Den Traumgarten gestalten

Das Wohnzimmer oder das Schlafzimmer gestalten – irgendwie gehört das bei der Einrichtung der Wohnung oder des Hauses einfach mit dazu. Doch in manchen Fällen gehört zu der Wohnung oder zum Traumhaus nicht nur ein Balkon oder eine tolle Küche, sondern auch ein Garten. In manchen Fällen sogar der große Garten hinter dem Haus und der kleinere Vorgarten am Eingang. Wer Natur liebt und keine Angst davor hat, sich auch mal die Hände schmutzig zu machen, kann an dieser Stelle mit der Gestaltung des Traumgartens beginnen. Ganz so einfach wie das klingt ist das nämlich auch wieder nicht. Denn es gibt so viele kleine Dinge zu überlegen – und die eigenen Wünsche spielen natürlich auch immer eine sehr große Rolle und sollten nicht vergessen werden. Die einen lieben einen schönen, saftig grünen Rasen und haben gar keine Lust auf Blumenbeete oder Sträucher. Andere wünschen sich einen Teich und einen Hauch der fernöstlichen Garten, in denen der gesamte Garten ein ruhiges Ambiente ausstrahlt. Es gibt also sehr viele Möglichkeiten und der Fantasie sind im ersten Moment erst einmal nur sehr wenige Grenzen gesetzt.

Die richtige Zeit für die Planungen auswählen

Zu jeder Jahreszeit mit der Gestaltung des Gartens zu beginnen ist aber zunächst einmal schwierig. Im Hochsommer ist die Erde trocken und neue Pflanzen können nicht so wirklich gut eingepflanzt werden. Das ist höchstens dann der Fall, wenn es gerade über einen längeren Zeitraum hinweg nicht ganz so heiß ist. Auch der Winter ist kein guter Moment, um den traumhaften Garten der eigenen Vorstellung ins Leben zu rufen. Wesentlich besser sind da der Frühling und bis zu einem gewissen Punkt auch der Herbst geeignet. Im Winter in der zugefrorenen Erde ist es ja in der Regel noch nicht einmal möglich, eine Gartenhütte aufzustellen. Daher gilt bei einem Umzug im Winter oder im Hochsommer erst einmal abwarten und die Einrichtung innerhalb der eigenen vier Wände abzuschließen.

Bei der genauen Gestaltung des Gartens ist der Fantasie kaum eine Grenze gesetzt. Zunächst einmal spielen die Größe und die Form des Gartens aber schon eine Rolle. Eine kleine Terrasse und ein Platz für den obligatorischen Grill dürfen eigentlich auch nicht fehlen. Doch der Rest kann so gestaltet oder gepflanzt werden, wie die eigenen Vorstellungen es vorschreiben. Sehr beliebt sind mittlerweile auch selbstgebastelte Gartenmöbel oder die Gestaltung mit Obstkisten oder Weinkisten für kleine Höhlen oder Tische. Rankende Pflanzen, Blumenkübel oder ein schöner Teich können die Gestaltung nach Wunsch abrunden. Gerade am Anfang macht es vielleicht auch Sinn, bereits vorgezogene Blumen oder Sträucher zu nutzen. Auf diese Weise dauert es nicht noch ein Jahr oder länger, bis wirklich ein schöner und blühender Garten entsteht. Heute gibt es ja fast alle Pflanzen auch schon in verschiedenen Stadien vorgezogen. Dadurch klappt es im Normalfall sogar im ersten Jahr mit den ersten blühenden Rosen. Anregungen geben Bilder von anderen Gärten oder einfach der eigene Geschmack. Nicht selten entsteht schon beim Einzug ein bestimmtes Bild vom zukünftigen Garten im Kopf – und dieses Bild kann ja ruhig umgesetzt werden.

Party im Garten

Will man eine Party in seinem Garten veranstalten, so muss man hierbei einiges beachten damit diese auch zu einem Erfolg wird. Das erste was man zum Beispiel beachten muss, wie groß soll die Party werden? Hierbei muss man für sich zwei Fragen klären, die erste wieviele Leute möchte man einladen und zum zweiten, hat man für die Anzahl der Leute auch Platz in seinem Garten? Die Größe der Party ist auch in anderer Hinsicht sehr wichtig, nämlich bei den Unterstellmöglichkeiten. Je nachdem zu welcher Jahreszeit man seine Party veranstaltet, braucht man unter Umständen als Schutz vor der Sonne oder aber auch als Witterungsschutz ein Zelt oder zum Beispiel ein Pavillion. Gerade das Wetter sollte man bei seiner Partyplanung nicht unterschätzen, gerade auch weil eine zuverlässige Aussage zu Sonne, Regen erst kurz vorher zuverlässig dem Wetterbericht entommen werden kann. Will man Musik abspielen während seiner Party, so muss man natürlich auch über eine entsprechend leistungsstarke Musikanlage und Lautsprecher verfügen. Gute Lautsprecher für den Garten und insbesondere deren Verteilung über die Gartenfläche können dieses leisten. Eine Verteilung auf mehrere Lautsprecher ist im übrigen auch als Lärmgründen wesentlich sinnvoller, als wenn man Lautsprecher und eine Musikanlage nur an einer Stelle hat. Gleicher Grundsatz gilt im übrigen auch für das Licht, auch hier können mehrere Lichtquellen, sei es durch Lichtschläuche oder Gartenlaternen für ausreichend Licht sorgen.

