. Dieses Verfahren heißt Laminierverfahren.

Nachteile kleiner Teichformen

Auch wenn kleine Teichformen aus Polyethylen besonders leicht zu verbauen sind, so sollte man wissen, dass diese Formen für einen Teich nicht optimal sind. Dies gilt insbesondere, wenn ein Fischbesatz geplant ist. Die kleinen Formen erlauben in der Regel an der tiefsten Stelle nur eine Wassertiefe von maximal 70 cm. Diese kann im Winter durch frieren, was zum Tod der Fische führt. Außerdem ist die Flachwasserzone mit einer Breite von meist unter 20 cm viel zu klein, um die notwendigen ökologischen Funktionen zu erfüllen. Ergänzend sei gesagt, dass auch die Uferzonen der kleinen Kunststoffformen häufig zu steil sind und ins Wasser geratene Land-Insekten oder Kleintiere keine Möglichkeit haben, wieder an Land zu gelangen.

Große Teichformen

Größere Teichformen, aus glasfaserverstärkten Kunststoff hergestellt, besitzen meist eine Tiefwasserzone von mindestens 1 m. Dies reicht in der Regel auch in strengen Wintern aus, ein vollständiges Zufrieren des Teiches zu verhindern. Trotzdem sind, aufgrund des schlechten Verhältnisses von Tiefwasserzone zu Flachwasserzone, ein Eisfreihalter und ein Ozonisator zwingend notwendig.

Aufstellen des Fertigteiches

Um einen Gartenteich aus einem fertigen Kunststoffteil aufzustellen, sollte man ebenfalls einige Dinge beachten:

Suchen Sie einen geeigneten Standort. Sind regelmäßig Kinder am Teich, sollte man den Teich so anlegen, dass die Rückseite für Kinder schwer zugänglich ist und man von vorne eine freie Sicht auf das gegenüberliegende Ufer hat. Bedenken Sie, dass schon Kinder in selbst flachen Gartenteichen ertrunken sind.

Wer den Teich mit Fischen besetzen will, der sollte darauf achten dass mindestens ein Drittel des Teiches tagsüber im Schatten oder Halbschatten liegt. So können sich die Fische in kühlere Bereiche zurückziehen und der Teich heizt sich nicht so schnell auf. Laubbäume als Schattenspender sind nicht besonders gut geeignet. Im Herbst bereitet das herunterfallende Laub, welches sich im Teich sammelt, einige Probleme.

Die Grube ausheben

Ist der geeignete Standort gefunden, so kann man sich daran machen, die Grube auszuheben. Hierzu wird die Teichform an die gewünschte Stelle auf dem Boden gestellt und die Größe des Teiches gekennzeichnet. Bewährt hat sich eine Spur aus Sand, die man genau um die Form herum auf dem Boden aufsteht.

Nun wird die Erde ausgehoben. Bei kleineren Teichen reichen Spaten und Schaufel, bei größeren Teichen empfiehlt sich der Einsatz eines Minibaggers.

Wenn der Aushub langsam die Form des Teiches annimmt, so sollte man regelmäßig die Form in das Loch einpassen um zu sehen, wo man weiteres Erdreich entfernen muss. Als Faustregel kann man sagen, dass das Loch insgesamt etwa 15 cm zu allen Seiten hin größer wird, als die Form vorliegt.

Ein Extra Tipp: schütten Sie das ausgehoben Erdreich direkt neben dem Teich zu einem Hügel auf und bepflanzen diesen. Der Kontrast zwischen Hügel und Teich ist optisch besonders ansprechend.

Die Grube befestigen

Viele Privatleute vergessen diesen Schritt und wundern sich dann, dass der Teich bereits nach wenigen Wochen undicht ist. Die Grube muss gründlich von Steinen, aber auch Wurzelwerk, befreit werden. Ansonsten hat man bereits nach wenigen Wochen die ersten Löcher in der Form.

Hiernach füllt man die Grube ringsum mit Sand aus. Eine 10-12 cm dicke Schicht sorgt dafür, dass die Form fest in der Grube sitzt und eventuell vergessene Steine sich nicht durch den Kunststoff drücken können. Klopfen Sie den Sand mit einer Schaufel ordentlich feste.

Einsetzen und Einschlämmen

Im nun folgenden Schritt wird die Teichform in das Loch eingesetzt. Hierbei ist äußerste Sorgfalt gefragt, denn die Kunststoffform muss absolut waagerecht sitzen.

Direkt im Anschluss wird die Form eingeschlämmt. Dazu wird die Teichform mit ca. ein Drittel Wasser befüllt und anschließend wird ringsum die Form alles mit Sand ausgefüllt. Hierbei wird der Sand ordentlich eingewässert, damit er glatt nach unten durchrutscht. Diesen Vorgang nennt man das Einschlämmen. Auch hier ist Gründlichkeit besonders wichtig, damit der Teich später nicht verrutscht.

Teichrand herstellen

Aufgrund der bisher erfolgten Arbeiten hat sich natürlich nun ein unschöner Rand um den Teich herum gebildet. Hat man beim Aushub aufgepasst und die Grasnarbe sauber abgestochen, so kann man sie noch einmal verwenden. Ansonsten empfehlen wir, ein Pflanzenbeet nach den persönlichen Vorlieben anzulegen.

Pflanzen einbringen

Zuerst wird nun die Tiefwasserzone des Teiches bepflanzt. Wählen Sie robuste Pflanzen, damit Sie später wenig Arbeit mit Neubepflanzungen haben. Für die Flachwasserzone können Sie dann Schwimmblattpflanzen, Röhricht und andere Flachwassergewächse pflanzen.

Da Steine ringsum einen Teich unnatürlich aussehen, sollten Sie den Teichrand ebenfalls bepflanzen. Für diesen Bereich der Feuchtzone eignen sich zum Beispiel Sumpfpflanzen, da diese auch etwas Wasser vertragen. Gräser und Binsen machen sich am Teichrand ebenfalls gut, denn diese wachsen auch häufig an natürlichen Teichen und sehen. Sie helfen bei der Selbstreinigung des Teiches.

Teich befüllen und Technik installieren

Nun wird endlich der Teich befüllt. Optimal wäre sauberes Regenwasser, aber leider verfügen die meisten Leute nur über Leitungswasser, welches ebenfalls geeignet ist.

Ist der Teich befüllt, ist es an der Zeit, die Teichtechnik zu installieren. Filter, Eisfreihalter, Beleuchtung, Springbrunnen und Ozonisator sind nur einige Möglichkeiten. Wenn Sie vorhaben, Fische im Teich anzusiedeln, müssen Sie die entsprechende Technik ebenfalls installieren.

Die Fische

Der letzte Schritt bei einem Teich ist in aller Regel der Fischbesatz. Bitte warten Sie jedoch nach der Anlage ihres Gartenteiches mindestens sechs Wochen, besser jedoch 8-10 Wochen, bevor Sie die ersten Fische in ihren Gartenteich lassen. Diese Zeit ist notwendig, da die gesamte Teichanlage, einschließlich aller Pflanzen, erst ein biologisches Gleichgewicht erlangen muss. Ansonsten ist die Gefahr groß, dass die Fische erkranken oder im schlimmsten Fall sogar eingehen.

 

Das Team von Bluemchen-Auslese.de wünscht viel Spaß mit ihrem neuen Gartenteich.

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