Aloe Vera

Aloe Vera im Garten

Aloe Vera ist eine Pflanze, die nicht nur durch ihr dekoratives Erscheinungsbild überzeugt. Sie gilt als wahres Wundermittel in der Naturheilkunde. Geschätzt wird sie wegen ihrer heilenden Wirkung. In Form einer Aloe Heat Lotion wird der dickflüssige Saft der Blätter äußerlich angewendet. Als Nahrungsergänzungsmittel unterstützt der Aloe Vera Saft das Immunsystem. Solche Heil- und Nahrungsmittel können mit wenige Aufwand selbst hergestellt werden. Die Aloe Vera ist eine dankbare Pflanze, die sich mit wenig Pflege und Aufwand gut im Garten kultivieren lässt.

Anbau und Pflege im Garten

Aloe Vera liebt einen gleichmäßig warmen Standort mit viel Licht. Im Sommer gedeiht die Pflanze optimal an südlich exponierten Standorten im Freien. Eine direkte Sonneneinstrahlung macht dieser Wüstenlilie nichts aus, wenn sie vorher für mindestens 14 Tage an diesen Standort gewöhnt wurde. Während des Winters sollten die Pflanzen an einem warmen Ort stehen, da sie sehr frostempfindlich sind. Die Temperaturen sollten 10° Celsius nicht unterschreiten. Je wärmer der Platz, desto wohler fühlt sich die Pflanze. Aloe Vera ist eine anspruchslose Pflanze, was die Pflege angeht. Sobald die obere Erdschicht angetrocknet ist, sollte die Pflanze bewässert werden. Kleine Wassermengen reichen aus, damit die Pflanze ihren Wasserbedarf stillen kann. Die Erde sollte gut durchlässig sein, damit sich keine Staunässe bildet. In nährstoffreichem Substrat wächst die Aloe Vera besonders gut. Sobald sich genügend der saftigen Blätter entwickelt haben, können sie geerntet werden. Die ältesten Blätter werden zuerst an der Blattbasis abgeschnitten. Wenn der Bedarf geringer ist, können die obersten drei bis vier Zentimeter der Blätter abgeschnitten werden. Die dadurch entstandene Wunde schließt sich innerhalb weniger Tage von selbst. Die geernteten Blätter können bis zur Verwendung im Kühlschrank gelagert werden.

 

Gut für die Haut

Die Aloe Vera entwickelt fleischige Blätter, in denen sie Wasser speichert. Bereits die Jungpflanzen, die vegetativ über Ableger von abgeschnittenen Blättern gezogen werden können, enthalten die wertvollen Inhaltsstoffe. Dieser zäh flüssige Saft enthält wertvolle Inhaltsstoffe, die sich der Mensch zunutze macht. Als Aloe Heat Lotion findet der Pflanzensaft Verwendung in der Naturheilkunde. Die Lotion entwickelt auf der Haut einen wärmenden Effekt. Das macht sie zu einem beliebten Heilmittel bei Gelenk- oder Muskelschmerzen. Um die Aloe Vera Heat Creme selbst herzustellen, werden einige Zutaten benötigt. Neben dem ausgepressten Saft aus den Blättern beinhaltet die Lotion pflegende und feuchtigkeitsspendende Öle wie Sesam- und Aprikosenöl. Menthol und Eukalyptusöl wirken durchblutungsfördernd, wodurch die Selbstheilung des Körpers unterstützt wird. Die Lotion eignet sich optimal für Massagen. Sie wird rückstandsfrei von der Haut aufgenommen und sorgt für ein gepflegtes weiches Hautbild. Die Creme kann auch als Aloe Heat Lotion von Forever Living gekauft werden.

 

Gut bewährtes Heilmittel

In vielen Haushalten ist Aloe Vera Gel nicht mehr aus dem Medizinschrank wegzudenken. Es gibt nur wenige Heilpflanzen, die eine gleichermaßen vielfältige Zusammensetzung von Inhaltsstoffen haben, wie die Aloe Vera. Ihr Saft enthält Enzyme, essentielle Aminosäuren und Mehrfachzucker. Das aus dem Saft hergestellte Gel ist nicht nur als Forever Heat Lotion beliebt. Es gilt als wahres Wundermittel zur Erstversorgung von Wunden. Die Inhaltsstoffe regen die Zellteilung an, was die Wundheilung unterstützt. Gleichzeitig wirkt der kühlende Effekt beruhigend und schmerzstillend. Aloe Vera Gel kann bei Sonnenbrand und anderen kleinen Verletzungen eingesetzt werden. Es wirkt antibakteriell und entzündungshemmend. Um an das Gel zu gelangen, werden die Blätter der Aloe Vera geschält. Anschließend kann der dickflüssige Saft mit einem Löffel ausgekratzt werden. Nach Bedarf kann das Gel mit Kokos- oder Teebaumöl angereichert werden. Der Saft ist außerdem ein beliebtes Nahrungsergänzungsmittel, welches das Immunsystem unterstützt. Der Saft kann pur oder mit Bienenhonig verzehrt werden. Wer eine bittere Geschmacksnote bevorzugt, der kann das Blatt mit der Schale pürieren.

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