Die Nachbarn nicht vergessen

Zu einer Party im Garten gehört natürlich auch das leibliche Wohl. Findet da die Party im Hochsommer statt, so sollte man natürlich auf die Möglichkeit achten, dass die Getränke gekühlt sind oder zumindest im Schatten stehen. Damit die Wege kurz sind, ist es empfehlenswert, hier zentral an einer Stelle die Getränke bereitzustellen, zum Beispiel in einem Kühlschrank. Beim Essen hat man natürlich mehrere Möglichkeiten, wie zum Beispiel Grillen. Möchte man Grillen, so sollte man hier je nach Größe der Party nicht nur auf einen ausreichend großen Grill achten, sondern auch einen gewissen Abstand zu möglichen Aufbauten wie einem Zelt einhalten, damit es hier nicht zu einer Gefahr kommen kann. Ein weiterer Punkt den man bei seiner Partyplanung berücksichtigen sollte, ist die Nachbarschaft. Je nach Größe der Party und einer damit verbundenen Lautstärke, können sich Nachbarn schnell dadurch gestört fühlen, gerade auch wenn es etwas später am Abend wird. Damit man hier mit seinen Nachbarn keinen Ärger, womöglich auch noch mit Ordnungsamt oder Polizei bekommt, ist es empfehlenswert wenn man seine Nachbarn frühzeitig über die bevorstehende Party informiert. Ein Zettel als kleine Information kann hier schon ausreichend sein. Und je nachdem was für ein Verhältnis man zu seiner Nachbarschaft pflegt, kann man diese natürlich auch einladen. Dann hat man nämlich auch die Garantie, dass es bestimmt zu keinen Beschwerden kommen kann.

Wie man anhand von den Ausführungen erkennen kann, muss man so einiges berücksichtigen wenn man eine Party in seinem Garten feiern möchte. Und die Liste die man hierbei berücksichtigen sollte, ist noch gar nicht vollständig. Weitere Informationen auf was man alles bei der Planung einer Party achten sollte, findet man in dem nachfolgenden Artikel: https://deavita.com/gartengestaltung-pflege/terrassen/erfolgreiche-party-im-garten-organisieren.html

Werkzeuge für jede Gelegenheit

Werkzeuge spielen in Haus und Garten eine wichtige Rolle. Schließlich müssen nicht nur Bilder an die Wand gebracht und Lampen aufgehängt werden – das Beet soll vielleicht umgegraben oder der Rasen gemäht werden. Mit einem Löffel würde das Umgraben selbst bei kleinen Beeten extrem langsam gehen – und demotivieren würde ein solches Angehen an die Arbeit auch. Daher greifen selbst stolze Gartenbesitzer mit der Liebe zur Arbeit an der frischen Luft gerne zu passenden Hilfsmitteln. Mit einer Schaufel klappt zum Beispiel das Umgraben leichter und mit einem guten Spaten können auch sehr harte Böden ohne Probleme aufgehackt und gelockert werden. Eine Schubkarre gehört nicht nur in riesigen Gärten zu einem wichtigen Instrument im Bereich der Gartenarbeit. Der Rasenmäher wiederum darf bei keinem Garten fehlen, der einen Rasen hat. Es hängt dann eigentlich nur noch vom Budget ab, welches Modell genau gewählt wird. Am Ende macht die Gartenarbeit mit dem passenden Werkzeug auch vielen Spaß, die sonst gar nicht dafür zu begeistern wären. Genau wie bei Arbeiten im Haus ist bei Tätigkeiten im Garten auch wichtig, dass die richtigen Utensilien vorhanden sind.

Gartenarbeit für die Gartenbesitzer

Natürlich besteht auch immer die Möglichkeit, jemanden gegen eine Bezahlung für die Gartenarbeit zu engagieren. Viele Gartenbesitzer wollen aber gar nicht unbedingt, dass jemand anderes die Aufgaben im Garten übernimmt. In diesem Bereich gibt es daher wirklich geteilte Meinungen. Doch egal ob die Arbeit selbst erledigt wird oder ob alle zwei Wochen jemand zum Mähen des Rasens, zum Beschneiden der Rosen oder zum Umgraben des Beetes gebraucht wird – das Werkzeug muss stimmen. Ohne die passenden Utensilien ist Gartenarbeit nicht nur eine schmutzige, sondern auch eine extrem anstrengende Angelegenheit. Aktuelles, einsatzfähiges und passendes Werkzeug ist daher für alle Arbeiten im Garten wichtig. Dieses Werkzeug kann viel länger genutzt werden, wenn es gut gepflegt wird und an dem richtigen Ort wie in einer Gartenhütte verstaut wird. Gerade bei Schaufeln oder Spaten mit einem Holzgriff ist es wirklich ganz wichtig, dass keine Späne oder Splitter am Griff vorhanden sind. Sonst entstehen schnell unangenehme Verletzungen durch die eintretenden Splitter. Überhaupt ist die Qualität vom Werkzeug wichtig und entscheidet mit darüber, wie lange dieses einsetzbar ist.

Natürlich macht die Arbeit im Garten mit dem Entfernen des Unkrauts sowie mit dem Umgraben der Beete nicht jedem Spaß. Doch es gibt genug Gartenbesitzer, für die diese Tätigkeiten wohltuende Arbeit und eine Art Meditation in einem sind. Damit es richtig Spaß machen kann und das Ergebnis am Ende vollkommen überzeugt, sind daher einige gute Werkzeuge erforderlich. Dann kann es aber mit allen Tätigkeiten losgehen, die am Ende zu einem schönen Garten führen. Wichtig ist auch immer, dass die Arbeiten zur richtigen Zeit im Jahr gemacht werden. Sonst passiert es schnell, dass die Pflanzen nicht richtig wachsen können oder der Garten einfach nur einen ungepflegten Eindruck macht. Ein gutes Beispiel ist dafür das Mähen vom Rasen. Diese Arbeit sollte im besten Fall immer rechtzeitig erledigt werden. Dann nimmt der Rasen auch gar nicht erst einen ungepflegten Anblick an – denn das passiert in einem Garten ganz schnell.

Das Gewächshaus im Garten

Eine Zeit lang war es besonders beliebt und gehörte beinahe zu einem Garten dazu: Das Gewächshaus. Irgendwie hat es dann im Laufe der Zeit seine Bedeutung ein wenig verloren und kommt erst jetzt langsam bei einigen Gärten wieder zum Einsatz. Dabei bietet ein Gewächshaus im Garten viele Möglichkeiten der Entfaltung, die sonst auf diese Weise nicht vorhanden sind. Denn es gibt doch eine ganze Reihe von Pflanzen, die für unser heimisches Klima so gar nicht geeignet sind. Es besteht auch die Möglichkeit, beim Gewächshaus die gewünschte Größe auszuwählen und so eines auszusuchen, welches von den Maßen her wirklich in den Garten passt. Außerdem eignet sich so ein Gewächshaus auch ziemlich gut zum Vorziehen der Pflanzen, die später draußen im Freien eingepflanzt werden sollen.

Tropische Gefühle in der Heimat erschaffen

Vor allem im Herbst und Winter stört viele Menschen die karge Sicht nach draußen mit dem fehlenden Grün dieser Jahreszeit. Nicht selten wird genau dann das Fernweh besonders stark – und die Gedanken kreisen um warme Temperaturen, Strände und grüne Pflanzen. Vielleicht sogar die eine oder andere Bananenstaude oder ein paar Palmen. Dabei ist all das durchaus auch in der Heimat möglich. Der Garten bietet sonst nicht unbedingt solche Entfaltungsmöglichkeiten. Ein Gewächshaus aber schon. Denn in einem solchen Häuschen kann ja auch im kalten Winter ein kleines tropisches Paradies geschaffen werden. Das kostet vielleicht ein wenig mehr an Strom und Heizung – die notwendigen Temperaturen für das Wachstum der Pflanzen müssen ja schon künstlich erschaffen werden. Das Fernweh oder die typischen Wintergefühle können mit einer solchen Maßnahme aber ganz bestimmt gelindert werden.

Die richtigen Pflanzen im Gewächshaus

Wenn erst einmal der Wunsch nach einem Gewächshaus und einem kleinen Mikroklima im eigenen Garten entstanden ist und umgesetzt werden soll, geht das meist auch recht schnell. Es gibt Gewächshäuser genau wie Gartenhütten in verschiedenen Größen zu kaufen. Das Aufbauen funktioniert dann nach einer Anleitung und ist im Normalfall keine sehr zeitintensive Arbeit. Wenn das Häuschen erst einmal steht und auch Licht mit Strom vorhanden ist, kann die Auswahl der Pflanzen beginnen. Exoten wie eine Bananenstaude oder eine Palme sind natürlich möglich in einem solchen Haus. Allerdings ist dabei zu beachten, dass diese mit den Jahren wirklich sehr groß werden und dann irgendwann wohl kaum mehr in das Gewächshaus passen. Weitere beliebte Blumen sind auch Orchideen, die ebenfalls bestimmte Temperaturen und vor allem Licht brauchen, um überleben zu können.

Je nach Temperatur und vor allem je nach Luftfeuchtigkeit kann ein richtiges Tropenhaus oder ein Subtropenhaus gestaltet werden. Ein Kakteenhaus ist für Anhänger der stacheligen Kakteen ja vielleicht ebenfalls interessant. Da es ganz verschiedene Möglichkeiten gibt, lohnt es sich ein wenig Anregung zu sammeln und die einzelnen Optionen genauer zu betrachten. Hilfreich ist auf jeden Fall auch ein Besuch im örtlichen Botanischen Garten. In einem solchen Botanischen Garten befinden sich in vielen Fällen Gewächshäuser verschiedener Themen und Erklärungen zu den einzelnen Pflanzen, die vor Ort vorkommen. Dabei handelt es sich dann eigentlich auch um die bestmögliche Vorstellung der einzelnen Blumen und Pflanzen in einem solchen tropischen Gewächshaus.

Ein gefüllter Werkzeugwagen

Ein gefüllter Werkzeugwagen

 

Wer im Garten arbeitet, der braucht normalerweise eher Spaten, Heckenschere und ähnliche Gartenwerkzeuge. Die meisten Gartenbesitzer haben jedoch gleichzeitig ein Eigenheim und hier und da auch etwas zu reparieren. Da macht gutes Werkzeug im Haus den Unterschied aus. In diesem Artikel erklären wir, warum ein Werkzeugwagen gefüllt sein sollte.

Ausstattung

Werkstattwagen sind perfekte helfende Hände in der Werkstatt. Das Werkzeug ist immer gut sortiert und durch die verschiedenen Schubladen gut zu erreichen. Doch was macht einen guten Werkstattwagen aus?

Das wichtigste an einem guten Werkstattwagen ist sicherlich die Verarbeitung. Hochwertige Materialien, aber auch eine erstklassige Verarbeitung, garantieren letztlich eine hohe Belastbarkeit. Schließlich will man einen Werkzeugwagen in der Regel nur einmal im Leben anschaffen.

Die Oberfläche des Werkzeugwagens sollte in jedem Fall rutschfest sein. Nicht immer steht der Werkzeugwagen gerade. Trotzdem sollte natürlich jede Nuss aus dem Knarrenkasten genau da liegen bleiben, wo man sie hingelegt hat.

Darüber hinaus runden in der Regel verschieden große Schubladen einen Werkzeugwagen ab. Achten Sie auf kugelgelagerte Schubladen, da sich diese besser ausziehen lassen. Von Vorteil ist darüber hinaus, wenn der Werkzeugwagen abschließbar ist. So können Sie Ihr Werkzeug gegen unbefugten Zugriff sichern.

Achten Sie auf das Gewicht, mit dem Sie ihren Werkstattwagen belasten können. 150 kg oder mehr Last sollte er schon aushalten können. Die wirklich guten Geräte halten 300 kg und mehr aus.

Mindestens zwei Rollen sollten darüber hinaus Lenkrollen sein und eine Feststellbremse besitzen.

Werkstattwagen bestückt

Werkzeugwagen gefüllt mit Werkzeug

Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, sich einen Werkzeugwagen zuzulegen, so können Sie sich auch einen bestückten Werkstattwagen erwerben. Hierbei haben sie den Vorteil, dass alles aus einer Hand ist. Die Werkzeuge sind in der Regel sehr hochwertig und der Hersteller gibt meistens eine längere Garantie, als es auf einzelne Werkzeuge üblich ist. Der Nachteil eines gefüllten Werkstattwagens ist allerdings die Tatsache, dass häufig nicht genau das Werkzeug, welches man regelmäßig benötigt, in dem Set enthalten ist. Hier hilft dann nur ein Zukauf des entsprechenden Werkzeuges.

Fazit

Für den Heimwerker in Haus und Garten ist ein Werkzeugwagen bestückt mit den besten Werkzeugen praktisch unentbehrlich. Die Vorteile überwiegen. Falls Ihnen der Werkstattwagen aufgrund der hohen Kosten zu teuer ist, so bieten bereits einige Händler auch für diese tollen Hilfen in der Werkstatt eine Finanzierung an.

Der Teich im Garten

Der Teich im Garten

Manchmal reicht es nach vielen Jahren mit der immer gleichen Aussicht auf den Garten einfach und eine Veränderung muss unbedingt her. Oder ein Haus beziehungsweise eine Wohnung wird neu bezogen und bietet auf einem Garten viel Freiheit für die eigenen Vorstellungen. Nicht für jeden ist die Pflege von den einzelnen Pflanzen oder das ständige Mähen einer großen Rasenfläche ideal. Vielleicht ist der eigene Garten auch einfach recht groß und bietet aus diesem Grund sehr viel Raum für alle möglichen Ideen. Eine solche größere Fläche kann und sollte bei einer Neugestaltung wirklich mit einbezogen werden. Vielleicht ist ein Teich im Garten dann genau die richtige Idee für ein ganz anderes Ambiente im Garten. Denn mit einem Teich – egal ob groß oder ganz klein – verändert sich mehr als nur die reine Optik im Garten. Vielmehr hat ein Teich auch einen großen Anteil bezüglich der Stimmung im Garten. Darüber hinaus ist ein Teich mit Fischen auch eine schöne Sache für viele Tierliebhaber und für Kinder. Ein wenig Pflege benötigt ein Teich natürlich schon – doch so ein wenig Wasser im eigenen Garten ist sicherlich gar nicht so verkehrt.

Argumente für oder gegen einen Teich

Es gibt allerdings eine ganze Reihe von Argumenten, die gegen den Teich im Garten sprechen. Doch genauso gibt es Gründe, warum ein solcher Teich den Garten aufwertet. Der erste Aufwand zum Anlegen vom Teich spricht wahrscheinlich für sehr viele Menschen gegen diesen. Ein wenig Begeisterung für die Arbeit im Garten muss daher schon vorhanden sein. Sonst kann es recht schwierig werden, das Projekt Teich wirklich umzusetzen. Neben dem Ausheben der Grube und dem Auslegen mit Folie muss auch eine Pumpe für das Wasser vorhanden sein. Sonst steht das Wasser und riecht schon bald gar nicht mehr angenehm. Gegen einen Teich mit Fischen spricht wohl auch, dass die Fische immer zu füttern sind und der Teich unbedingt regelmäßig gereinigt werden muss. Einfach sich selbst überlassen stellt die Natur sonst einige weniger schöne Dinge mit dem Teich an.

Auf der anderen Seite gibt es aber auch Gründe, den Garten durch einen Teich aufzupeppen. Der Teich ist ein schöner Blickfang und lädt zum Beobachten der Fische ein. Darüber hinaus entsteht so mit den passenden Pflanzen in der Umgebung schnell eine Sumpflandschaft, die vielseitig nutzbar ist. Ein Teich entspannt auch und verändert das Ambiente im Garten. Vor allem in Kombination mit dem plätschern des Wassers durch die Pumpe oder durch einen möglicherweise vorhandenen Bach entspannt dieser bei jedem Aufenthalt draußen. Auf diese Weise ist es viel einfacher, sich einen ganz besonderen Rückzugsort zu erschaffen und den Garten wirklich zur Erholung in der Natur zu nutzen. Abhängig von der Lage, dem Zaun und der genauen Bepflanzung wird ein Garten so ganz schnell zu einem Ort abseits des Alltags. Genau dafür soll der Garten ja auch genutzt werden. Als Ausgleich zum Alltag genau wie als einen Ort der Ruhe und in der Natur. Ein Teich verhindert bei der entsprechenden Größe der Terrasse jedenfalls keine Grillparty, die ab und zu ebenfalls stattfinden kann.

Die Vorbereitung auf den Frühling

Die Vorbereitung auf den Frühling

Jedes Jahr im Januar fühlt es sich so an, als würde der Winter langsam enden und der Frühling näherrücken. Dann dauert es zwar noch etwas – doch es kann ganz sicher nicht schaden, sich auf den Frühling im Garten vorzubereiten. Letztendlich hängt die genaue Vorbereitung immer davon ab, wie genau der Garten bepflanzt ist und wie groß die Fläche genau ist. Falls nicht gerade ein Rasen vorhanden ist, der erst im Frühling wieder so richtig wächst, sind Zwiebeln eine beliebte Option für den Frühling. Diese müssen allerdings schon im Herbst eingepflanzt werden. Dafür zeigen diese sich auch schon an den ersten wärmeren Tagen und erblühen spätestens um Ostern herum zu schönen Tulpen oder Krokussen.

Rechtzeitig mit dem Düngen beginnen

Es gibt einige Aufgaben mit denen jeder Gartenbesitzer früh genug anfangen sollte. Dazu gehört zum Beispiel eine Kontrolle aller Werkzeuge und Hilfsmittel für den Garten. Ein Spaten oder eine Hacke sollten nicht stumpf oder vollkommen rostig sein. Die Schubkarre ist bei einem etwas größeren Garten ebenfalls wichtig und befindet sich dann am besten ebenfalls in einem brauchbaren Zustand. Auch der Rasenmäher wird immer besser vor dem ersten Gebrauch gewartet – auf diese Weise können später unangenehme Überraschungen vermieden werden. Zu den wichtigsten Aufgaben gehört die Vorbereitung vom Rasen und von den Beeten auf den Frühling. Dann können alle Pflanzen gesund und wie gewünscht wachsen. Lücken werden ebenfalls früh genug für Maßnahmen dagegen sichtbar. An dieser Stelle wird auch das Düngen wichtig – nur so verfügt der Boden über alle wichtigen Nährstoffe, damit die Pflanzen richtig wachsen können. Vor dem Düngen müssen aber noch andere Aufgaben erfüllt werden.

Die Beete und den Rasen vorbereiten

Beim Rasen ist es im Frühjahr und vor dem Frühling wichtig, dass altes Laub von der Grasdecke entfernt wird. Verdeckt Laub den Rasen kommt nicht genug Luft an die Rasenfläche und das Wachstum wird stark eingeschränkt. Das erste Mal den Rasen wieder mähen gehört zu den wichtigen Momenten im Frühling für den Gärtner. Dafür sollten die Temperaturen nicht mehr unter die Marke von 0 Grad fallen. Außerdem wird der Rasen erst dann gemäht, wenn dieser eine Höhe von 5cm erreicht hat. Auf diese Weise werden auch frühzeitig Lücken oder ungesunde Stellen im Rasen bemerkt.

Bei den Beeten wollen ebenfalls vertrocknete Pflanzenteile genau wie Unkraut entfernt werden. Der nicht bepflanzte Boden muss aufgelockert werden und erhält im Anschluss genau wie die Beete eine Schicht Kompost. Ohne den Dünger fehlen den Pflanzen nach dem Winter die Nährstoffe, wodurch der gesunde Wachstum gehemmt wird. Ebenfalls gedüngt werden sollten an dieser Stelle die Rosenbüsche – sonst wird es später im Jahr nichts mehr mit der Blütenpracht. Überhaupt ist es schon vor den ersten richtig warmen Temperaturen wichtig, dass alle Beete, Sträucher und der Rasen bereit für die wärmere Jahreszeit gemacht werden. Damit beginnen erfahrene Gärtner normalerweise, wenn die Temperaturen im Frühjahr nachts nicht mehr die Frostmarke unterschreiten. Natürlich gibt es heute viele Unregelmäßigkeiten bezüglich des genauen Zeitpunkts, sodass eine gute Beobachtung noch wichtiger zum Bestimmen eines passenden Zeitpunkts geworden ist.

Selbstversorgung aus dem Garten

Selbstversorgung aus dem Garten

Bio-Qualität, saisonale und möglichst heimische Produkte werden immer wichtiger. Wenn ein Garten vorhanden ist, können einige Obst- und Gemüsesorten ohne Probleme selbst angebaut werden. Dafür muss auch kein Abschluss als Landwirt vorhanden sein. Ganzjährig können zum Beispiel Kräuter wie Basilikum oder Petersilie genau wie Minze auf der Fensterbank auf einer kleinen Fläche angepflanzt werden. Für die meisten anderen Obst- und Gemüsesorten sind der Frühling oder der Frühsommer Ende Mai oder Anfang Juni die richtigen Momente für einen Start. Es gibt einige Pflanzen, die nur einen Sommer lang halten und viel Sonne benötigen. Andere hingegen wachsen über einen Zeitraum von zwei Jahren oder mehreren Jahren. Auf diese Weise ist es möglich, sich je nach Bepflanzung bis in den Herbst hinein mit frischem Obst oder Gemüse zu versorgen.

Die beliebtesten Bäume und Sträucher

Besonders beliebt zum selbst Anbauen sind Tomaten und Erdbeeren. Erdbeeren sind ideal für Kübel und Tomaten können in Töpfe drinnen oder draußen gepflanzt werden. Paprikas können genau wie Peperoni im Haus vorgezogen werden und dann nach draußen verpflanzt werden. Die genannten Obst- und Gemüsesorten benötigen aber unbedingt viel Wasser und gute Erde. Tomaten müssen darüber hinaus bei zu kleinen Töpfen im Laufe des Sommers umgepflanzt werden. Ein Anbinden an Stöcken mit einem Bindfaden schützt die Pflanzen vor dem Umknicken – gerade Tomaten und Paprika können je nach Sorte sehr hoch wachsen. Tomaten halten übrigens sogar Mücken ab und sind damit wunderbar direkt auf der Terrasse oder dem Balkon aufgehoben. Dadurch ist eine Ernte auch direkt im ersten Jahr möglich. Ebenfalls möglich für Kübel sind Brombeeren und Himbeeren. Brombeeren eignen sich aber auch für Hecken und können im Spätsommer geerntet werden. Weitere beliebte Beeren, die sich für den heimischen Garten eignen, sind Stachelbeeren und Johannisbeeren. Stachelbeeren können aber erst im zweiten Jahr geerntet werden.

Erträge im gleichen Jahr

Etwas arbeits- und platzintensiver zum Anpflanzen sind Gemüsesorten wie zum Beispiel Kartoffeln, Salate und Zwiebeln. Auch Radieschen können so gepflanzt werden. Allerdings sind bei diesen Gemüsesorten auch die Schädlinge zu beachten – sonst freuen sich zum Beispiel die Schnecken über den Bio-Kopfsalat. Diese Gemüsesorten werden ebenfalls im gleichen Jahr geerntet. Für Anfänger oder für kleinere Gärten ist die Bepflanzung im Kübel ideal. Die Bepflanzung außerhalb von Kübeln ist arbeitsintensiver und benötigt ein wenig mehr Erfahrung. Ideal ist daher der Start mit Tomaten, Erdbeeren oder Kräutern an der Fensterbank oder direkt auf der Terrasse. Diese können dann im Laufe des Sommers immer wieder geerntet werden. Zumindest ist das bei einem sonnigen Plätzchen der Fall – denn ohne Sonne, ausreichend Dünger und natürlich eine gute Ernte wird es mit der Selbstversorgung nichts werden. Um sich richtig selbst zu versorgen, ist auch wesentlich mehr Platz erforderlich, als in den meisten Gärten vorhanden ist. Doch einige Dinge können schon angepflanzt werden und müssen vielleicht in der Saison nicht mehr im Supermarkt oder im Bio-Laden um die Ecke gekauft werden. Hilfreich sind dafür auf jeden Fall passende Aussaattermine sowie ein wenig Erfahrung, damit die Pflanzen nicht direkt vertrocknen oder von Schädlingen zerstört werden.

Die perfekte Gestaltung der Terrasse

Die perfekte Gestaltung der Terrasse

Das Herz von einem Garten ist jetzt nicht unbedingt der prachtvolle, lange gehegte Rosenstrauch und auch nicht der sattgrüne Rasen. Vielmehr ist eine schöne Terrasse in jedem Garten wichtig. Diese muss nicht besonders groß sein – doch genug Platz zum Sitzen oder wenigstens für eine Gartenliege ist schon wichtig. Wie und wo die Terrasse angeordnet ist, hängt auch immer vom Grundriss des Gartens ab und natürlich auch von der Anzahl der Bewohner vor Ort. Im besten Fall sind aber schon zwei Stühle und ein kleiner Tisch vorhanden. Falls Gäste erwartet werden eben auch ein wenig mehr. Häufig stellt sich aber die Frage, wie nach dem Winter die Terrasse wieder bereit für schöne Auszeiten gemacht werden kann.

Nach dem Winter hat sich im Normalfall in den Fugen einer Terrasse nicht nur Dreck sondern auch Unkraut angesammelt. Das ist manchmal gar nicht so leicht zu entfernen – mit einem einfachen Besen wird daher eher wenig erreicht. Viel besser eignet sich die Behandlung mit einem Hochdruckreiniger – der beste Moment ist in den ersten warmen Tagen ohne Frost. Nach dieser Behandlung sieht zumindest der Boden der Terrasse wieder gepflegt aus. Die Möbel finden im besten Fall in einer Gartenhütte oder Abstellkammer Platz. Sollte das nicht der Fall sein, bestehen diese hoffentlich aus sehr robustem Material. Sonst passt die Optik vielleicht nach einem langen Winter mit viel Schnee und Eis nicht mehr. Es ist daher sehr schnell möglich, die Terrasse fit für den Frühling und die nächste Saison im Freien zu machen.

Ort für eine Auszeit oder die nächste Party

Die Terrasse bietet viele Möglichkeiten und passt sich in einem Garten genau den Bewohnern an. Manche mögen es ruhiger und freuen sich nach der Arbeit oder an den Wochenenden auf eine Auszeit – im Idealfall in der Sonne. Ein Sonnenschirm oder eine Markise runden die Terrasse dann ab und sorgen dafür, dass auch an den heißesten Tagen ein Aufenthalt draußen möglich ist. Wenn ein bisschen mehr Platz vorhanden ist, dann rundet eine Hängematte das Bild des gemütlichen Gartens sehr gut ab. Diese ist außerdem perfekt zum Schlafen und Entspannen geeignet. Ganz wichtig ist aber ein weiterer Bestandteil der Terrasse oder des Gartens – zumindest ist das in Deutschland der Fall. Die Rede ist von einem Grill. Am besten wird dann nicht das billige und schnell rostende Modell genutzt, sondern ein etwas besserer. Dieser Grill übersteht den Winter mit einer Plane abgedeckt und ist dann nach einer kleinen Reinigung im Frühling bereit für die neue Grillsaison.

Egal ob für Sommerpartys mit Fleisch vom Grill und eisgekühltem Bier oder für gemütliche Auszeiten, eine schöne und gepflegte Terrasse ist immer perfekt geeignet. Schon bei der Planung des Gartens ist es daher sinnvoll, auf eine solche Fläche zu achten. Diese sollte natürlich von den Maßen her zum Garten passen. Dann sind der Fantasie aber je nach Platz keine Grenzen mehr gesetzt. Stühle, ein Tisch, Liegestühle oder Liegebetten sind genau wie Hängematten, ein Grill und ein Kühlschrank möglich. Nur ein bisschen gepflegt sollte die Terrasse im Garten schon sein.

Einen Gartenteich anlegen

Viele Leute, die einen schönen Garten ihr Eigen nennen, träumen irgendwann vom eigenen Gartenteich. Ein Gartenteich lädt zum Verweilen und Ausruhen ein und nicht zuletzt ist ein kleiner Gartenteich auch immer ein toller Blickfang im eigenen Garten. Fische und schöne Wasserpflanzen, aber vielleicht auch ein Bachlauf oder eine Fontäne runden den Anblick ab.

In diesem Artikel erklären wir, wie man ein Gartenteich mit geringem Aufwand selbst anlegen kann.

Vorab sind ein paar Überlegungen notwendig

Es gibt eine große Anzahl verschiedener Möglichkeiten, seinen Teich anzulegen und zu gestalten. Die einfachsten Varianten sind Fertigteiche aus Kunststoff, sowie auch Hochteiche, die man nicht in die Erde einlassen muss. Darüber hinaus gibt es sogenannte Folienteiche, bei denen ein ausgehobenes Loch mit Teichfolie ausgekleidet wird. Seltener sind dann schon Teiche aus Beton und sogenannte Naturteiche. Abgerundet wird das ganze durch Schwimm-und Badeteiche, Bachlaufsysteme, Teiche speziell für wertvolle Koi-Karpfen und viele mehr.

Unsere Anleitung für Anfänger behandelt das Anlegen eines Teiches mit einem Kunststoffelement, da dies die einfachste Möglichkeit ist, ohne großes Vorwissen an einen schicken Gartenteich zu gelangen.

Kunststoffteich-Materialauswahl

Zwei Materialien für Kunststoffteiche werden regelmäßig verwendet. Während die kleineren Formen meist aus Polyethylen hergestellt werden, so werden die großen Formen aus glasfaserverstärkten Kunststoff in mehreren Schichten gefertigt. Dieses Verfahren heißt Laminierverfahren.

Nachteile kleiner Teichformen

Auch wenn kleine Teichformen aus Polyethylen besonders leicht zu verbauen sind, so sollte man wissen, dass diese Formen für einen Teich nicht optimal sind. Dies gilt insbesondere, wenn ein Fischbesatz geplant ist. Die kleinen Formen erlauben in der Regel an der tiefsten Stelle nur eine Wassertiefe von maximal 70 cm. Diese kann im Winter durch frieren, was zum Tod der Fische führt. Außerdem ist die Flachwasserzone mit einer Breite von meist unter 20 cm viel zu klein, um die notwendigen ökologischen Funktionen zu erfüllen. Ergänzend sei gesagt, dass auch die Uferzonen der kleinen Kunststoffformen häufig zu steil sind und ins Wasser geratene Land-Insekten oder Kleintiere keine Möglichkeit haben, wieder an Land zu gelangen.

Große Teichformen

Größere Teichformen, aus glasfaserverstärkten Kunststoff hergestellt, besitzen meist eine Tiefwasserzone von mindestens 1 m. Dies reicht in der Regel auch in strengen Wintern aus, ein vollständiges Zufrieren des Teiches zu verhindern. Trotzdem sind, aufgrund des schlechten Verhältnisses von Tiefwasserzone zu Flachwasserzone, ein Eisfreihalter und ein Ozonisator zwingend notwendig.

Aufstellen des Fertigteiches

Um einen Gartenteich aus einem fertigen Kunststoffteil aufzustellen, sollte man ebenfalls einige Dinge beachten:

Suchen Sie einen geeigneten Standort. Sind regelmäßig Kinder am Teich, sollte man den Teich so anlegen, dass die Rückseite für Kinder schwer zugänglich ist und man von vorne eine freie Sicht auf das gegenüberliegende Ufer hat. Bedenken Sie, dass schon Kinder in selbst flachen Gartenteichen ertrunken sind.

Wer den Teich mit Fischen besetzen will, der sollte darauf achten dass mindestens ein Drittel des Teiches tagsüber im Schatten oder Halbschatten liegt. So können sich die Fische in kühlere Bereiche zurückziehen und der Teich heizt sich nicht so schnell auf. Laubbäume als Schattenspender sind nicht besonders gut geeignet. Im Herbst bereitet das herunterfallende Laub, welches sich im Teich sammelt, einige Probleme.

Die Grube ausheben

Ist der geeignete Standort gefunden, so kann man sich daran machen, die Grube auszuheben. Hierzu wird die Teichform an die gewünschte Stelle auf dem Boden gestellt und die Größe des Teiches gekennzeichnet. Bewährt hat sich eine Spur aus Sand, die man genau um die Form herum auf dem Boden aufsteht.

Nun wird die Erde ausgehoben. Bei kleineren Teichen reichen Spaten und Schaufel, bei größeren Teichen empfiehlt sich der Einsatz eines Minibaggers.

Wenn der Aushub langsam die Form des Teiches annimmt, so sollte man regelmäßig die Form in das Loch einpassen um zu sehen, wo man weiteres Erdreich entfernen muss. Als Faustregel kann man sagen, dass das Loch insgesamt etwa 15 cm zu allen Seiten hin größer wird, als die Form vorliegt.

Ein Extra Tipp: schütten Sie das ausgehoben Erdreich direkt neben dem Teich zu einem Hügel auf und bepflanzen diesen. Der Kontrast zwischen Hügel und Teich ist optisch besonders ansprechend.

Die Grube befestigen

Viele Privatleute vergessen diesen Schritt und wundern sich dann, dass der Teich bereits nach wenigen Wochen undicht ist. Die Grube muss gründlich von Steinen, aber auch Wurzelwerk, befreit werden. Ansonsten hat man bereits nach wenigen Wochen die ersten Löcher in der Form.

Hiernach füllt man die Grube ringsum mit Sand aus. Eine 10-12 cm dicke Schicht sorgt dafür, dass die Form fest in der Grube sitzt und eventuell vergessene Steine sich nicht durch den Kunststoff drücken können. Klopfen Sie den Sand mit einer Schaufel ordentlich feste.

Einsetzen und Einschlämmen

Im nun folgenden Schritt wird die Teichform in das Loch eingesetzt. Hierbei ist äußerste Sorgfalt gefragt, denn die Kunststoffform muss absolut waagerecht sitzen.

Direkt im Anschluss wird die Form eingeschlämmt. Dazu wird die Teichform mit ca. ein Drittel Wasser befüllt und anschließend wird ringsum die Form alles mit Sand ausgefüllt. Hierbei wird der Sand ordentlich eingewässert, damit er glatt nach unten durchrutscht. Diesen Vorgang nennt man das Einschlämmen. Auch hier ist Gründlichkeit besonders wichtig, damit der Teich später nicht verrutscht.

Teichrand herstellen

Aufgrund der bisher erfolgten Arbeiten hat sich natürlich nun ein unschöner Rand um den Teich herum gebildet. Hat man beim Aushub aufgepasst und die Grasnarbe sauber abgestochen, so kann man sie noch einmal verwenden. Ansonsten empfehlen wir, ein Pflanzenbeet nach den persönlichen Vorlieben anzulegen.

Pflanzen einbringen

Zuerst wird nun die Tiefwasserzone des Teiches bepflanzt. Wählen Sie robuste Pflanzen, damit Sie später wenig Arbeit mit Neubepflanzungen haben. Für die Flachwasserzone können Sie dann Schwimmblattpflanzen, Röhricht und andere Flachwassergewächse pflanzen.

Da Steine ringsum einen Teich unnatürlich aussehen, sollten Sie den Teichrand ebenfalls bepflanzen. Für diesen Bereich der Feuchtzone eignen sich zum Beispiel Sumpfpflanzen, da diese auch etwas Wasser vertragen. Gräser und Binsen machen sich am Teichrand ebenfalls gut, denn diese wachsen auch häufig an natürlichen Teichen und sehen. Sie helfen bei der Selbstreinigung des Teiches.

Teich befüllen und Technik installieren

Nun wird endlich der Teich befüllt. Optimal wäre sauberes Regenwasser, aber leider verfügen die meisten Leute nur über Leitungswasser, welches ebenfalls geeignet ist.

Ist der Teich befüllt, ist es an der Zeit, die Teichtechnik zu installieren. Filter, Eisfreihalter, Beleuchtung, Springbrunnen und Ozonisator sind nur einige Möglichkeiten. Wenn Sie vorhaben, Fische im Teich anzusiedeln, müssen Sie die entsprechende Technik ebenfalls installieren.

Die Fische

Der letzte Schritt bei einem Teich ist in aller Regel der Fischbesatz. Bitte warten Sie jedoch nach der Anlage ihres Gartenteiches mindestens sechs Wochen, besser jedoch 8-10 Wochen, bevor Sie die ersten Fische in ihren Gartenteich lassen. Diese Zeit ist notwendig, da die gesamte Teichanlage, einschließlich aller Pflanzen, erst ein biologisches Gleichgewicht erlangen muss. Ansonsten ist die Gefahr groß, dass die Fische erkranken oder im schlimmsten Fall sogar eingehen.

 

Das Team von Bluemchen-Auslese.de wünscht viel Spaß mit ihrem neuen Gartenteich.